Steuerfreie Kapitalerträge für d. KJ 2011 nicht angegeben

  • Hallo liebe Gemeinschaft!
    Ich bin komplett neu hier und hoffe auf "lichtbringende" Antworten, da mir der gesamte Bafög- Kram einfach über den Kopf wächst. Ich denke ihr habt die Vorgeschichten oft genug gehört (nicht transparente Anträge für Laien, man steht mit einem Bein scheinbar eh im Gefängnis, ...), daher verschone ich euch mit Wehklagen und frage nun ganz konkret nach Hilfe.
    Scheinbar habe ich etwas falsch gemacht und ich habe einfach keinen Durchblick mehr, was das sein könnte.
    Folgenden Brief habe ich vor 3 Tagen erhalten, hier der wohl wichtige Ausschnitt:
    ..."Nach Mitteilung des Bundesamtes für Finanzen sind Ihnen danach für das Kalenderjahr 2011 Kapitalerträge von 252,00€ steuerfrei zugeflossen. Angesichts der Höhe der Kapitalerträge kann eine nur unvollständige Berücksichtigung Ihres Vermögens bei der Berechnung Ihrer Förderungsleistungen nicht ausgeschlossen werden." ...
    Der Anlage konnte ich folgendes entnehmen: es geht speziell um einen Freistellungsbetrag über 231 € bei meiner ehemaligen Bausparkasse und um einen Freistellungsbetrag von 21€ bei der deutschen Bank.
    Im Februar 2011 habe ich meinen Bausparvertrag ausgezahlt bekommen. Zeitpunkt der Antragsstellung für das Bafög war der 14.09.2011 und der 31.07.2012 für das darauffolgende Jahr.


    Und nun? Ich denke und hoffe, dass ihr da einen besseren Durchblick habt und mir helfen könnt. Ich fühle mich gerade absolut aufgeschmissen und habe tierische Angst, dass ich da etwas ohne zu wissen falsch angegeben habe. Ich danke euch jedenfalls auch schonmal vorab für eure Antworten.


    Es grüßt euch,
    die SinGin


  • Hallo,
    ich kann dein Problem nicht nachvollziehen.
    Lege einfach den Nachweis bezüglich der Auflösung des Bausparvertrages vor.
    Jetzt kommt es halt nur darauf an, was du damals als Vermögen angegeben hast.
    Der ausgezahlte Betrag (Bausparer) sollte ja irgendwie, wenn er nicht verbraucht wurde bis zur Antragstellung,
    sich im Vermögen (Barvermögen etc.) niedergeschlagen haben.


    Hast Du damals gar keine Angaben zum Vermögen gemacht, und Du kannst nicht nachweisen, dass das Barvermögen verbraucht war bis zur Antragstellung, dann...
    ..solltest du jetzt im Nachgang reinen Tisch machen.


    Für diesen Fall sind ein Bußgeld oder eine Gerichtsverhandlung wegen dem Sozialbetrug möglich.
    Eine Nachberechnung der Leistung und evtl. Rückforderung einer möglicherweise überzahlten BAföG-Leistung
    sind ja selbstverständlich.


    dms