Zu wenig Bafög?

  • Hallo,


    Ganz dringendes Anliegen und zwar folgendes:


    Meine Freundin ist aus Freiburg a. B. zu mir in den Harz nach Niedersachsen gezogen und macht nun eine Schulische Ausbildung zur Pflegeassistentin. Es hat einige Monate gedauert, doch im Dezember kam deine Nachzahlung von 1170 €. Aus dem Bescheid war nicht zu entnehmen, wie viel genau sie bekommt und in Freiburg beim Bafög Amt erreicht man natürlich niemanden. Gestern kam das Geld für Februar, doch nur eine Summe von 234€ obwohl ich, der voriges Jahr eine Schulische Ausbildung zum Sozialassistent gemacht habe und nicht mehr Daheime gewohnt hat den Höchstsatz von 465 € bekommen habe. Ich meine, sie wohnt nicht mehr bei ihren eltern, sondern mit mir in einer Wohnung und macht eine schulische Ausbildung. Da müsste sie doch den höchstsatz bekommen? Was läuft denn hier falsch?


    Ich bitte dringend um Antwort. Vielen Dank.


    Gruß, theMitch

  • Wissen die Mitarbeiter beim BAföG-Amt denn schon, daß Deine Freundin in den Norden gezogen ist?
    Eventuell wurde die Förderung für "Schüler bei den Eltern wohnend" berechnet.


    Die Zahlung von 1170 ist der BAföG-Satz für fünf Monate.
    Für Februar erhält sie weitere 234 €.
    Soweit, OK!
    Weshalb soll Deine Freundin denn den Höchstsatz erhalten? BAföG ist immer noch eine Eltern-Einkommensabhängige Leistung!
    Wird Deine Freundin elternunabhängig gefördert?
    Und daß Du den sog. Höchstsatz erhalten hast bedeutet noch nicht, daß Deine Freundin ebenfalls den Höchstsatz erhält.
    Und mit etwas Anstrengung ist auch der BAFöG-Bescheid zu lesen!


    Das kann hier NIEMAND auf die Entfernung feststellen.
    Du fragst, was hier falsch läuft?
    Eventuell kommst Du selbst auf den Gedanken, was nicht so richtig läuft!


    Versucht es nochmals.. Doch ruft nicht unbedingt auf einem Freitag (Nachmittag? ) beim BAföG-Amt an!:rolleyes:


    franjo

  • Daß Deine Freundin von ihren Eltern kein Geld erhält, bedeutet nicht Elternunabhängig.
    Die Eltern sind weiterhin zum Unterhalt verpflichtet.
    Doch, wie schon geschrieben... wenn die Eltern nur über geringe Geldmittel verfügen, gibt es auch die elternabhängige Vollförderung.


    Ofmals fehlt bei der Antragstellung noch die Anschrift der "Studi/Schülerbude" sowie die neue Anschrift. Deshalb bearbeiten die MA bei den Ämtern oftmals den Antrag mit dem niedrigeren BAföG-Satz.
    Und eine Neuberechnung und event. Nachzahlung ist schnell gemacht.... falls die Nachweise des Umzuges etc. vorgelegt werden.


    Und seit wann wissen die MA beim BAföG-Amt Bescheid?
    Hat Deine Freundin den Mietnachweis / Meldebescheinigung eingereicht?
    Falls ja.... WANN?
    Ggf. am Montag beim Amt anrufen!


    franjo

  • Ja, es ist ja alles erledigt, der antrag wurde komplett ausgefüllt und rechtzeitig eingereicht. Es ist nichts ausgelassen worden, aber trotzdem sind es nur 234 €.

  • Dann ist entweder anrechenbares Einkommen bei den Eltern vorhanden oder eigenes Vermögen.
    Wenn es nach "zu Hause wohnend" berchnet wäre, würde es ja nur 216,00 geben.
    Und aus dem Bescheid kann man das nun auch ersehen.