Verweigerung des Vaters

  • Hallo zusammen,


    meine Eltern sind seit 20 Jahren geschieden und ich habe seit einigen Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Vater. Bis vor einem Jahr war das auch kein Problem. Er hat immer ganz brav den Bafögantrag ausgefüllt und ich konnte in Ruhe studieren. Bis vor einem Jahr. Da hat er sich dann plötzlich geweigert. Warum auch immer.


    In Folge dessen bekomme ich nun Unterhaltsvorausleistung, was weniger ist, als vorher. Ich hab bewusst erst einmal darauf verzichtet, zivilrechtlich gegen den Mann vorzugehen, da ich mitten in der Examensvorbereitung steckte.


    Das Bafögamt "arbeitet" nun also ein Jahr daran, meinen Vater dazu zu bringen, den Antrag auszufüllen. Zwangsgeld wird angedroht und immer erhöht und ansonsten passiert rein gar nichts. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Behörde wie das BafögAmt gegen diese Verweigerung nicht "vernünftig" vorgehen kann. Schließlich geht ihnen auch ihr Geld durch die Lappen.


    Nun bin ich schon so weit, mich langsam mal anwaltlich beraten zu lassen.


    Hier meine Frage: Gibt es hier Studenten, mit dem gleichen Problem und wenn ja: Wie habt ihr reagiert? Oder noch besser: Wie lange hat es gedauert, bis sich das Amt bei dem Verweigerer durchgesetzt hat?