Anspruch auf Wohngeld?

  • Hallo...


    Ich bin nun seit Oktober aus dem Bafög-Bezug raus und muss die letzten Semester mit der KfW leben.


    Nun sagte mir die Uni-Finanzierungsberatung, dass ich ja nun auch Anspruch auf Wohngeld hätte. Und das mein monatlicher Studienkredit nicht als Einkommen angerechnet werden soll bzw. kann.


    Da ich ja nun aber kein "weiteres" Einkommen habe, außer meinen KfW-Kredit, wollte ich mal Fragen, wie das nun gehandhabt wird.


    Ich "lebe" ja so gesehen auch von dem KfW-Kredit. Da ich da ja, wie vorher bei dem BaföG auch, den "Höchstsatz" bekomme bzw. nehme.



    Das einzige "Einkommen" was ich habe, sind 150€ von meinen Eltern, die aber dazu dienen meine KV zu bezahlen und somit nur kurzzeitig durch meine Hände wandern.


    Sicherlich kann es mal vorkommen, das ich mal 50-100€ von meinen Eltern bekomme - meistens natürlich am Monatsende. Aber das ist sehr unregelmäßig bis selten.


    KfW-Studienkredit= ~640-650€
    - Kaltmiete= 250,25€
    - Nebenkosten= 142,96€


    Mir bleiben halt abzüglich allem halt nur 150€ zum reinen Leben (abzüglich WM,Strom,Telefon + Internet,Handy).

  • Naja mir gings halt nur darum, das ich halt öfters was von Mindesteinkommen gelesen habe und ich in dem Sinne ja gar kein Einkommen habe.
    Wollt ja nur mal eine grobe Einschätzung über meine Situation haben...

  • Hallo,


    Zitat

    Wollt ja nur mal eine grobe Einschätzung über meine Situation haben...


    Diese hast Du ja bekommen: stelle einen entsprechenden Antrag.


    Zitat

    was von Mindesteinkommen gelesen habe und ich in dem Sinne ja gar kein Einkommen habe.


    Selbstverständlich hast Du ein Einkommen, nämlich den Kredit, der entsprechend bei dem Mindesteinkommen eine Rolle spielt.


    Gruß


  • Selbstverständlich hast Du ein Einkommen, nämlich den Kredit, der entsprechend bei dem Mindesteinkommen eine Rolle spielt.



    Und genau das ist es nämlich nicht. Es darf nicht als Einkommen angerechnet werden. Wie ichs schon oben gesagt habe.

  • Hallo,


    Zitat

    Und genau das ist es nämlich nicht. Es darf nicht als Einkommen angerechnet werden. Wie ichs schon oben gesagt habe.


    Aja.


    ENDLICH erklärt mir mal jemand, wie sich das Einkommen bei dem Wohngeld zusammensetzt und was angerechnet werden darf - und was nicht. Ich bin so dankbar für diese Belehrung - seit 11 Jahren beschäftige ich mich nun mit diesem verflixten Wohngeld - und erst jetzt, 11 Jahre danach, habe ich jemanden gefunden, der mir das alles erklärt.


    Hallejuja!


    Es ist immer wieder schön, wenn Leute wie Du so absolut wissen, was bei dem Wohngeld angerechnet wird, was bei dem erforderlichen Mindesteinkommen berücksichtigt wird und was das alles in der Konsequenz bedeutet.


    Problem dabei ist nur, daß dieses Pseudo-"Wissen" absoluter Blödsinn ist - und dennoch der Versuch unternommen wird, mit dem Nicht-Wissen irgendwelche Aussagen zu schaffen, die nicht zutreffen.


    Zitat

    Und genau das ist es nämlich nicht. Es darf nicht als Einkommen angerechnet werden


    Es geht bei Deiner Anfrage um das erforderliche Mindesteinkommen. Hier zählt auch ein Studienkredit als ganz normales Einkommen, von dem Du also Deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst. Erst das ist dann die Voraussetzung für einen Wohngeldanpruch.


    Die Berechnung des eigentlichen Wohngeldes hat dann nichts mehr mit dem Studienkredit zu tun.


    Gruß!

  • Hallo...


    Ich hab eben mein Wohngeldbescheid bekommen.


    Da ich ja bei der Abgabe des Antrages einen zusätzliches für die Eltern mit abgeben hab, wurde mir da jetzt was als Unterhalt berechnet.


    Ich hatte dort angekreuzt, dass meine Eltern monatlich meine KV und jährlich meine Semesterbeträge übernehmen.


    Nun werden meine Einkünfte wie folgt berechnet:


    Unterhalt der Eltern (Semestergebühren): 522,22€ jährlich
    Unterhalt der Eltern (KV): 154,51€ (monatlich) = 1854,12€ jährlich
    KFW-Kredit (anrechnugnsfrei): 650€ (monatlich ~ 7800€/Jahr) = 0,00€ jährlich



    Summe: 2376,34€ / Jahr
    - Abzüglich 10% Pflichtbeirag KV/RV
    = 2138,71€ Jahreseinkommen nach §14 WoGG
    Monatliches Gesamteinkommen: 178,22€



    Monatliche Gesamtmiete: 387,31€
    - Heizung 52,50€
    = Zwischensumme: 334,81€
    Höchsbetrag zur Miete nach §12 WoGG: 330,00€
    = zu berücksichtigende Miete = 330,00€




    Ist das jetzt so richtig, dass das von meinen Eltern als Unterhalt mit eingerechnet wird?


    Oder war es jetzt "unclever" das anzukreuzen, dass sie die Semesterbeiträge übernehmen?

  • Naja die Frage ist ja, ob es sich jetzt "negativ" aus die Höhe des Wohngeldes ausgewirkt hat, zumindest die Angabe der Semestergebühren?


    Oder ob es doch eher von "Nöten" war, um irgendein Mindesteinkommen zu haben.

  • Hallo,


    Zitat

    Naja die Frage ist ja


    Nein, das ist nicht die Frage. Du hast angegeben, daß Deine Eltern die Zahlungen leisten und kannst nun nicht einfach umschwenken, zumal Du ja auch entprechende Nachweise erbringen mußt.


    Der Zug ist abgefahren...


    Gruß!

  • Naja aber ich bin auch nur drauf gekommen, das es auf dem Unterhaltsbogen als Kästchen zum ankreuzen war. Vorher hab ich das ja nun auch nicht erwähnt gehabt. Sonst wäre ich da ja auch gar nicht drauf gekommen, das überhaupt anzugeben.


    Abgesehen davon beantwortet es meine Frage es jetzt auch nicht.

    Zitat

    ob es sich jetzt "negativ" aus die Höhe des Wohngeldes ausgewirkt hat, zumindest die Angabe der Semestergebühren