Problem wohngeld

  • hallo,


    ich habe vor kurzem wohngeld beantragt und heute kam ein ablehnungsbescheid. nun ist mir aber nicht ganz klar, aus welchem grund genau er abgelehnt wurde - bzw: ÜBERschreite, oder UNTERschreite ich irgendeine grenze?
    wenn jemand mich aufklären könnte, wäre ich sehr dankbar. da ich heute keine möglichkeit mehr habe, telefonisch mit einer "fachkraft" zu sprechen, seid ihr sozusagen meine erste anlaufstelle.


    die situation ist wie folgt:


    ich bin 23 jahre alt, student und wohne in berlin. ich bekomme KEIN bafög mehr und ich habe auch KEINEN anspruch mehr darauf. damit erübrigt sich wohl auch das thema "du hast anspruch auf bafög, also bekommst du kein wohngeld".
    da ich kein bafög mehr bekomme, sieht es bei mir als student natürlich mau aus und deswegen habe ich wohngeld beantragt. meine oma hilft mir deswegen in dieser situation und überweist mir monatlich 400€ und "bar" bekomme ich ca. 100 - 120€ im monat von ihr. also insgesamt bekomme ich eine unterstützung von 520€. diesen betrag bekomme ich natürlich nur im moment als notlösung, da ich ja sonst nur vom kindergeld leben müsste. sollte ich wohngeld bekommen, verringert sich dieser betrag natürlich. das kindergeld (184€) bekomme ich direkt von der staatskasse überwiesen.


    ich wohne in einer 88m² wohnung mit zwei weiteren personen, die aber keine haushaltsmitglieder sind.
    die gesamtmiete (warm) beläuft sich auf 659€. meine persönliche "zu berücksichtigende miete" beträgt 178,26€ (der angegebene höchstbetrag [stufe 4] beträgt 358€).
    meine tatsächliche warmmiete beträgt 233€ und insgesamt zahle ich 280€ inkl. strom und internet/telefon.
    280€ sind also die kosten, die ich für meine wohnung habe. alles was ich übrig habe, benutze ich um anderweitige rechnung zu bezahlen und natürlich lebensmittel.


    meine einkommensabrechnung sieht wie folgt aus:
    (einnahmen anderer art)


    kindergeld 2.208€
    unterstützung von oma (überweisung) 4.800€
    unterstützung 1.440€
    __________________________
    summe: 8.448€
    -6%


    = 7.941,12€ = 661,76€ monatliches einkommen


    ich frage mich wie gesagt, ob ich mit dieser summe eine grenze ÜBER, oder UNTERschreite - bzw. ob das kindergeld überhaupt als einkommen angerechnet werden darf. zu diesem thema habe ich schon intensiv gegooglet, aber jeder sagt irgendwie etwas anderes. die mehrheit jedoch, dass es nicht als einkommen gezählt werden darf. selbst auf einer offiziellen wohngeld-homepage steht es so geschrieben.


    hoffentlich versteht jemand meine situation auf anhieb und kann mir einen rat geben :D


    gruß,
    martin

  • Hallo,


    warum stellst Du ein Thema, was sich ausschließlich mit Wohngeld beschäftigt, in den Bereich BaföG? :confused:


    Zitat

    damit erübrigt sich wohl auch das thema "du hast anspruch auf bafög, also bekommst du kein wohngeld".


    Nein, erübrigt sich nicht und wenn Du eine seriöse Antwort haben willst, solltest es schon dem Antwortenden überlassen, zu entscheiden, was sich erübrigt und was nicht.. :confused: Warum also bekommst Du kein BaföG?


    Zitat

    und heute kam ein ablehnungsbescheid


    In dem Bescheid steht, warum abgelehnt wurde, zumindest wird ein § genannt. Welcher ist es?


    Zitat

    die mehrheit jedoch, dass es nicht als einkommen gezählt werden darf


    Die Mehrheit hat nicht unbedingt auch recht.


    Zitat

    ob das kindergeld überhaupt als einkommen angerechnet werden darf


    Bekommst du das Kindergeld auf Grund eines Abtretungs- oder eines Abzweigungsantrages? Anders gefragt: warum bekommst Du das KG direkt gezahlt?


    Zitat

    diesen betrag bekomme ich natürlich nur im moment als notlösung, da ich ja sonst nur vom kindergeld leben müsste. sollte ich wohngeld bekommen, verringert sich dieser betrag natürlich


    Spätestens dann dürfte tatsächlich kein Anspruch mehr vorhanden sein.


    Gruß!

  • oh, habe ich den thread wirklich falsch erstellt? mir war so, dass ich im wohngeld-bereich bin :D tut mir leid.


    also ich bekomme kein bafög mehr, weil ich den leistungsnachweis nicht erfüllt habe. bafög bekomme ich allerdings schon seit oktober 2012 nicht mehr. ich habe jedenfalls keinen anspruch mehr darauf und besitze auch ein ablehnungsbescheid vom bafög-amt.


    am anfang hat meiner mutter mir das kindergeld überwiesen. seit längerer zeit jedoch, bekomme ich es direkt von der familienkasse. ich denke mal, dass es aufgrund eines abtretungsantrages passiert.


    der antrag wurde mit verweis auf §19 abgelehnt.
    allerdings weiß ich deswegen ja immer noch nicht, ob ich nun zu "viel", oder zu wenig einkommen habe.


    bestandteil der berechnung ist ja z.b. auch ein reiner bar-betrag. der sich von monat zu monat sehr unterscheiden kann und auch mal ganz ausbleiben kann. ich habe natürlich alles angegeben, da ich nichts hinterschlagen will.
    d.h. ich habe ihn ehrlicherweise angegeben, aber mit regelmäßigem einkommen hat dieser bar-betrag nichts zu tun.
    wenn ich jetzt deswegen kein anspruch mehr auf wohngeld habe, ist das dann ja schon sehr blöd.
    wenn ich weiß woran es liegt, kann ich meine oma ja auch bitten, mir nur den "erlaubten" betrag auszuhändigen. solange ich dann mit wohngeld noch auf die ausreichende summe komme, ist ja allen geholfen.


    was kann ich jetzt tun, damit ich meine (fast) 4 monate rückzahlung nicht verliere?
    bzw. was sollte ich im widerspruch ansprechen, außer dass mir die begründung unzureichend ist?


    [Blockierte Grafik: http://s1.directupload.net/images/130719/5cphu6k3.jpg]

  • Hallo,


    Zitat

    ich denke mal, dass es aufgrund eines abtretungsantrages passiert


    Dann handelt es sich nicht um Kindergeld, sondern Unterhalt und wird entsprechend angerechnet.


    Zitat

    der antrag wurde mit verweis auf §19 abgelehnt.


    Die Differenz zwischen Einkommen und Kaltbruttomiete ist zu groß, sprich das Einkommen ist angesichts der niedrigen Miete zu hoch.


    Zitat

    was sollte ich im widerspruch ansprechen


    Nichts, da ein Widerspruch kein Sinn macht. Die Berechnung erfolgt auf Grund Deiner Angaben im Antrag und ergibt keinen Anspruch.


    Gruß!

  • okay verstehe.
    bleibt es mir dann beim nächsten antrag jedenfalls erspart, so sachen wie kopie vom mietvertrag, einwohnermeldeamt etc erneut einzureichen?


    das einzige was sich ändern würde, wäre ja die unterstützung meiner oma, damit die differenz nicht zu groß ist.

  • Hallo martin_dbr,


    nur ein kleiner Hinweis:
    wenn Du sowas einscannst, solltest Du das Bild vor Veröffentlichung bearbeiten, oder beim Scannen gleich vorsorgen.
    Nimmt man Dein Bild (Bescheid) in ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm und spiegelt es nach links, ändert anschließend
    den Gammawert, kann man im Klartext lesen, was man bei einem Widerspruch nicht machen darf; diesen per Mail einreichen
    (1.Satz auf der Rückseite).


    dms

  • okay noch eine letzte frage:


    also besteht die möglichkeit, dass ich widerspruch einreiche, weil das einkommen eben nicht als solches bezeichnet werden kann?
    das ganze geld was ich von meiner oma bekomme, ist ja eben nur eine übergangslösung und kein gesichertes einkommen durch einen festen arbeitsplatz oder sonstwas. das wohngeldamt kann ja nicht davon ausgehen, dass ich bis in alle ewigkeiten geld von meiner oma in dieser höhe bekomme.
    ich habe es ja nur angegeben, weil ich im MOMENT davon lebe (ansonsten hätte ich ja außer kindergeld GAR nichts) und weil ich die mindestgrenze erreichen wollte. und die ist ja wohl nicht mit 184€ erreicht, oder etwa doch? und den bar-betrag hätte ich ja theoretisch gar nicht angeben müssen. oder muss ich jetzt jedes geld was ich bekomme, durch ebay-verkäue etc als "einkommen" angeben? hat ja mit regelmäßigkeit nichts zu tun.


    außerdem verstehe ich nicht, dass mir bei 233€ miete die ich zahle, nur 178€ anerkannt werden? die heizkosten für die gesamte wohnung sind 89€ und damit ist mein anteil ~30€. demnach bin ich immer noch bei über 200€ anteiliger miete? die können ja nicht das noch abziehen, was sie als PLUS bei meinen mitbewohnern anrechnen, weil sie den vollen betrag nehmen. inkl geld für strom und internet, was mit der mietsache ja nichts zu tun hat.


    reichen diese beiden sachen für einen widerspruch?


    ansonsten muss ich ja einen neuen antrag stellen. nur welches einkommen gebe ich dann an? meine oma wird mir dann natürlich nur noch das überweisen (="einkommen"), was ich haben darf. welchen rat könnt ihr mir da geben?

  • Hallo,


    Zitat

    also besteht die möglichkeit, dass ich widerspruch einreiche, weil das einkommen eben nicht als solches bezeichnet werden kann?


    Nein. Wieso sollte Dein Einkommen kein solches ein? Auch Unterhalt ist Einkommen...


    Zitat

    das ganze geld was ich von meiner oma bekomme, ist ja eben nur eine übergangslösung


    Nein, es ist Unterhalt. Und ohne diesen Unterhalt hast Du auch keinen Anspruch auf Wohngeld.


    Zitat

    und den bar-betrag hätte ich ja theoretisch gar nicht angeben müssen.


    Dann wäre es ein Betrugsversuch gewesen.


    Zitat

    außerdem verstehe ich nicht, dass mir bei 233€ miete die ich zahle, nur 178€ anerkannt werden?


    Es zählt nur die Kaltbruttomiete, wobei nicht alle Betriebskosten auch automatisch berücksichtigt werden. Abgesehen davon komme ich nach Deinen eigenen Angaben auf eine Warmmiete von 220 € (und nicht 233 €) und eine Kaltmiete von 190 €.


    Zitat

    eichen diese beiden sachen für einen widerspruch?


    Nein. Auch bei einer Kaltbruttomiete von 190 € ergibt sich kein Anspruch.


    Zitat

    welchen rat könnt ihr mir da geben?


    Keinen. Bei einem Neuantrag mit plötzlich verringerten Einnahmen nach einer gerade erfolgten Ablehnung wegen zu hohem Einkommen wird das Amt von Mißbrauch des Wohngeldes ausgehen und den Antrag ablehnen.


    Gruß!

  • erstmal danke für deine antworten.


    aber was soll das denn heißen? ohne die hilfe meiner oma würde ich von 184€ im monat leben müssen. d.h. ich könnte weder meine miete zahlen, noch regelmäßig etwas essen. und wie viel mir meine oma jetzt gibt, ist doch einzig und alleine in ihrem ermessen und wieso sollte da jetzt auf einmal von "missbrauch" die rede sein? ich denke mal, in meiner situation habe ich anspuch auf wohngeld - oder etwa nicht? ich bin student ohne wirkliches einkommen und muss meine miete zahlen. der grund warum es jetzt nicht geklappt hat ist ja wohl der, dass ich etwas zu viel "unterhalt" bekomme.


    und was genau ist jetzt bitte "einkommen" ? ist es einkommen, wenn ich 10€ auf der straße finde, oder meine hose bei ebay verkaufe?
    das geld, was ich zusätzlich von meiner oma in bar bekomme, ist jedenfalls weder regelmäßig, noch immer in der gleichen höhe. es ist quasi sporadisches "taschengeld". ich habe es einfach trotzdem angegeben, um eben nichts zu verheimlichen.
    das mit dem kindergeld sehe ich ja noch ein. aber wenn meine oma mir absofort nunmal weniger "unterhalt" zahlt, dann ist es eben so. wieso wird dann gleich von betrug ausgegangen? ich habe ja auch kein problem damit, das wohngeldamt über diese umstände zu informieren.


    zur miete:
    wir zahlen 659€ miete, wovon 129€ betriebskosten (nur diesen wert habe ich auch angegeben. von daher können die ja auch nur diesen wert nehmen) sind und 80€ heizkosten.
    und in einer wg ist es doch wohl vollkommen normal, dass sich die zimmerpreise nach den zimmergrößen richten und nicht einfach gedrittelt werden. jedenfalls ist es seit einzug so vereinbart, dass ich von den 659€ meine 233€ zahle. da weiß ich nicht, wieso mir das amt da etwas anderes sagen will. und 233€ - 26€ (80/3) sind bei mir 207€ und nicht 178€.
    ich habe auch ausfühlrich erklärt und mit kontoauszügen belegt, wie sich die miete bei uns zusammensetzt und welcher betrag für welchen zweck ist. trotzdem nehmen sie für ihre rechnungen die summe, in der auch geld für stromrechnung und internetrechnung drin ist. also in meinen augen ein klarer berechnungsfehler.


    ich möchte wie gesagt hier niemanden betrügen, oder sachen unterschlagen. trotzdem bin ich der meinnung, dass mir in meiner situation wohngeld zusteht und es ja nicht sein kann, dass ich es nur wegen einer notlösung, ohne die ich GAR nichts hätte, nicht bekomme. darum mein gedanke einen erneuten antrag mit geringerem einkommen zu stellen.

  • Hallo,


    ok, ein letztes Mal, weil das Thema eigentlich erschöpfend erklärt wurde.


    Zitat

    ohne die hilfe meiner oma würde ich von 184€ im monat leben müssen. d.h. ich könnte weder meine miete zahlen


    Eben. Rein vom Unterhalt von 184 € könntest Du weder Miete noch Lebensunterhalt begleichen können. Wohngeld ist aber nur ein ZUSCHUSS zur Miete (setzt also voraus, daß ich zumindest den größten Teil der Miete selbst finanzieren kann) und keine Hilfe zum Lebensunterhalt. Du kannst mit 184 € Unterhalt weder Miete noch Lebensunterhalt auch nur annähernd finanzieren.


    Zitat

    wie viel mir meine oma jetzt gibt, ist doch einzig und alleine in ihrem ermessen und wieso sollte da jetzt auf einmal von "missbrauch" die rede sein?


    Du stellst einen Antrag auf Wohngeld, in dem Du angibst, daß Du von Deiner Oma Unterhalt in Höhe von 520 € erhälst. Nach Ablehnung dieses Antrages wegen zu hohem Einkommen stellst Du einen Antrag, in dem die gleiche Oma nur noch z.B. Unterhalt in Höhe von meinetwegen 300 € zahlt. Erstens wäre dann schon dein erster Antrag falsch gewesen, weil der Unterhalt in der ursprünglichen Höhe von 520 € falsch wäre (für solche vorhersehbaren Änderungen gibt es in den Anträgen eine eigene Frage) und zweitens ist es, nun ja, ziemlich durchsichtig, nach einer Ablehnung wegen zu hohem Einkommen plötzlich ein wesentlich niedrigeres einkommen zu deklarieren, nur um in den Genuß von Wohngeld zu kommen.


    Zitat

    ich bin student ohne wirkliches einkommen und muss meine miete zahlen. der grund warum es jetzt nicht geklappt hat ist ja wohl der, dass ich etwas zu viel "unterhalt" bekomme.


    Ich weiß ja nicht, was Du Dir vom Wohngeld versprichst - es ist ein maximal zweistelliger Betrag, den Du erhalten würdest. Abgesehen davon erhälst Du eben Unterhalt - warum sollte der Steuerzahler für Dich also einstehen?


    Zitat

    aber wenn meine oma mir absofort nunmal weniger "unterhalt" zahlt, dann ist es eben so.


    Siehe oben.


    Zitat

    trotzdem nehmen sie für ihre rechnungen die summe, in der auch geld für stromrechnung und internetrechnung drin ist


    Das bezweifle ich ganz stark, zumal solche Ausgaben auch nicht Gegenstand irgendeines Mietvertrages sind.


    Zitat

    und es ja nicht sein kann, dass ich es nur wegen einer notlösung, ohne die ich GAR nichts hätte, nicht bekomme


    Doch, kann sein. Das Stichwort heißt "Notlösung".


    Zitat

    trotzdem bin ich der meinnung, dass mir in meiner situation wohngeld zusteht


    Ich bin zumindest nach Deinen Infos anderer Meinung - weder hast Du ein Anspruch mit der jetzigen Unterhaltslösung mit Deiner Oma noch gar mit Reduzierung des Unterhaltes, weil dann wiederum u.U. das erforderliche Mindesteinkommen nicht mehr erreicht wird.


    Zitat

    darum mein gedanke einen erneuten antrag mit geringerem einkommen zu stellen.


    Dürfte - wie gesagt - sinnlos sein.


    Zitat

    Ein missbräuchliches Verhalten liegt in der Regel vor, wenn vom Standpunkt eines objektiven
    Betrachters aus eine Rechtsposition ausschließlich zu dem Zweck geschaffen wird, die Voraussetzungen
    für einen anderenfalls nicht oder nicht in dieser Höhe bestehenden Anspruch zu schaffen.


    Genau das aber machst Du mit der plötzlichen "Verringerung" des Unterhaltes durch Deine Oma.


    Gruß!

  • ich glaube du hast mich falsch verstanden. ich erwarte natürlich nicht, dass mir meine oma in zukunft nichts mehr geben muss ich vollkommen vom wohngeld leben kann. ich habe auch nie mit mehr als 100€ gerechnet, wenn überhaupt. ich werde natürlich weiterhin ein gewisses einkommen von ihr beziehen. nur eben in einer höhe, die mir dann nicht unnötigerweise wohngeld verwehrt.


    oder wird bei einem hartz-4 antrag auch erst nach "reichen" verwandten gesucht, die dem antragsteller den lebensunterhalt finanzieren könnten und dann auch müssen, damit der steuerzahler entlastet wird? ich finde diese sichtweise ist quatsch.


    dass ich ein mindesteinkommen haben muss, ist mir schon klar. deswegen habe ich ja auch sicherheitshalber das taschengeld mit angegeben. vorallem wurde ich in einem schreiben nach der höhe des taschengeldes gefragt, weil das bisherige einkommen (184 + 400) "nicht für den lebensunterhalt ausreichen würde". nur entspricht es eben nicht den tataschen, dass dieses taschengeld regelmäßig in der höhe von 120€ bekomme. damit ist die einkommensberechnung schlichtweg falsch und darum möchte ich ja auch widerspruch einlegen.


    andere gehen arbeiten, haben noch mehr einkommen und zählen ähnlich viel miete. wieso haben diese leute einen höheren anspruch als ich? nur weil ich eine großzügige oma habe, die mir in der not aushilft (und dies auch nicht ewig tun kann, nehme ich mal an), soll ich jetzt keinen anspruch mehr haben? ich finde diese argumentation nicht wirklich fair. hätte ich von anfang an weniger bekommen bzw angegeben und hätte ich jetzt wohngeld bekommen, wär die situation doch trotzdem die gleiche. nur eben mit 200€ weniger als einkommen.


    Zitat

    Erstens wäre dann schon dein erster Antrag falsch gewesen, weil der Unterhalt in der ursprünglichen Höhe von 520 € falsch wäre


    wieso das denn? die angaben die ich gemacht habe, waren doch alle korrekt zu diesem zeitpunkt. wenn ich im august einen neuen antrag stelle und eben ab august weniger einkommen habe, dann zählt doch nur, was ich für den neuen zeitraum angebe. würde ich arbeiten gehen und mir wird auf einmal gekündigt, änderet sich das einkommen ja auch unerwartet.


    und was ist für den fall, wenn mir meine oma eben in zukunft nicht mehr so viel geben KANN? dann finde ich es einfach unverschämt, direkt und in erster linie von einem missbrauchsversuch zu sprechen. meine oma braucht sicherlich auch geld für sich selbst und ist wahrscheinlich über jeden € "froh", den sie weniger zahlen muss.
    deswegen verstehe ich nicht so ganz, warum mir ein plötzlich geringeres einkommen so viele nachteile bringen soll?
    die bishere summe war doch rein freiwillig und von niemandem vorgeschrieben.

  • wieso kann ich meine beiträge eigentlich nicht editieren?
    nachtrag:


    Zitat

    Das bezweifle ich ganz stark, zumal solche Ausgaben auch nicht Gegenstand irgendeines Mietvertrages sind.


    du kannst mir das schon glauben, wenn ich das so sage :D
    es wurde gefragt was meine mitbewohner an mich überweisen und dann habe ich jeweils 280€ und 239€ erwähnt. weil das ist ja auch der betrag, der mich monatlich erreicht, weil ich die person bin, auf die alle rechnungen laufen und das musste ich natürlich auch belegen. aber mit dem hinweis, dass jeweils 46€ davon für strom und internet sind und mit der mietsache ja nichts zu tun haben. trotzdem wird bei der "ermittlung der abzusetzenden miete für mitbewohner" zumindest das eine mal mit dem entgeld von 280€ gerechnet. also ganz klar berechnungsfehler.

  • Hallo,


    Zitat

    oder wird bei einem hartz-4 antrag auch erst nach "reichen" verwandten gesucht


    Es geht hier um Wohngeld und Deine konkrete Situation und nicht um irgendwelche Leistungen anderer Art.


    Zitat

    ich werde natürlich weiterhin ein gewisses einkommen von ihr beziehen. nur eben in einer höhe, die mir dann nicht unnötigerweise wohngeld verwehrt.


    Dazu habe ich mich nun erschöpfend geäußert.


    Zitat

    damit ist die einkommensberechnung schlichtweg falsch und darum möchte ich ja auch widerspruch einlegen.


    Du selbst hast dieses Einkommen angegeben - was also soll daran falsch sein? Das Amt geht ausschließlich von Deinen Angaben aus.


    Zitat

    nur entspricht es eben nicht den tataschen, dass dieses taschengeld regelmäßig in der höhe von 120€ bekomme.


    Naja. Eingangs hast Du noch geschrieben (Markierung von mir)


    Zitat

    und "bar" bekomme ich ca. 100 - 120€ im monat von ihr


    Was denn nun?


    Zitat

    andere gehen arbeiten, haben noch mehr einkommen und zählen ähnlich viel miete. wieso haben diese leute einen höheren anspruch als ich?


    Mal abgesehen davon, daß es hier nicht um "andere" geht, zahlen diese Leute von Ihrem Einkommen Lohnsteuer sowie Renten- und Krankenversicherung, haben also eine ganz andere Ausgangslage als Du. Aber über "andere" diskutiere ich nicht weiter - es geht um Deine Situation.


    Zitat

    wär die situation doch trotzdem die gleiche. nur eben mit 200€ weniger als einkommen


    Nein, wäre sie nicht. Du würdest bewußt Einnahmen verschweigen. Stichwort Betrugsversuch.


    Zitat

    dann finde ich es einfach unverschämt, direkt und in erster linie von einem missbrauchsversuch zu sprechen.


    Lies Dir einfach nochmal meine Anmerkungen dazu durch, insbesondere was den Zusammenhang zwischen alten und neuen Antrag betrifft. Ansonsten bringt eine solche Diskussion hier sowieso nichts - entscheiden muß daß das Amt cvor Ort, alles andere ist Spekulation.


    Gruß!