Diplomarbeit | Der Zeitplan - ohne ihn läuft nichts
Im Laufe eines Studiums müssen Studenten in der Regel mehrere wissenschaftliche Arbeiten verfassen. Dies beginnt mit einfachen Haus- sowie Seminararbeiten und reicht über eine Studienarbeit bis hin zur Magister- oder Diplomarbeit. Ist es am Anfang noch möglich, die gestellten Aufgaben und Themen ohne einen Zeitplan zu bewältigen, fällt dies im Verlauf des Studiums immer schwerer, da im Lauf der Zeit Umfang und Komplexität der zu leistenden Arbeiten Stück für Stück zunehmen. Die Arbeit an der Diplomarbeit lässt sich letzten Endes ohne einen Zeitplan nur noch schwer koordinieren. Schließlich beinhaltet die Aufgabenstellung zum Teil so komplexe Themenschwerpunkte, dass mehrere Aufgaben parallel zu erledigen sind.
Aus diesem Grund wird im Rahmen der Diplomarbeit die Entwicklung und Aufstellung eines entsprechenden Zeitplans notwendig, der auf der einen Seite alle notwendigen Arbeiten berücksichtigt und dem gesamten Ablauf eine gewisse Struktur verleiht. Andererseits lassen sich mit Hilfe des Zeitplans auch persönliche Freiräume besser planen, denn gerade aufgrund der besonderen Belastung, welche das Verfassen einer Diplomarbeit darstellt, sollte der Verfasser auch die eigene Freizeit nicht vergessen und sich von Zeit zu Zeit immer wieder kleine Pausen gönnen.
Ein Zeitplan sorgt für Überblick
Da es sich bei der Diplomarbeit um ein komplexes und in den meisten Fällen auch sehr langfristiges Projekt handelt, sollte jeder Diplomand nach den allgemeinen Vorarbeiten wie der Festlegung des Themas und dem Verschaffen eines ersten Überblicks damit beginnen, den notwendigen Zeitplan auszuarbeiten. Den ersten Schritt stellt immer ein übergeordneter Zeitplan dar, welcher die einzelnen Punkte erfasst und für deren Erledigung einen gewissen Zeitrahmen vorsieht. Dieser Plan ist deshalb so wichtig, weil er dem Verfasser als Leitfaden dient, an den er sich während der einzelnen Arbeitsschritte halten kann. Schließlich sollte die Gliederung der Diplomarbeit nach wenigen Tagen oder Wochen abgeschlossen sein und sich nicht über mehrere Monate hinziehen.
Im Zuge der Zeitplanung wird sicher so manchem Studenten auffallen, dass in einzelnen Phasen mehrere Themen parallel behandelt werden müssen. An dieser Stelle lässt sich beispielsweise die Aufstellung einer Gliederung mit der Literaturrecherche kombinieren, da man sich in den einzelnen Werken sozusagen Tipps und Tricks zur formalen Gestaltung der Diplomarbeit abschauen kann. Zusätzlich sollte bei der Zeitplanung das Korrekturlesen bereits abgeschlossener Abschnitte fest eingeplant werden. Solche Termine zwingen dazu, dass die Planung auch eingehalten wird.
Feinabstimmung mit einem Wochenplan
Genauso wichtig wie der übergeordnete Zeitplan ist natürlich die Feinplanung für die kommenden Arbeitsschritte. Allerdings sollte diese nicht zu weit im Voraus erfolgen, da es sich nie mit Bestimmtheit vorhersagen lässt, was in den nächsten Tagen oder Wochen passiert. Trotz allem sollte man sich bereits von Anfang an einige Gedanken über die Feinabstimmung des Wochenplans machen. Wie viele Stunden sollten der Diplomarbeit vorbehalten bleiben und wie hoch sollte der wöchentliche Puffer ausfallen?
Daneben gilt es ein weiteres Problem zu lösen. Viele Studenten gehen einem Nebenjob nach und können auf diese Einnahmen nicht oder nur zum Teil verzichten. Zudem sollten immer wieder Freizeitaktivitäten eingeplant werden, um den Kopf ein wenig frei zu bekommen. All diese Fragen sollten im Zuge des Wochenplans berücksichtigt werden. Am Besten lässt sich dieser durch eine Tabelle umsetzten, in der den einzelnen Tagen konkrete Aufgaben zugewiesen und wichtige Termine festgehalten werden. Um den Überblick über einzelne Aufgaben nicht zu verlieren, lohnt sich die Aufstellung einer To-Do Liste. Auch Planungsmöglichkeiten aus dem Projektmanagement haben sich schon häufig bei der Erstellung einer Diplomarbeit als hilfreich erwiesen.
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