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Thema: Unterrichtungspflicht über Studienfortgang

  1. #1
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    Standard Unterrichtungspflicht über Studienfortgang

    Meine 25-jährige Tochter hat auf Geheiß ihrer Mutter seit sehr langer Zeit jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen, bekommt jedoch nach wie vor volle Unterhaltszahlungen. Einzige Lebenszeichen von ihr waren jährliche Zusendungen der durch mich auszufüllenden BaFöG-Antragsformulare sowie bei Studienbeginn die entsprechende Bestätigung und später das Zeugnis ihrer B.A.-Prüfung mit der lakonischen Mitteilung, sie wolle (entgegen ihrer ursprünglichen Absicht) auch das M.A.-Examen ablegen.
    Seitdem herrscht Funkstille, und ich habe jetzt nach 5 Semestern zufällig erfahren, daß sie stillschweigend gleich nach ihrem B.A. das Studienfach gewechselt hat, das, weil es trotz gänzlich anderen Sachgebiets an der gleichen Fakultät gelehrt wird (mehrere Fachschaften wurden inzwischen im Rahmen der Univ.-Neuorganisation zusammengelegt), wohl rein rechtlch nicht als "neues" Studium gewertet wird (so meine bisherige, erstaunliche Information).

    Das "Umsatteln" hat, wie sich inzwischen herausstellte, zwangsläufig eine Studiendauer-Verlängerung zur Folge, und es ist mir, neben meiner neuerlichen Enttäuschung (zu steigern ist sie sowieso nicht), gewiß nachzuempfinden, daß ich wohl nunmehr doch irgendwie "massiver" auf sie einwirken muß, da sie bar jeglichen sittlichen und moralischen Empfindens sich nicht von selbst rührte und wohl auch nicht rühren wird, nicht einmal die mehrfache Mitteilung über einen lebensgefährlichen Unfall mit monatelangem Klinikaufenthalt bewirkte irgendeine Reaktion.....

    Ich verstehe mich nur noch als "Goldesel", den man ad infinitum abzuzapfen gedenkt, was mir als nicht mehr gesundem Rentner finanziell immer schwerer fällt; obwohl es mir widerstrebt, evtl. juristisch gegen mein eigen Fleisch und Blut vorzugehen, muß ich mir nun entscheidende Schritte überlegen, und mich interessiert erstmal, wo ich Bestimmungen finden kann, die das Verhalten von alimentierten Studenten ihren "Zahlvätern" gegenüber betreffen, die mir bei meiner leider notwendigen, juristischen Argumentaton dienlich sein können, wenn schon ein Appell ans Gewissen mit Bestimmtheit nicht zielführend sein wird.
    Vielleicht hat ja jemand ähnlich traurige Erfahrungen machen müssen und könnte mir mit Ratschlägen dienlich sein? Hierfür bedanke ich mich schon im voraus sehr!

    M b G Hans(a)

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  3. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Unterrichtungspflicht über Studienfortgang

    Da solltest dich bei einem Anwalt beraten lassen.

    Unter Umständen hättest du die Unterhaltszahlungen bereits nach Abschluss des Bachelors einstellen können, da deine Tochter dich nicht vorher über den Master-Studiengang informiert hat. Zudem hat sie keine Auskunft über den Ausbildungsverlauf (umsatteln) gegeben.

    Hat sie dir wenigstens immer die BAföG-Bescheide vorgelegt? BAföG mindert den Unterhalt der Eltern.

  4. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Unterrichtungspflicht über Studienfortgang

    Sichere Deiner Tochter doch denUnterhalt zu, den das BAföG Amt (STW) errechnet hat.
    Laß Dir das Original des aktuellen BAFöG-Bescheides vorlegen.
    Und wenn Deine Tochter Dir keinen BAföG-Bescheid vorlegen kann, dann hast Du sehr gute Karten!

    Denn, wenn das BAföG-Amt die jetzige Studienzeit nicht für förderungswürdig anerkennt, dann würde Deine Tochter z. B. vor dem Familiengericht auch sehr schlechte Karten haben.
    Sicher, Du bist ihr zum Unterhalt für EINE Ausbildung verpflichtet; Bacheloer und Master gelten als "konsekutive Studiengänge" als eine Ausbildung. Doch ohne den BAföG-Bescheid würde ich auch nicht mehr zahlen.
    Auch Kinder haben eine sog. Mitwirkungspflicht!
    Und die Eltern haben eine Recht auf Informationen und Nachweise über Studienerfolge!
    Niemand pustet uns den Brei auf dem Löffel.
    Und wenn wir es nicht selbst tun, dann verbrennen wir uns den Mund in Fetzen.

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