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Thema: Chronische Krankheit und Exmatrikulation

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Chronische Krankheit und Exmatrikulation

    Hi!

    Mein Neffe ist 27, studiert an der HAW TBWL im 1.Semester und hat im Januar und am Anfang Februar Prüfungen. Er kann sich aber wegen akuten Beschwerden, die mit einer chronischen Krankheit zusammenhängen, darauf weder vorbereiten noch an denen überhaupt teilnehmen.
    Er will sich exmatrikulieren lassen und im April ganz von vorne an der Uni Hamburg ( da ist es einfacher mit dem Zeitplanung, was für seine regelmäßige Behandlungen sinnvoll wäre ) mit dem Sozialökonomiestudium anzufangen, da er keine absolvierte Prüfungsleistungen hat.
    Er braucht also einerseits eine Möglichkeit, in Zukunft später Leistungsnachweise als im Normalfall vorzulegen und andererseits die BAföGunterstützung in den Überbrückungsmonaten, in denen er sich eher unwahrscheinlich wieder wohl fühlen würde, bevor er im April mit dem Studium wieder anfängt. Eine Zulassung an der Uni Hamburg bekäme er am Anfang Februar und, dass er überhaupt eine Zulassung, gibt's keinen Zweifel, da seine Abiturdurchschnittsnote weit oberhalb des Grenzranges liegt.
    Eine Bescheinigung über eine den Studienverlauf beeinträchtigende chronische Krankheit hat er.
    Was könnt ihr mir überhaupt empfehlen? Was braucht er?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Chronische Krankheit und Exmatrikulation

    Widerholungssemester gelten als Fachsemester. Es sei denn, daß in einem anderen Studiengang das Studium förtgesetzt wird (Fachrichtungswechsel).
    Und... SORRY, das BAföG ist kein Krankengeld und es müssen schon Studienerfolge nachgewiesen werden.
    Und Oberbegriffe wie "chronische Krankheiten, Schwerbehinderung u.s.w." gelten pauschal bei der Förderung nicht.
    Bei einer krankheits- oder schwerbehindertenbedingten Studienzeitverlängerung gibt es natürlich die Möglichkeit einer angemessenen Verlängerung der Förderungszeit.
    An den Hochschulen ´gibt es die Studierenden-Vertretungen, den ASTA.
    Dort könnte sich Dein Neffe beim sog. "autonomen Schwerbehindertenreferat" sowie bei der ZSB (Zentrale Studien-Beratung)erkundigen und beraten lassen.
    Dein Neffe ist 27 Jahre alt und jetzt im 1. Semester. Also muß er schon irgendeine "Vergangenheit" haben. Hat er studiert?
    Ein sehr weichtiger Ansprechpartner wäre auch das zuständige Studentenwerk.

    Und, ganz wichtig.... er muß sich selbst kümmern!
    Und üfr Urlaubssemester - auch aus Krankheitsgründen - gibt es kein BAföG!
    Niemand pustet uns den Brei auf dem Löffel.
    Und wenn wir es nicht selbst tun, dann verbrennen wir uns den Mund in Fetzen.

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