Keine BAföG-Erhöhung zu erwarten

Keine BAföG-Erhöhung zu erwarten

Die Bundesregierung verzichtet auf eine Empfehlung, das BAföG zu erhöhen, obwohl sich die Lebenshaltung verteuert hat. Grund für die Ablehnung: ein Streit mit den Länden über die Kosten.

Trotz gestiegener Lebenshaltungskosten sieht das Bundeskabinett keinen Grund für eine höhere Ausbildungsförderung. Stattdessen bot Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) den Ländern Gespräche über mögliche Änderungen bei dem BAföG an. Der Bund allein kann die Höhe des Bafögs nicht beeinflussen, da er nur mit 65% an den Kosten für die Ausbildungsförderung beteiligt ist, den Rest tragen die Bundesländer. Bereits bei der letzten Erhöhung hat es erheblichen politischen Streit zwischen Bund und Ländern wegen der Kostenaufteilung gegeben.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und das Studentenwerk fordern eine Erhöhung der Fördersätze um 5% noch in diesem Jahr.

1 Kommentar

  1. Daniel L. 6 Jahren vor

    Warumm sollte man auch das BAföG erhöhen?

    Ist doch die Kluft zwischen „Arm“ und „Reich“ in Deutschland schon beträchtlich. Warum sollte man denn auch etwas dagegen tun? Die Hellas wollen ja schließlich auch Ihr Geld.
    Vielleicht sollten wir lieben Studenten aus der Mittelschicht auch mal auf die Straße gehen und Flaggen verbrennen. (Scherz beiseite)

    Ist es nicht traurig das man stets von Fachkräftemangel spricht, aber nicht bereit ist etwas dagegen zu tun? Naja obwohl, es werden Millionen verpulvert um Fachkräfte aus dem Ausland zu werben oder solche hierher zu holen die sich dann zu Fachkräften ausbilden lassen.

    Und wir?

    Irgendwann wird die o.g. Kluft unüberwindbar und eine Ausbildung für einen ordentlichen Arbeitsmarkt wird denen vorbehalten bleiben die es sich leisten können.

    Was für ein Irrsinn dieser Kreislauf „Kopfschüttel“!

    Ich hoffe das Frau Merkel auch ab und zu mal in solchen Foren stöbert und soetwas liest.

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