Welches Einkommen berechtigt zu Bezug von Wohngeld

  • Hallo!


    Ich habe folgendes "Problem". Ich wohne mit meiner Tochter in München in einer 130 m2 Wohnung für 1400 Euro kalt / 1830 warm. Alleine kann ich mir die Wohnung natürlich nicht leisten, also sind auch noch 2 Freunde als Mitbewohner eingezogen. Allerdings ist von der Vermieterin nur 1 weitere Person offiziell genehmigt. Ich befinde mich in Weiterbildung, bin alleinerziehend, verdiene nicht ganz 1200 Euro und lebe von Unterhalt (260) und Kindergeld. Jede finanzielle Unterstützung ist in dieser Lage unbezahlbar. Somit würde ich gerne Wohngeld beantragen, weiß aber nun nicht, wie ich die Miete auf die 2 offiziell gemeldeten Erwachsenen verteilen soll, damit ich Anspruch auf Wohngeld habe. Zahlen tu ich tatsächlich 900 Euro aber der zweite offizielle Mitbewohner, will aus steuerlichen Gründen in seinem Untermietvertrag nicht die halbe Miete mittragen. Er zahlt 550, der dritte Mitbewohner 380. Ich kann ja aber auch schlecht eine Miete von 1280 angeben, wenn ich nur knapp 1200 verdiene, oder?


    Über sachliche hilfreiche Kommentare freue ich mich. Über moralische eher nicht :-)


    Dankeschön!

  • Hallo,


    Du hast eine Miete von 900 €. Davon gehen die Mietzahlungen Deiner Mitbewohner (550 € für Mibewohner 1 und 380 € für Mitbewohner 2) ab, womit Du nach Deinen eigenen Angaben nicht nur keine Mietbelastungen hast, sondern ein Plus von 30 €. Womit Du eigentlich selbst gar nichts für die Miete zahlen mußt.


    Und da fragst du mich ernsthaft

    Zu hohes EK bei 900 Euro Miete?

    ?


    Oder willst Du jetzt für die 30 € plus nun auch noch Wohngeld bekommen?


    Gruß!

  • Hallo,

    Wieso so pampig?

    hatte irgendwei gelesen, daß die Gesamtmiete 900 € betrage - deswegen meine entwas genervte Antwort. Sorry.


    Aber dennoch bleibt es dabei: kein Anspruch auf Wohngeld oder nur sehr wenig Wohngeld wegen zu hohem Einkommen.


    Die Höchsteinkommensgrenze liegt in München bei 1.997 € bei einer vollen Pauschalisierung. Da aber Unterhalt eben nicht pauschalisiert wird, ist eher nicht mit einem Anspruch zu rechnen. Diese Einschätzung könnte sich ändern, wenn Du ziemlich hohe Werbungskosten hättest. Die aber sind wieder bei einer Weiterbildung kaum durchsetzbar, weil bei dem Wohngeld i.d.R. nur bei erwerbstätigen Personen Werbungskosten angerechnet werden.


    Gruß!