Hallo.
Ein Freund und ich wollen nächstes Jahr eine WG in Berlin gründen. Er hat sein festen Arbeitsplatz dort und ich meine Uni.
Da ich einen sehr weiten Fahrtweg habe von meinem Elternhaus (BRB), habe ich mich für diesen Schritt entschlossen. Nebenbei arbeiten erweist sich als schwierig, aufgrund der langen Fahrzeit bin ich jeden Tag erst gegen späten Abend zu Hause.
Zur Zeit bekomme ich noch Kindergeld 184€ (noch ein Jahr lang) und 42€ BAföG. Alleine das Anschlussticket um außerhalb des c-Tarifes zu fahren übersteigt das BAföG. Mit Unterstützung von meinen Eltern kann ich nicht rechnen.
Die große Frage wäre nun ob ich überhaupt Wohngeld bekomme, wenn ja wie viel?
Weitere Infos:
Ich bin 24Jahre alt
Studiere im ersten Semester
Ausgebildeter Biologisch- Technischer Assistent
Freund ist Vorarbeiter einer Gebäudereinigungsfirma
Die Mieten liegen hier ab 400€ aufwärts für 3Zimmer.
Danke für die Hilfe.
Hallo,
Warum nicht? Die geringe Höhe des BaföGs sagt in dieser Hinsicht etwas anderes aus.Mit Unterstützung von meinen Eltern kann ich nicht rechnen.
Nein, ein Anspruch besteht nicht.Die große Frage wäre nun ob ich überhaupt Wohngeld bekomme
Gruß!
Du kannst Dich, falls Du Deine Eltern mit der Aufforderung zur Zahlung des Unterhaltsbetrages lt. BAföG" nicht belästigen wollen, noch um den KfW-Studienkredit (bis 650 €) kümmern.
Ansonsten, Deine Eltern sind für Deine Versorgung im angemessenen Rahmen verpflichtet (Anspruch auf individuelle Förderung).
Und nicht übersehen: Deine Eltern sind zunächst verpflichtet, und danach erst WIR... die Steuerzahler![]()
Wenn meine Eltern so liquide wären, müsste ich kein BAföG beantragen. Die Berechnung des BAföG's finde ich eh bissi seltsam. Meine Eltern haben laufende Kredite vom Auto/Haus/was auch immer. Diese können sie schlecht auflösen um mich 3jahre zu finanzieren.
Danke für den Tip mit den Studien-Kredit, darauf wird es wohl hinaus laufen.
Hallo,
Wenn meine Eltern so liquide wären, müsste ich kein BAföG beantragen.Aja. Und nach Deinen Vorstellungen sollen nun die Kredite für den privaten Vermögensaufbau bei dem BaföG berücksichtigt werden? Zumal ja die Ausbildung des eigenen Kindes und die damit verbundene Unterhaltspflicht so absolut überraschend war, daß man zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme überhaupt nichts von einer solchen Belastung wissen konnte...Die Berechnung des BAföG's finde ich eh bissi seltsam. Meine Eltern haben laufende Kredite vom Auto/Haus/was auch immer
Gruß!
Denke nicht, dass sich jeder in der glücklichen Lage befinden mal eben haufen Asche auf die hohe kannte zu legen. Natürlich könnte man das Dach vom Haus auch einfach kaputt lassen oder gleich das ganze Grundstück verkaufen, leben ja erst 30jahre drinn...
Ich bin hier auch nicht zum diskutieren, deine Meinung zur Wirtschaftlichkeit meiner Eltern interessiert mich herzlich wenig. Ich werde mich direkt an die zuständige Behörde wenden, hätte nur gern vorher gewusst mit was ich rechnen müsste.
danke kann geschlossen werden, hab ja meine antwort und ein nützlichen tipp bekommen.
Hallo,
mag alles sein. Aber sage mir einen einzigen logischen Grund dafür, warum ein privater Kredit Deiner Eltern (bei dem nicht nur von dem Haus, sondern auch von einem Auto die Rede ist) in irgendeiner Weise den Steuerzahler interessieren sollte. Selbst die Reparatur eines Daches dient der Erhaltung von Vermögen.
Nö. Warum auch?kann geschlossen werden
Gruß!
.... Reparatur des Daches
auch dafür gibt es supergünstige KfW-Kredite zur Energieeinsparung etc.(m. W. für 2 % Zinsen)
fj
Sry dachte wenn alles klar ist wird hier dicht gemacht.
200.000 (mal die Umkosten vernachlässigt die dazu kommen) für ein Haus hat niemand einfach mal so rumliegen, jeder der ein Haus bauen will spart auch keine 30-40Jahre bis er das Geld iwann mal zusammen hat, ähnliches gilt fürs Auto nur im kleineren Maßstab (wenn man keins hat oder das alte den Geist aufgegeben hat muss nunmal ein neus her, sonst keine Arbeit ergo auch keine Steuern/Einkommen). Für sowas gibs nun mal Kredite. Wie schon erwähnt, nicht jeder kann von seinem Einkommen mal 200, 300, was auch immer abzweigen und auf die hohe Kante legen.
Nun gut logischer Grund, liegt im Auge des Betrachters würd ich mal sagen. Fakt ist: meine Eltern zahlen Steuern, davon lebt das BAföG und alles was es da sonst noch so gibt. Ich hoffe wenn ich fertig bin, darf ich mich auch zu den Steuerzahlern zählen. Ich zahle meine Steuern dann aber an den Staat und nicht an meine Eltern. Wieso sollen dann meine Eltern für meine Bildung aufkommen und nicht der Staat?
Ich dachte wir wären aus diesem Zeitalter raus, wo die Herkunft über die Bildung entscheidet. (Womit ich ich keines Falls sagen will, dass es keine Familien gibt, die es schlimmer trifft).
Im Nachhinein kann ich da nun eh nix mehr ändern, ich kann jetzt schlecht noch sagen: "Ja Mutti und Pappi könnter nicht mal bissi was ansparen, dass ich später mal ne vernünftige Ausbildung bekomme" (Deshalb wollte ich hier auch keine Diskusion, da ich die Zeit nicht mehr zurück drehen kann und nur meine aktuellen Optionen auslooten wollte). Der Drops is nunmal gelutscht "dort ist nix mehr zu holen". Das Thema "Geld" war in meine Kindheit schon immer ein großes Thema gewesen, nach Wende und Euro ist es nun nicht grade besser geworden und ich werd nun ganz sicher nicht meine Eltern auf Unterhalt oder sonst was vor Gericht ziehen, ganz einfach weil mir die zwei doch sehr ans Herz gewachsen sind und ich es doch ganz nett fände, wenn meine Enkel ihre Großeltern noch zu Gesicht bekommen.
Ich werde mich an Leute wenden die sich mit diesem Thema auskennen (will nicht sagen, dass es HIER keine gibt), wenn die mir die selben "Hoffungen" mach wie hier, dann muss ich eben in den sauren Apfel beißen und ein Kredit aufnehmen (gibt offensichtlich viele die diese Option so oder so wahrnehmen (müssen)). Wusste auch nicht, dass sowas ohne Einkommen überhaupt geht. Bleibt nur zu hoffen, dass nach dem Studium einen guten Job finde, sonst hab ich ein Problem![]()
Hallo Bellmont,
zusammengefaßt heißt Deine Lösung:
Grundsätzlich ein elternunabhängiges Bafög (aber bitte reichlich), damit später ein hohes Einkommen erzielt werden kann.
Entsprechende Vorschläge gab es vor vielen Jahren schon von versch. Parteien und Interessensvertreter.
Es gab ernste und weniger ernste (oder für ernst zu nehmende) Vorschläge zur "Gegenfinanzierung".
Fakt ist, die Eltern sind in erster Linie für die Versorgung und Ausbildung ihrer Kinder verantwortlich und nicht zur Schaffung des eigenen Vermögens etc.
Und nur wenn Eltern finanziell dazu nicht in der Lage sind, kann die Gemeinschaft zur Mitfinanzierung der Ausbildung beteiligt werden.
Die Eltern werden - nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen - von dieser Unterhaltsbeteiligung befreit.
Doch da Du Deine Eltern nicht mit Deiner finanziellen Unterstützung belästigen möchtest, hast Due für das Studium andere Finanzquellenund belastets nicht die "öffentliche Hand" .
Die grundsätzlichen Förderungsvoraussetzungen, s. § 1 BAföG, erfüllst Du somit nicht.![]()
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