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Thema: Kündigung in Sicht aber vermutlich bald berufsunfähig

  1. #1
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    Standard Kündigung in Sicht aber vermutlich bald berufsunfähig

    Hallo!

    Ich befinde mich in folgender Situation:

    Als ich vor einem Jahr nach erfolglosem Beenden der Fachoberschule (nicht bestandenes Fachabitur) beim Arbeitsamt war um zu erfragen, ob ich denn übergangsweise Anspruch auf irgendwelche Sozialleistungen wie Hartz 4 oder Sozialhilfe habe und ob ich denn bis ich eine Arbeit gefunden habe Krankenversichert bin, teilte mir die Mitarbeiterin nur mit, dass ich erst ab 9 Monaten durchgehender Arbeit ANspruch auf Hartz IV habe. Also liess ich mich "vermitteln". Und zwar an eine Leihfirma. Bei dieser Leihfirma arbeite ich nun schon seit 22. Oktober 2007. Allerdings habe ich im MOment ziemliche Schmerzen in meinem Knie. Der Orthopäde vermutet einen Kreuzbandriss und schickte mich in die Röhre. Am montag habe ich jetzt wieder einen Termin (allerdings beim Spezialisten) und werde ihm die Bilder der Tomographie zeigen. WEnn dieser feststellt, dass es sich um einen Kreuzbandriss handelt werde ich sobald wie möglich operieren lassen und mich bis dahin krankschreiben lassen.
    Ich habe allerdings meine Gründe zu vermuten, dass ich beim nächsten "gelben Zettel" gekündigt werde. Allerdings wäre ich ja dann trotztem temporär berufsunfähig. Nach der Operation dauert es in etwa 8 Wochen bis ich das Knie wieder voll belasten kann.

    Meine Frage: WIe läuft das dann noch mit der Krankenversicherung, wenn ich keine Arbeit aufnehmen kann?
    (Ich gehe davon aus, dass ich keinen Bürojob bekomme, wenn ja wäre das natürlich sehr schön)
    Habe ich Anspruch auf sonstige Leistungen? Dazu ist zu sagen, dass ich wirklcih erst seit 22. Oktober 2007 arbeite, 22 Jahre alt bin und bei meinen Eltern wohne. Da die aber kein Kindergeld mehr bekommen muss ich auch finanziell etwas mithelfen. Das nur am Rande. Ich möchte nicht dass man mir hier Schmarotzerei unterstellt. Ich möchte nur meinen Gesundheitszustand wiederherstellen und das so schnell wie möglich, ob es der Leihfirma nun passt oder nicht. Es kann nicht sein, dass ich mich von denen "abwirtschaften" lasse bis es nicht mehr geht und dann evtl. mit 22 Jahren eine Artrose oder ähnliche Probleme bekomme.

    Danke schonmal

    Peter

  2. #2
    Administrator Avatar von Pikary
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    Soweit ich weiß, bleibst du weiter versichert. Wenn du deinen gelben Zettel abgibst, bist du ja schon krankgeschrieben und der Arbeitgeber muss dir Lohnfortzahlung leisten...anschließen tritt die Krankenkasse nach 6 Wochen ein. Erst nach der "Krankheit" wirst du den Betrieb verlassen.

  3. #3
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    hinzukommt jetzt aber noch, dass mein Arbeitsvertrag am 30. Juni endet. Ich werde aber definitiv darüberhinaus Krankgeschrieben sein! Ist der Arbeitgeber verpflichtet meinen Vertrag solange zu verlängern, bis ich wieder gesund bin?

  4. #4
    Administrator Avatar von Pikary
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    Nein, der Vertrag wird nicht verlängert, da er ja mit der Krankheit nichts zu tun hat. Er kann nur verlängert werden, wenn beide Parteien zustimmen.

    Wenn du aber doch einen befristeten Vertrag hast, hättest du das dem Arbeitsamt bereits melden müssen, um keine Einbußen zu haben. Nach der Beendigung des Arbeitsvertrages bist du dann automatisch über die Agentur für Arbeit versichert, wenn du arbeitssuchend gemeldet bist.

  5. #5
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    genügt es denn das dem arbeitsamt jetzt noch zu melden?

  6. #6
    Administrator Avatar von Pikary
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    Ich würde sagen, wein wenig spät. Dass der Vertrag befristet war, weißt du ja sicherlich nicht erst seit gestern

    Meines Wissens hätte eine Mitteilung bereits 3 Monate vor Ablauf des Vertrages beim Arbeitsamt eingehen müssen...möglicherweise wirst du Sperrzeiten bzw. finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

    An deiner Stelle würde ich mich schnellstmöglich auf dem Weg zum Amt machen

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