Quadratmeter der Zimmer / Kostenaufteilung unter WG-Mitgliedern

  • Guten Tag alle zusammen,


    ich habe eine konkrete Frage zu der ich leider keine Antwort finde.

    Und zwar beziehe nur ich momentan aus meiner 3er WG Wohngeld. Nun erhält ein weiterer Mitbewohner kein Bafög mehr und ist deshalb auch berechtigt Wohngeld zu erhalten.


    Wir zahlen alle drei zu gleichen Teilen die Miete, sprich jeder 250 Euro. (Das haben wir bevor wir die Wohnung gefunden so abgemacht.) Allerdings ist mein Zimmer nun 30qm groß und die Zimmer der Jungs lediglich jeweils 16 qm.


    Nun meine Frage, wirkt sich die ZimmerGRÖßE auf den Wohngeld betrag aus, wenn wir doch alle den GLEICHEN Betrag für die Wohnung bezahlen?



    Vielen Dank schon einmal vorab und einen schönen Tag :)

  • Hallo,


    wenn jeder die gleiche Miete bei unterschiedlichen Zimmergrößen zahlt, könnte das Wohngeldamt von einem gemeinsamen Wirtschaften ausgehen. Denn die Mitbewohner mit den (deutlich) kleineren Zimmer zahlen ja im Prinzip für das (deutlich) größere Zimmer mit.


    Gruß!

  • Vielen Dank Hoppel, für die schnelle Antwort allerdings reicht sie mir leider nicht ganz! :)


    Es findet nämlich kein gemeinsames Wirtschaften statt. Wir sind lediglich eine WG, jeder benutzt seine Sachen, kauft sein eigenes Essen, hat sein eigenes Zimmer.


    Wir haben uns viele Wohnungen angeguckt und bevor wir unsere Jetzige gefunden haben, haben wir abgemacht, dass wir alle das gleiche Zahlen, sollte es eine Wohnung geben die uns allen gefällt. Das war dann bei dieser der Fall. Keiner von uns könnte nämlich mehr als diese 250 Euro für ein Zimmer zahlen. So war das für uns eine Alternative.


    Nun noch einmal zu meiner Frage, wirkt sich der Betrag auf die Quadratmeter aus, obwohl wir alle das gleiche Zahlen?

  • Ok tut mir Leid, ich habe das falsch verstanden. Ich dachte Sie wollten drauf hinaus, dass wir somit auch das Essen etc. miteinander teilen. Das wollte das Wohngeldamt nämlich auch alles von mir wissen. Jetzt verstehe ich was Sie meinen. Sie haben natürlich somit völlig Recht, habe ich so vorher nicht gesehen.


    Mein Mitbewohner hat aber auch zwei Kommoden auf dem Flur stehen und nutzt für sich alleine den Abstellraum. Der ist allerdings recht klein, aber das tut dann sicher eh nichts zur Sache. :/


    Da ich ja nun schon Wohngeld erhalte und mein Mitbewohner es erst beantragen wird, muss ich dann davon ausgehen, weniger Wohngeld zu erhalten und er dann daraus folgend mehr, richtig?


    Muss ich mich dann jetzt selbst beim Wohngeldamt melden und sagen, dass mein Mitbewohner nun auch Wohngeld beziehen möchte, um neu berechnet zu werden? Oder reicht es wenn er seine Unterlagen einreicht um dann die Berechnung für meinen Teil zu ändern. Schließlich haben die ja unsere Namen und Adresse etc. Nicht, dass ich mich nicht melde und dann beim ersten Folge-Antrag Probleme bekomme, weil ich dann ja zu viel erhalten habe.




    Liebe Grüße!

  • Hallo,

    Da ich ja nun schon Wohngeld erhalte und mein Mitbewohner es erst beantragen wird, muss ich dann davon ausgehen, weniger Wohngeld zu erhalten und er dann daraus folgend mehr, richtig?

    schwer zu sagen. Es hängt vom Sachbearbeiter ab,. ob er den Widerspruch erkennt.

    Muss ich mich dann jetzt selbst beim Wohngeldamt melden und sagen, dass mein Mitbewohner nun auch Wohngeld beziehen möchte, um neu berechnet zu werden?

    Nein.


    Gruß!