Ich habe durch Zufall dieses Forum entdeckt und hoffe ihr könnt mir Denkanstöße geben. Ich bin für jede Hilfe dankbar
Meine Situation sieht so aus:
Wegen andauernder Krankheit musste ich in der Oberstufe des Gymnasium mehrmals wiederholen und schließlich abbrechen.
Nach einer anschließenden längeren Kur um gesundheitlich endlich wieder auf den grünen Zweig zu kommen habe ich ein Fernabitur begonnen und zwar in Vollzeit, da ich mein Abitur so schnell wie möglich erlangen und dann endlich studieren möchte. (Bin nun 21 in einigen Monaten werde ich 22).
Abendgymnasium etc. ging bei mir nicht, da ich ja noch nicht mind. 2 Jahre gearbeitet habe o.ä. Fernabitur ist momentan also meine einzige Möglichkeit das Abitur zu erlangen.
Meine Noten sind, wie auch zuvor am Gymnasium, hervorragend, fast durchgängig Einsen nur selten mal eine 2+.
Schülerbafög werde ich mit 99%iger Sicherheit bekommen, allerdings werden ja die Schulkosten nicht übernommen (gibt es da eigentlich einen Paragraphen oder so, wo das direkt drin steht, dass Schulkosten nicht übernommen werden?), was für mich finanziell durchaus zum Problem werden kann.
Nun meine Frage: Was gibt es evt. für Förderungsmöglichkeiten um das Schulgeld zu bezahlen?
Gibt es vielleicht Stipendien für Fälle wie meinen? Oder würde ein Stipendium in Höhe des Schulgelds vom Bafög abgezogen?
Und gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten?
Einen Nebenjob habe ich natürlich in Betracht gezogen, würde ich aber, da ich ja in Vollzeit (und mehr) lerne, zeitlich wohl nicht mehr schaffen. Außerdem ist meine Gesundheit noch nicht vollkommen stabil - was beim Fernabitur nicht so schlimm ist, weil ich mir meine Zeit selbst einteilen kann, aber bei einem Job muss man natürlich zuverlässig sein.
In Teilzeit lernen ist sowieso nicht drin (da sonst kein Schülerbafög und dann würde es mit dem Abitur noch viel länger dauern).
Ich hoffe ihr könnt mir irgendwelche Ideen geben.
Das Problem umgekehrt ist: Es gibt keine Vorschrift im BAföG, nach der das Schulgeld als zusätzlicher Bedarfsposten vorgesehen ist (siehe §§ 12 bis 14b BAföG und die HärteV dazu). § 1 Abs. 1 HärteV, in dem das mal drinstand, ist im letzten Jahrhundert gestrichen worden.Schülerbafög werde ich mit 99%iger Sicherheit bekommen, allerdings werden ja die Schulkosten nicht übernommen (gibt es da eigentlich einen Paragraphen oder so, wo das direkt drin steht, dass Schulkosten nicht übernommen werden?), was für mich finanziell durchaus zum Problem werden kann.Letzteres kann ich nicht ausschließen; kenne mich mit Stiftungen etc. aber nicht gut aus.Nun meine Frage: Was gibt es evt. für Förderungsmöglichkeiten um das Schulgeld zu bezahlen?
Gibt es vielleicht Stipendien für Fälle wie meinen?Nicht, wenn es zweckbestimmt fürs Schulgeld gedacht ist.Oder würde ein Stipendium in Höhe des Schulgelds vom Bafög abgezogen?
Ansonsten fiele mir noch der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamts ein sowie das Sozialamt mit SGB XII-Leistungen (vllt. Eingliederungshilfe für Behinderte o.ä.?).
Ohne Gewähr
Vielen Dank für deine Antwort, Snowblind, sie hat mir schon ein Stück weitergeholfen.
Ich werde mich mal kundig machen was Bildungskredit und SGB XII-Leistungen angeht.
Hat sonst noch jemand Vorschläge, Ratschläge bzw. Tipps?
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