Hallo allerseits,


leider habe ich den Titel dieses Themas nicht aussagekräftiger wählen können. Ich habe mich in letzter Zeit häufig nach Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung umgesehen, wurde aber entweder teils schlecht beraten oder habe einfach nicht wirklich verstanden, was die ganzen Paragraphen mir sagen wollten.

Mein Fall ist bürokratisch etwas unbequem. Ich bin derzeit 21, habe mein Abitur und möchte eigentlich Musik studieren. Da ich mich auf dieses Studium zuerst vorbereiten muss, mache ich derzeit einen Kurs, der mich auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet.

Nun gibt es ein Problem. So ziemlich alles musikalische, was man sich als Ausbildung suchen kann, kostet ne Menge Kohle. Der Kurs, den ich jetzt mache, gilt als Vollzeitausbildung, ich bekomme Edurabatte auf Hardware und Software usw. allerdings bezahle ich im Monat 400€ dafür. Ich habe im Prinzip keine Zeit um arbeiten zu gehen, da das Programm sehr straff ist und ich es richtig machen möchte. D.h. 4/6 Stunden am Tag konzentriert üben/lernen/anwenden.

Ich musste, um diesen Kurs machen zu können, umziehen. Meine jetzige Wohnung kostet mich im Monat 285€ warm. Ich bekomme von meiner Mutter 285€ pro Monat, da mein Vater vor kurzem gestorben ist werde ich demnächst noch 122€ Halbwaisenrente bekommen. Den Kurs finanziere ich im Moment noch durch Erspartes.

Ich weiß, dass das im Vergleich zu Vielem, was hier sonstso angefragt wird, Luxussorgen sind. Aber meine Frage lautet trotzdem: Gibt es irgendeine Möglichkeit für mich, staatliche Unterstützung wie Wohngeld, einen Bildungkredit usw. zu beantragen? Ich würde es gerne vermeiden, arbeiten zu müssen da ich so das Pensum nicht schaffen würde ( es ist WIRKLICH viel ) und vielleicht so auch nicht das Studium machen kann.

Mein Problem lag bis jetzt immer darin, dass ich erklären musste, dass ich eine Ausbildung mache für die ich auch noch bezahle und es so zu Verständnisschwierigkeiten kam.

Könnt ihr mir weiterhelfen? Ich wäre jedem sehr dankbar!


Gruß,

Christoph