seit Master kein Höchstsatz trotz Anspruch

  • Hallo ihr schlauen Menschen.
    Ich habe ein Problem. :)
    Eines das ich nicht nachvollziehen kann.


    Ich habe seit Sept. ein Masterstudium begonnen und dabei die Hochschule, die Stadt und das Bundesland gewechselt. Nun bekomme ich aber auf einmal nicht mehr den Zuschlag für einen eigenen Haushalt.


    Zuvor habe ich immer 670,-€ Höchstsatz im Bachelor erhalten, nun kam die Erstüberweisung inkl.Nachzahlung und mit ihr komme ich auf nur noch 495,-€ was dem Höchstsatz entspricht bei Studenten die bei den Eltern leben.


    Kurz zu den Eckdaten:
    -Alter:31, Berufsausbildung+7Jahre Berufstätigkeit -> Elternunabhängig
    -Wohnhaft in WG in Leipzig seit 5Jahren (Mietvertrag lag dem alten Bafögamt in Leipzig vor)
    -alter Studienplatz: Leipzig
    -neuer Studienplatz: Jena
    -der Sachbearbeiter in Jena sagte mir, er lasse sich die Unterlagen inkl. Mietvertrag aus Leipzig zuschicken
    -ich erhielt vor 6Wochen schriftl. Bestätigung meines alten Bafögamtes, das alle Unterlagen nach Jena geschickt worden und nun dort meine Ansprechstelle von nun an ist (damit war der Kuchen für mich fertig gebacken - ein Fehler?)
    -ich bekam nie einen Brief, einen Anruf oder eine E-Mail das noch Unterlegen fehlen
    -ich wohne weiterhin in Leipzig und pendel täglich 4h mit dem Zug -> bewusst, da ich die Zeit gut nutzen kann zum lernen



    Ich hab mich nun wirklich intensiv mit den Ansprüchen befasst und mir alles was dazu zu finden war durchgelesen und habe als einzigen Anhaltspunkt was den Mietzuschuss betrifft gefunden, das man einen eigenen Haushalt führen muss und der Wohnplatz nicht in Besitzt der Eltern sein darf.
    Beides ist bei mir erfüllt.


    Was hab ich übersehen?

  • Heute habe ich nun auch die schriftliche Bestätigung.
    Wie zu erwarten, kein Hinweis auf fehlende Unterlagen o.Ä.


    Nun noch eine Frage: Soll ich dierekt eine Widerspruchserklärung aufsetzen oder reicht ein Änderunsschreiben in dem Fall aus?
    Oder soll ich einfach nochmal hinfahren und mündlich die Sache klären?


    Falls doch die Widerspruchserklärung, dann profan aus eigener Hand oder gleich mit einem Anwalt zu Hilfe? Die Kosten für die juristische Betreuung sollten zw. 150-250euro liegen, deutlich weniger als der Schadensbetrag.


    Gibt es dazu Erfahrungswerte?