Hallo,

folgende Situation:

- Student; kein BaFög-Anspruch mehr (über Regelstudienzeit) seit Oktober 2016
- Wohngeld Oktober 2016 beantragt
- Positiven Wohngeldbescheid März 2017 erhalten
- Als Gehalt wurden 3900 €/Jahr aus Gewerbetrieb und 2700 €/Jahr aus geringfügiger Beschäftigung angesetzt
- Zudem wird ein Studienkredit über 650 €/Monat bezogen

Problem: Das Gehalt aus dem Gewerbebetrieb wurde aufgrund des Steuerbescheids von 2015 geschätzt. Tatsächlich habe ich jedoch seit 2016 keine Einnahmen mehr über mein Gewerbe eingenommen und erwarte dies auch nicht (bzw. nur geringfügig) für 2017. Meine tatsächlichen Einnahmen belaufen sich auf ca. 225€/Monat aus Minijob plus 650/Monat durch den Studienkredit.

Fragen: Lohnt sich ein Widerspruch, da Gehalt zu hoch angesetzt/Wohngeldanspruch zu niedrig berechnet? Eventuell nur für die Monate ab Jan 2017? Ist das Amt gesetzlich dazu verpflichtet meinen Studienkredit als (nicht-anrechenbares) Einkommen, mit dem ich meinen Lebensunterhalt decken kann, anzuerkennen? Ich habe Sorge, dass durch einen Widerspruch evtl. mein Anspruch auf Wohngeld komplett abgelehnt wird, da dann evtl. nur mein Einkommen aus dem Minijob (225€/Monat) berücksichtigt wird.

Vielen Dank und viele Grüße