Bewilligungszeitraum und eigenes Einkommen

  • Hallo,


    ich möchte BAföG beantragen und habe dazu eine Frage:


    In dem Semesterferien gehe ich immer im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung arbeiten, wobei ich deutlich über 400 EUR monatlich verdiene, während des Semesters habe ich einen 400 EUR-Job.


    Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich den Bewilligungszeitraum so beantrage, dass die jetzigen Semesterferien noch mit hineinfallen und somit das überdurchschnittlich hohe Einkommen noch berücksichtigt wird oder ob ich den Bewilligungszeitraum so lege, dass ich erst ab dem nächsten Semester beantrage und somit nur die 400 EUR monatlich berücksichtigt werden.


    Hintergedanke meiner Frage ist, dass monatlich nur 400 EUR frei sind und ich den einen Monat deutlich darüber liege und mir unklar ist, wie genau das nun berechnet wird.
    Möglichweise wird auch einfach so entschieden, dass ich für den einen Monat mit dem überdurchschnittlich hohen Verdienst kein BAföG bekomme, für die Zeit während des Semesters allerdings schon.


    Eine zweite Frage dazu:
    Die Tätigkeit in den Semesterferien hat zwar bis jetzt immer geklappt, ich habe jedoch keinerlei verbindliche Information darüber, dass dies auch weiterhin klappen wird. Deshalb die Frage: Soll ich diesen Verdienst mit angeben oder nicht und dann entsprechend bei Änderung für den einen Monat, dem Amt dies mitteilen?
    Dass dadurch Rückzahlungsforderungen entstehen, ist mir klar. Dazu jedoch gleich noch die Frage: Werden diese Forderungen verzinst?


    Nun noch eine letzte Frage:
    Mein Vater geht ab nächsten Monat in Rente und meine behinderte Schwester fängt eine "Ausbildung" in einer Behindertenwerkstatt an. Wäre es dennoch ratsam den Antrag noch für diesen Monat zu stellen und die Härtefreibetragantrag und den Aktualisierungsantrag dazuzugeben, obwohl für diesen Monat wohl kein Anspruch auf BAföG besteht?


    MfG