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Thema: Wohngeld dringend gebraucht!

  1. #1
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    Ausrufezeichen Wohngeld dringend gebraucht!

    Hallo liebe Gemeinde!
    Ich hab mich grad erst angemeldet und hoffe von Euch Hilfe zu bekommen.
    Im April hab ich einen Wohngeldantrag gestellt und seit dem geht es zwischen mir und der Behörde hin und her. Da mir langsam das Geld ausgeht bin ich schon ziemlich verzweifelt.
    Zahle 250,- € Miete. Habe nun ein neuerliches Schreiben erhalten in dem danach gefragt wird, wie ich von so wenig Geld (250,- € Unterhalt und durchschnittlich 200,- - 300,- € Verdienst) überhaupt leben kann. Vergessen wird dabei allerdings, dass ich je nach Bedarf Geld von meinem Sparbuch abhebe (mir wurde beim Amt erzählt, dass auch dies bei der Berechnung des zur Verfügung stehenden Einkommens berücksichtigt wird). Langsam fühle ich mich ein wenig veräppelt.
    Schon während meines Studentenlebens standen mir zu keinem Zeitpunkt die geforderten 359,-€ "zum Leben" zur Verfügung (habe um die 400,- € Unterhaltsvorausleistung erhalten + ca. 130,- € von meiner Mutter). Plötzlich soll ich davon dann nicht mehr leben können. Wie kann das sein?
    Wie kann ich dem Wohngeldamt verständlich machen, dass es sehr wohl möglich ist mit weniger Geld klarzukommen (immerhin bin ich der lebende Beweis dafür). Für mich ist es unlogisch, aus diesem Grund das Wohngeld abzulehnen: "Du hast weniger als die anderen also bekommst Du garnichts". Entschuldigt die Länge, aber ich weiß einfach nicht weiter.

    Danke!

  2. #2
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    Hallo,

    Ratschläge zu diesem Thema werde ich nicht geben.

    Angesichts der von Dir genannten Zahlen geht das Amt offensichtlich davon aus, daß Du noch weitere Einnahmen hast, die Du nicht angegeben hast, denn von 200 € kannst Du kaum Deinen Lebensunterhalt bestreiten. Zu diesem gehört ja nicht nur Essen und Trinken, sondern auch alle anderen Sachen wie Internet, Strom, GEZ und und und...

    Entscheidend wird die Frage sein, wieviel Vermögen Du auf Deinem Sparbuch hast.

    Gruß!

  3. #3
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    Danke für die Antwort!

    Auch wenn Du mir keine Ratschläge geben willst, versuch ich nochmal, meine Situation genauer zu schildern:
    In den 250,- € "Miete" sind bereits die Kosten für Strom, Telefon und Internet enthalten (wohne in einer WG). Wenn ich also in einem Monat 300,- € verdient habe, brauche ich tatsächlich nicht mehr. Wie bereits gesagt, ich habe die besagten 359,- € zu keinem Zeitpunkt "zum Leben" zur Verfügung gehabt. Auch brauche ich dieses Geld nicht, weil ich mir einen entsprechenden Lebensstil "angewöhnt" habe. Ich kann nicht mehr ausgeben, als ich habe. Verdiene ich nur 200,- € geh ich an mein Sparbuch und hebe dann um die 100,- € ab (auf dem Sparbuch befinden sich nur ein paar hundert Euro, kein "Vermögen" also).
    Wie kann ich beweisen, dass ich nicht schwarz arbeite? Meine Kontoauszüge liegen vor.
    Es kann doch nicht sein, dass das Geld, was mir vom Studentenwerk zugesprochen wurde einen Monat später nicht ausreichen soll, um "überlebensfähig" zu sein.

  4. #4
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    Hallo,

    Deine Erklärungen überzeugen mich nicht wirklich. Nach Deinen Angaben hast Du 50 € zum Leben - wovon Du also Essen, Trinken, Waren des täglichen Bedarfs, ÖPNV, Hygieneartikel usw. usf. zahlen willst. Wie soll das von 1,66 € am Tag gehen?

    Gruß!

  5. #5
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    Hallo!

    Zum einen will ich hier keine "Überzeugungsarbeit" leisten sonder schildere schlicht die tatsächliche Situation. Zum anderen sollte man sich doch schon alles zumindest halbwegs genau durchlesen, bevor man solche Schlüsse:
    Nach Deinen Angaben hast Du 50 € zum Leben - wovon Du also Essen, Trinken, Waren des täglichen Bedarfs, ÖPNV, Hygieneartikel usw. usf. zahlen willst. Wie soll das von 1,66 € am Tag gehen?
    zieht.

    Also nochmals Aufstellung meines "Einkommens" pro Monat: 250,- € Unterhalt + 200,- € - 300,- € (mal sogar mehr, bspw. arbeite ich in diesem Monat öfter, weil Semesterferien) + Entnhame vom Sparbuch: um die 100,- € (je nach Bedarf).
    Ich weiß nicht, wie Du da auf 50,- € zum Leben kommst? Ich komme auf einen Gesamtbetrag von 550,- - 650,- €, minus Miete auf mindestens 300,- €, von denen ich halbwegs gut leben kann.

    Liebe Grüße!

  6. #6
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    Nachtrag.
    Mich ärgert bei diesem Thema einfach das Folgende:
    Man versucht gegen Ende seines Studiums halbwegs Studium und Arbeit unter einen Hut zu bekommen (was nicht stets gut klappt da sowohl das Studium leidet und mir wenig Geld zur Verfügung steht). Man hat also schon weniger Mittel zur Verfügung als andere und teilweise mehr Stress (ein 400,-€-Job würde mich wahrlich weniger auslasten als Arbeit und Studium zusammen). Gleichzeitig wird einem, weil man von wenig Geld leben muss, unterschwellig vorgeworfen, man würde beim Amt nicht die Wahrheit sagen oder gar schwarz arbeiten. Und das finde ich ungerecht um nicht zu sagen unverschämt. Man wird also quasi "doppelt bestraft".
    (geht nicht gegen Dich Hoppel, mich ärgert grad einfach die Gesamtsituation)

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