Liebe Leser,

kürzlich habe ich eine Nachforderung von der Familienkasse erhalten. Ich soll nun den kompletten Kinderzuschlag über mehrer Monate wieder zurückzahlen. Das wunderte mich, hat sich im Verhältnis zu frheren Bescheiden an der Einkommenssituation doch auf den Cent nichts geändert.
Ich verglich die Berechnungsbögen verschiedener Bescheide Zeile für Zeile und stellte fest, dass die Personalstelle meines Arbeitgebers diesmal auch den Arbeitgeberanteil zur Betrieblichen Altersvorsorge als Einkommen aufgenommen hat. Dieser Betrag (ca. 200 €) wird aber nirgendswo im Berechnungsbogen wieder abgezogen, obwohl ich diesen faktisch ja nicht ausgezahlt bekomme.
Ist das korrekt? Ist es nicht normlerweise so, dass ich nur dass angerechnet bekomme was ich auch tatsächlich in einem Monat verfügbar habe?
Den Arbeitnehmeranteil, den ich vom Netto leiste darf ich im Bwerechnungsbogen immerhin auch abziehen, da er mir nicht ausgezahlt wird, warum aber nicht den AG-Anteil? Dieser wird mir angerechnet als hätte ich ihn zum Ausgeben zur Verfügung.

Ist das richtig so?