Eine Bekannte von mir ist in Privatinsolvenz und hat Kontopfändung. Bei Beginn der Insolvenz wurde die Steuerrückerstattung mit gepfändet. Mittlerweile ist sie seit längerem krank und erhält Krankengeld. Sie muss jetzt mehr als 1.000,- Euro an das Finanzamt nachzahlen. Das Finanzamt schickt den Bescheid zwar an den Insolvenzverwalter. Dieser fordert aber, dass meine Bekannte die Forderung des Finanzamtes begleicht. Kann dies richtig sein?
Hat der Insolvenzverwalter denn eine Begründung genannt, warum sie den Betrag zahlen soll? Kann es sein, dass die Steuernachzahlung nicht mit in die Insolvenz gegangen ist und der Insolvenzverwalter vermeiden möchte, dass diese durch Säumniszuschläge höher wird?
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