Weiterleistungsantrag, Mindesteinkommen, Studentin

  • Hallo zusammen^^


    Ich bin Studentin in NRW, 25 (bekomme also kein Kindergeld mehr) und bekomme auch kein Bafög (Dem Grunde nach kein Anspruch wegen spätem Studiengangwechsel).


    Seit einiger Zeit schon bekomme ich Wohngeld. Da aufgrund meines 25. Geburtstag das Kindergeld von ca. 184€ für mich weggefallen ist, sorge ich mich um das Mindesteinkommen, das man erreichen muss.


    1. Ist das Mindesteinkommen nur beim ersten Antrag wichtig? Oder ist es auch für einem Weiterleistungsantrag relevant?


    2. Der Regelsatz liegt aktuell bei 391€, meine Miete liegt mit Nebenkosten (ohne Heizung) bei 325€
    Zusätzlich zahle ich als Studentin noch 78,50€ für die gesetzliche Krankenkasse. Ich wohne alleine, Mietstufe 4.
    Als Mindesteinkommen bräuchte ich regulär also 794,50€, liege ich da richtig?


    3. Dann hab ich gelesen, dass man nur 80% zusammenbekommen muss. Das wären dann 635,60€
    Und diesen Betrag muss ich mit meinem Einkünften inkl. dem potenziellen Wohngeld erreichen?


    4. Mein "Einkommen" besteht aus der Unterstützung von einem Freund und meiner Arbeit als Freelancer (keine Abgabe der Umsatzsteuer). Inwieweit muss ich also die Angaben zu "Steuern, Kranken-/Pflegeversicherungsbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge" beachten? Die gesetzliche Krankenversicherung zahle ich ja selbst. Das verwirrt mich im Moment noch sehr^^"


    5. Insgesamt hab ich im Monat etwa 480€ Einkommen und der Wohngeldrechner sagt (bei der Angabe 480€ Brutto ohne Abzüge) ein Wohngeld von 173€ voraus. Damit wäre ich bei 653€ und hätte die 635,60€ erreicht. Stimmt das so, oder hab ich irgendwo einen Fehler?


    Es wäre super schrecklich, wenn ich wegen ein paar Euro zu wenig am Schluss gar nix raus bekomme : (
    Deswegen dachte ich mir, hier kann mir sicherlich jemand helfen : )

  • Hallo,


    1. es ist auch bei einem Fortsetzungsantrag von Interesse


    2. Nein. Du hast die Kaltmiete angesetzt - es zählt aber die Warmmiete. Außerdem fehlt der ausbildungsbedingte Mehrbedarf (58 €).


    3. Teilweise falsch. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die 20%tige Minderung - nur, wenn Deine Angaben zum Lebensunterhalt plausibel sind, kann das Amt die 20% ansetzen.


    4. Du hast nach Deinen Angaben nur die Beiträge zur KV, zahlst also keine Steuern und keine RV-Beiträge.


    5. Erstens stimmt die Berechnung des Mindesteinkommen (siehe oben) und zweitens auch die Berechnung des Mindesteinkommens nicht. Abgesehen davon ist der Denkfehler von Dir schon im Punkt 3 beantwortet: Nach Deinen Angaben hast Du 480 Einnahmen bei 80 € KV und mindestens 350 € Warmmiete: somit würden Dir 50 € zum Lebensunterhalt verbleiben. Du wirst niemals plausibel nachweisen können, wie Du damit den Lebensunterhalt finanzierst (was also die 20% schon mal unmöglich macht), zumal ich jetzt noch nicht mal den Mehrbedarf berücksichtigt habe.


    Gehe davon aus, daß Wohngeld nicht mehr geleistet wird und beschäftige Dich gegebenenfalls mit einem Bildungskredit.


    Gruß!

  • Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort! : )


    Ich hätte allerdings nun noch ein paar Fragen.

    2. Nein. Du hast die Kaltmiete angesetzt - es zählt aber die Warmmiete. Außerdem fehlt der ausbildungsbedingte Mehrbedarf (58 €).


    Laut meinem vorherigen Wohngeldbescheid wurden die Kosten für die zentrale Heizung immer von der zu berücksichtigenden Warmmiete abgezogen. Aus deiner Antwort entnehme ich, dass die Heizkosten für das Mindesteinkommen jedoch berücksichtigt werden müssen?
    Vielen Dank für den Hinweis mit dem Mehrbedarf!


    3. Teilweise falsch. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die 20%tige Minderung - nur, wenn Deine Angaben zum Lebensunterhalt plausibel sind, kann das Amt die 20% ansetzen.


    Das mit dem Rechtsanspruch ist mir durchaus bewusst. Deshalb ist es mir so wichtig mir das selbst alles mal durchzurechnen. Damit ich sehe, ob es ansatzweise plausibel ist bzw. ob ich eine Chance habe, dass die Wohngeldstelle das auch so sieht.


    5. Erstens stimmt die Berechnung des Mindesteinkommen (siehe oben) und zweitens auch die Berechnung des Mindesteinkommens nicht. Abgesehen davon ist der Denkfehler von Dir schon im Punkt 3 beantwortet: Nach Deinen Angaben hast Du 480 Einnahmen bei 80 € KV und mindestens 350 € Warmmiete: somit würden Dir 50 € zum Lebensunterhalt verbleiben. Du wirst niemals plausibel nachweisen können, wie Du damit den Lebensunterhalt finanzierst (was also die 20% schon mal unmöglich macht), zumal ich jetzt noch nicht mal den Mehrbedarf berücksichtigt habe.


    Dazu käme aber ja noch das potenzielle Wohngeld. So wie ich das verstanden habe, wird das durchaus dazu gezählt. Wenn ich also das alles neu berechne, inklusive dem möglichen Wohngeld und versuche etwas mehr zu arbeiten, sehe ich durchaus noch eine Chance.
    Ich würde mich nämlich sehr viel lieber jetzt mehr anstrengen, als einen Kredit aufnehmen zu müssen : /


    Würdest du nochmal einen Blick auf meine Rechnung werfen, Hoppel?
    Miete 349+ Regelbedarf 391+ Krankenversicherung 78,50+ 58,65 Mehrbedarf= 877,15


    wenn ich plausibel erkläre und nur die 80% anstehen:
    877,15 x 0,8= 701,72 - Einkommen (aktuell) 480 - potenzielles Wohngeld 186= 35,72 euro zu wenig : (
    oder
    877,15 x 0,8= 701,72 - Einkommen (mehr arbeiten) 560 - potenzielles Wohngeld 154= -12,28 euro - würde gerade so reichen, oder? Ist nur fraglich, ob ich das so schnell umzusetzen schaffe, mehr zu arbeiten...

  • Hallo,


    Zitat

    Laut meinem vorherigen Wohngeldbescheid wurden die Kosten für die zentrale Heizung immer von der zu berücksichtigenden Warmmiete abgezogen. Aus deiner Antwort entnehme ich, dass die Heizkosten für das Mindesteinkommen jedoch berücksichtigt werden müssen?


    Das ist auch richtig - bei der Berechnung des eigentlichen Wohngeldes. Bei der Berechnung des MEK sind die Heizkosten jedoch von Relevanz.


    Zitat

    ob ich eine Chance habe


    Nein.


    Zitat

    Dazu käme aber ja noch das potenzielle Wohngeld


    Jein. Das fiktive Wohngeld kommt erst dann in Betracht, wenn der Lebensunterhalt plausibel nachgewiesen wird. Damit wird verhindert, daß das Wohngeld für den Lebensunterhalt und nicht für die Miete verwendet wird. Und Du kannst nach Deinen Angaben den Lebensunterhalt (391 + 58 €) nicht mal andeutungsweise decken.


    Gruß!

  • Hallo,


    Jein. Das fiktive Wohngeld kommt erst dann in Betracht, wenn der Lebensunterhalt plausibel nachgewiesen wird. Damit wird verhindert, daß das Wohngeld für den Lebensunterhalt und nicht für die Miete verwendet wird. Und Du kannst nach Deinen Angaben den Lebensunterhalt (391 + 58 €) nicht mal andeutungsweise decken.


    Korrekt, aber wieso soll ihre Rechnung dadurch falsch sein? Die VwV (15.0) spricht doch Klartext: "Die Angaben können glaubhaft sein, wenn die
    hiernach zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich eines zu leistenden Wohngeldes 80 Prozent des Bedarfs nach dem SGB XII erreichen".


    Die TS bekommt doch schon Wohngeld und natürlich benutzt (so hoffen wir doch) die 186E ausschließlich zur Deckung der Miete. Wieso sollten diese nicht mitgezählt werden, wenn alle Einnahmen ausgewertet werden? Das sie mit 220E zum Wohnen dann auskommt (sofern der ausbildungsbedingte Mehrbedarf tatsächlich mitgezählt wird, scheinen nicht alle Ämter so zu handhaben) muss sie dann allerdings plausibel nachweisen und ja, das könnte schwierig werden.

  • Hallo,


    Zitat

    Die TS bekommt doch schon Wohngeld


    Richtig. Weil sie bisher Unterhalt (Kindergeld) erhalten hat, was nun wegfällt. Insofern geht die Rechnung nicht auf.


    Zitat

    aber wieso soll ihre Rechnung dadurch falsch sein?


    Das ganze könnte/dürfte schon an den 20% scheitern - die TS hat für den Lebensunterhalt nach Abzug der festen Größen (Miete + KV) ganze 52,50 dafür, nach Abzug des Mehraufwandes keinen Cent dafür). Dann aber nutzt auch das erst danach anzusetzende fiktive Wohngeld nicht mehr.


    Gruß!

  • Das hieße, der Denkfehler bestünde darin, die 20% von der ganzen Summe abzuziehen, anstatt nur von den 391E Regelsatz. Korrekt?


    Was heißt dann aber, das fiktive Wohngeld käme erst danach hinzu. Die TS müsste sozusagen von dem nach Abzug der Miete und KV verbleibendem Einkommen (in diesem Fall 52,50E) plus dem fiktiven Wohngeld von 154E den Grenzwert von 393E-20%, also 313E erreichen, was in diesem Fall nicht der Fall ist. Habe ich das endlich so korrekt verstanden?

  • Hallo,


    Zitat

    Das hieße, der Denkfehler bestünde darin, die 20% von der ganzen Summe abzuziehen, anstatt nur von den 391E Regelsatz. Korrekt?


    Jein. Der Denkfehler besteht darin, die 20% von vornherein als gegeben zu nehmen. Im übrigen kannst Du die 20% nicht einfach nur vom Regelsatz abziehen - Grundlage des sozialrechtlichen Bedarf wären im konkreten Fall auch die festen Größen, also die Warmmiete, die KV und der Mehrbedarf.


    Ein Beispiel: ich habe ein Nettoeinkommen von 500 € bei einer Warmmiete von 450 €. Das fiktive Wohngeld würde meinetwegen 100 € betragen. Dann würde die Rechnung 391 € Regelsatz + 450 € Miete = 841 € ergeben. Die 20%-Reglung kommt hier erst gar nicht in Betracht: in dem Beispiel habe ich 50 € für den Lebensunterhalt. Somit bleibt das MEK weiterhin bei 841 €, von denen dann nur die 500 € und das fiktive Wohngeld abgezogen werden, also 841 € - 500 € - 100 €. Fehlen also 241 €.


    Das fiktive Wohngeld kommt erst dann in Betracht, wenn der Lebensunterhalt zumindest annähernd geklärt ist. Es ist also keine automatische Rechnung nach dem Schema MEK - 20% - fiktives Wohngeld, sondern eine mehrstufige Berechnung. Vereinfacht gesagt wird erst einmal geprüft, ob die 20% in Betracht kommen. Zu diesem Zeitpunkt spielt das fiktive WG noch keine Rolle (zumal es ja auch ausdrücklich nicht zum Lebensunterhalt dienen soll). Erst wenn die Frage nach dem Lebensunterhalt (also den 20%) geklärt ist, wird das fiktive WG weiter heran gezogen. Wobei dann auch wieder oft Irritationen bestehen: in vielen Fällen verringert sich das fiktive WG dann wieder, weil das Einkommen oft höher ist als bei der Berechnung des fiktiven WG. Aber das jetzt zu erklären wird zu kompliziert..


    Gruß!

  • Entschuldigung für die Hartnäckigkeit, ich will das Prozedere gerne eingehend verstehen, deswegen noch eine Nachfrage.


    1. Du schreibst, "Das fiktive Wohngeld kommt erst dann in Betracht, wenn der Lebensunterhalt zumindest annähernd geklärt ist", benutzt aber das fiktive Wohngeld schon im ersten Rechensschritt, indem du es von dem MEK mitsamt Einkommen abziehst gerade um den Lebensunterhalt zu bestimmen! Das verstehe ich also immer noch nicht.


    2. Das die 20% hintenankommen scheint mir jetzt aber klar zu sein. Wenn ich das richtig verstanden habe, würde das bei Deiner Beispielrechnung bedeuten - wenn nicht 241€ fehlen würden, sondern bis zu 168€ (also 20% von den 841€) könnte die 20% Möglichkeit angewendet werden und würde der Antrag u.U. durchgehen, wenn der Antragsteller darlegen könnte, wie er vom Rest lebt. Korrekt?

  • Hallo,


    Zitat

    benutzt aber das fiktive Wohngeld schon im ersten Rechensschritt


    Ich wüßte nicht, wo ich das getan hätte. Falls Du mein Beispiel meist: hier habe ich das fiktive Wohngeld nur angewendet, um aufzuzeigen, daß es alleine nicht ausreichen würde, um Wohngeld zu erhalten. In solchen Fällen ist immer zu aller erst von den 20% auszugehen - sind die Angaben nicht plausibel, kommt das fiktive WG erst gar nicht zur Anwendung (weil eben dann gemutmaßt wird, daß es nicht für die Miete, sondern zum Lebensunterhalt verwendet wird).


    Zitat

    würde das bei Deiner Beispielrechnung bedeuten - wenn nicht 241€ fehlen würden, sondern bis zu 168€ (also 20% von den 841€)


    Korrekt.


    Gruß!


  • Ja, aber ZU den 20% wird das Wohngeld ja mitgerechnet, oder?. Das hast Du eben in deiner Rechnung auch gemacht. Eben 841€ MEK - 500€ Einkommen - 100 fiktives Wohngeld - es fehlen 241€. D.h., wäre das Einkommen etwas höher, würde die Rechnung dann eben ben 841€ MEK - 600€ Einkommen - 100 fiktives Wohngeld aussehen - es fehlen 141€ und es würde Wohngeld geben, wenn die Ausgaben plausibel gemacht werden könnten und die 20% angewendet würden. Was mache ich hier falsch?


    Dann würde aber auch die TS einigermaßen korrekt rechnen, eben 877-560-154=163€, also weniger als die 20% von 877 (174€) und das würde nach Anspruch aussehen. Also irgendwie bin ich jetzt ganz verwirrt.

  • Hallo,


    Zitat

    Ja, aber ZU den 20% wird das Wohngeld ja mitgerechnet, oder?


    Du verstehst es immer noch nicht. Die 20% kommen hier doch gar nicht in Betracht.


    Zitat

    Somit bleibt das MEK weiterhin bei 841 €, von denen dann nur die 500 € und das fiktive Wohngeld abgezogen werden, also 841 € - 500 € - 100 €. Fehlen also 241 €.


    Wie kommst Du also auf


    Zitat

    es fehlen 141€


    ?


    Abgesehen davon nun schon zum dritten Mal: das fiktive Wohngeld ist die allerletzte Stufe. Wird festgestellt, daß der Lebensunterhalt nicht plausibel nachgewiesen werden kann (also die 20%), interessiert das fiktive WG nicht mehr. Die Gründe dafür habe ich bereits zweimal genannt.


    Zitat

    Das fiktive Wohngeld kommt erst dann in Betracht, wenn der Lebensunterhalt zumindest annähernd geklärt ist. Es ist also keine automatische Rechnung nach dem Schema MEK - 20% - fiktives Wohngeld, sondern eine mehrstufige Berechnung. Vereinfacht gesagt wird erst einmal geprüft, ob die 20% in Betracht kommen. Zu diesem Zeitpunkt spielt das fiktive WG noch keine Rolle (zumal es ja auch ausdrücklich nicht zum Lebensunterhalt dienen soll). Erst wenn die Frage nach dem Lebensunterhalt (also den 20%) geklärt ist, wird das fiktive WG weiter heran gezogen.


    Im übrigen war das nur eine Beispielrechnung. Im konkreten Fall kommt ja dann auch noch die KV und der Mehrbedarf hinzu.


    Gruß!

  • Hallo,




    Du verstehst es immer noch nicht. Die 20% kommen hier doch gar nicht in Betracht.
    Wie kommst Du also auf 141€


    Nochmals. In deiner Beispielrechnung ziehst du das fiktive Wohngeld doch direkt ab und kommst auf die fehlenden 241. Ich habe Dich dann nachgefragt, ob Wohngeld in Betracht käme, wenn nicht mehr als 168€ fehlen würden (nach ABZUG von EInkommen UND fiktiven Wohngeld) und Du hast gesagt korrekt. Und das führt nun logischerweise zu meiner zweiten Beispielrechnung - nämlich, wenn 100€ Einkommen mehr bestünden, würden 141€ fehlen und es könnte Anspruch bestehen (alles abstrakt natürlich, ohne konkrete Veränderungen des fiktiven Wohngelds e.t.c.). Oder war das mit den 168€ dann doch nicht korrekt?



    Das das fiktive Wohngeld gar nicht in die Berechnung der 20% einbezogen würde verstehe ich dem Wortlaut nach, aber nicht in der Umsetzung, würde das doch heißen, dass man schon vor dem Antrag 80% des MEK ohne Wohngeld decken sollte. Das scheint aber sowohl dem Wortlaut ("Die Angaben können glaubhaft sein, wenn die hiernach zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich eines zu leistenden Wohngeldes 80 Prozent des Bedarfs nach dem SGB XII erreichen") als auch deiner tatsächlich angestellten Berechnung zu widersprechen.


    Also irgendwo scheint ein Fehler zu sein. Oder andersherum, welches Einkommen in deinem fiktiven Beispiel müsste gegeben sein, damit gerade die minimalen 80% gegeben sein würden? Vielleicht verstehe ich das so herum.

  • Hallo,


    Zitat

    In deiner Beispielrechnung ziehst du das fiktive Wohngeld doch direkt ab


    Nein. Das fiktive WG (FkW) soll sollte in meinem Beispiel nur aufzeigen, daß auch mit Hilfe des FkW kein Anspruch vorhanden ist.


    Zitat

    Und das führt nun logischerweise zu meiner zweiten Beispielrechnung - nämlich, wenn 100€ Einkommen mehr bestünden,


    Nein, führt es nicht. Du hast immer noch nicht die Grundsätze des MEK verstanden.


    Zitat

    Das scheint aber sowohl dem Wortlaut ("Die Angaben können glaubhaft sein, wenn die hiernach zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich eines zu leistenden Wohngeldes 80 Prozent des Bedarfs nach dem SGB XII erreichen") als auch deiner tatsächlich angestellten Berechnung zu widersprechen.


    Die Betonung liegt auf "können". Und das habe ich nun etliche Mal bereits erklärt.


    Zitat

    Vielleicht verstehe ich das so herum.


    Sorry - aber ich habe irgendwie keine Lust mehr, Dir nun zum wiederholten Mal immer das gleiche zu erklären (zumal Du auch nicht der TE bist). Mag sein, daß ich mich für Dich unverständlich ausdrücke. Aber auch meine Zeit und Geduld ist begrenzt und ich werde hier nicht einen Grundkurs in Sachen MEK beginnen oder weiter fortführen, zumal das alles blanke Theorie ist. Entscheidend ist die Meinung des Wohngeldamtes.


    Ich bin raus aus dem Thema.


    Gruß!

  • Zitat

    Nein. Das fiktive WG (FkW) soll sollte in meinem Beispiel nur aufzeigen, daß auch mit Hilfe des FkW kein Anspruch vorhanden ist.


    Genau, was im Umkehrschluss heißt, dass wenn mit Hilfe des FkW die 80% erreicht worden wären, es zu einem Anspruch kommen könnte. Wieso bestreitest du die Bedeutung des FkW, wenn es nicht nur die VwV so bestimmt, sondern Due selbst so kalkulierst? Meinst Du tatsächlich, der Antragsteller in deinem Beispiel müsste 673€ von den 841€ "selbst" erreicht haben? Denn in deiner Antwort hast du gesagt (s.U), es müssten maximal 168€ NACH dem Abzug des FkW bleiben. Wie denn nun?


    Zitat


    Nein, führt es nicht. Du hast immer noch nicht die Grundsätze des MEK verstanden.


    He, das ist eine logische Ableitung, wie kann es anders sein? Du hast es mir doch selbst bestätigt:
    Ich: "würde das bei Deiner Beispielrechnung bedeuten - wenn nicht 241€ fehlen würden, sondern bis zu 168€ (also 20% von den 841€) Anspruch bestehen könnte?"
    Du: Korrekt.
    Und die Beispielrechnung hast Du eben mit dem Abzug des FkW gemacht.



    Zitat

    Die Betonung liegt auf "können". Und das habe ich nun etliche Mal bereits erklärt.


    Ja, das vesteh ich ja. Aber es geht darum, wie dieses "können" berechnet wird. Und Du hast immer noch nicht zeigen können, wie das ohne FkW gehen soll.


    Also ich hab den Eindruck, dass du einen klaren Widerspruch eingebaut hast. Wenn du gerade an dieser Stelle meinst, das Thema sei geklärt, seis drum.

  • Hallo,


    es bleibt dabei: Du verstehst das ganze immer noch nicht, ich habe keinen "Widerspruch aufgebaut" und ich habe keine Lust,. immer wieder und wieder das gleiche neu zu erklären.


    Zitat

    Wieso bestreitest du die Bedeutung des FkW, wenn es nicht nur die VwV so bestimmt


    Ich bestreite das nicht, sondern verweise auf die Anwendung des fiktiven Wohngeldes und den Grundlagen der Berechnung.


    Zitat

    Und Du hast immer noch nicht zeigen können, wie das ohne FkW gehen soll.


    Darum geht es doch gar nicht. Und wie bereits geschrieben: Du hast das Prinzip immer noch nicht verstanden.


    Zitat

    Wenn du gerade an dieser Stelle meinst, das Thema sei geklärt


    Schöne Verschwörungstheorie. Ich bin nicht der Meinung, "gerade an dieser Stelle" abbrechen zu müssen, sondern der Meinung daß alles geschrieben wurde, was es dazu zu schreiben gibt.


    Ich habe dafür keine Lust und Zeit mehr.


    Gruß!