Wohngeld berechtigt? Mit wie viel Wohngeld kann man rechnen?

  • Hallo liebes Forum.

    Aktuell Studiere ich im 7. Semester meines Studienganges (B.Sc.) und bin damit nicht mehr Bafög berechtigt.
    Bafög habe ich nie erhalten da meine Eltern zu viel verdient haben.
    Nun bin ich 25 Jahre alt geworden und erhalte kein Kindergeld mehr, außerdem muss ich meine Krankenversicherung im Studententarif nun selber bezahlen.


    Monatlich erhalte ich von meinen Eltern (ohne Kindergeld) 500 Euro und knapp 344 Euro aus einem Studienkredit bei der KFW Bank.
    Somit komme ich auf ein "Einkommen" von 844 Euro pro Monat. Miete Zahle ich 350 Euro kalt.


    Ich habe zwei Fragen:

    Bin ich Wohngeld berechtigt?

    Mit wie viel Wohngeld kann man da rechnen?

    Laut Online Rechner komme ich auf weniger als 50 Euro bei einer hier üblichen Mitstufe von 3. Ist meine Berechnung fehlerhaft? Vielleicht darf ich ja die 344 Euro vom Kredit nicht mit berücksichtigen?


    Was sagt ihr dazu?
    Wäre wirklich lieb wenn mich jemand hier kurz aufklären könnte. Anderenfalls vergeude ich viel Zeit bei Behördengängen statt zu lernen.

  • Also die Regelstudienzeit ist bei uns 6 Semester lang. Damit bin ich bei 7/8 Semestern ja schon über der Regelstudienzeit.
    Der Krankenversicherungsbeitrag ist inklusive Pflegeversicherung ca. 90 Euro hoch.

    Heiz und Nebenkosten betragen um die 40 Euro im Monat.

  • Heiz und Nebenkosten betragen um die 40 Euro im Monat.


    Das erscheint mir sehr gering.


    Bin ich Wohngeld berechtigt?

    Miete Zahle ich 350 Euro kalt.


    Ja, wenn deine Warmmiete 390 € beträgt.


    Zitat

    Vielleicht darf ich ja die 344 Euro vom Kredit nicht mit berücksichtigen?


    Angeben musst du den Studienkredit im Antrag natürlich. Er zählt aber nicht als berücksichtigungsfähiges Einkommen, d.h. bei der Wohngeldberechnung bleibt er außen vor.


    Zitat

    Monatlich erhalte ich von meinen Eltern (ohne Kindergeld) 500 Euro


    Tipp: Seit kein Anspruch auf Kindergeld mehr besteht, können deine Eltern die Unterhaltsaufwendungen nach § 33a EStG steuerlich geltend machen.