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Thema: Selbst kündigen wegen Burnout

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Selbst kündigen wegen Burnout

    Hallo,

    ich arbeite seit Ende meiner Ausbildung nunmehr fast 10 Jahre in der gleichen Firma. Wärend der ganzen Zeit habe ich fleißig in alle Sozialversicherungen eingezahlt. Nun habe ich das 2. Burnout und bin mittlerweile völlig verzweifelt, weil ich einfach nicht mehr kann.

    Ich war noch nie arbeitslos und würde mir natürlich lieber erst was anderes suchen und dann kündigen, kriege das in meinem Zustand aber einfach nicht hin. Außerdem weiß ich nicht, wie ich ohne Pause dazwischen den Übergang zu einem neuen Job hinkriegen soll.

    Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, einfach zu kündigen, mich zu erholen und dann nach einer neuen Arbeit zu suchen.

    Wie wäre es denn in dem Fall mit der Sperrfrist? Wird die angerechnet?
    Bzw. was muss man vorweisen, damit man nicht gesperrt wird?

    Oder kann man evtl. mit Krankengeld überbrücken?

    Bitte helft mir! Vielen Dank schonmal im Voraus!

  2. #2
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    Standard

    Hi,

    wenn du wirklich ein Burnout hast, ist das nichts womit man leichtfertig umgehen sollte (und was in der Regel auch nicht schnell vorbei ist wie eine Grippe).

    Bist du in Behandlung und kannst dir die Diagnose attestieren lassen? Was sagt dein behandelnder Arzt zu der Situation?
    Ich denke eine Krankmeldung/Krankschreibung anhand der Diagnose wäre in sofern vorteilhafter, als dass du nicht selbst kündigen musst. In der (hoffentlich ausreichend langen) Krankenzeit könntest du dich erholen und dann nach einer neuen Stelle suchen.
    Wie das bei einer Kündigung in dem Fall mit der Sperrfrist aussieht und welche Ansprüche du geltend machen kannst, weiss ich leider nicht.

    In beiden Fällen (Krankmeldung oder Selbstkündigung) wird es aber nicht unbedingt so sein, dass du "schnell mal eben" eine neue Arbeit suchen solltest (obwohl das vom finanziellen gesehen natürlich vor der Hand liegt). Du musst schauen, wie du wirklich wieder auf die Beine kommst um nicht wieder zurück zu fallen in ein Burnout.

    Grüsse!

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Standard >Was kann man tun ? kein Lohn?

    Hi,
    mein Sohn hat seit 6 Wochen eine Arbeit aufgenommen.
    seit dem macht er jeden Tag Überstunden, auch Samstag .
    4 Wochen war er auf Montage (davon war vorher keine Rede)
    ohne Auslöse! Hat immer noch kein € gesehen: auf seinen Anfrage bekommt er nur dumme Antworten wie z.B. selber schuld, er arbeitet ebend zu langsam. Oft ist kein Material , Werkzeug auf Baustellen , keine Absprachen zur Arbeitsausführungen u.s.w..! Er ist nur noch der letzte Beschäftigte.
    Stundenabrechnung hat sein Chef beanstandet (zu viel Stunden). Was kann er tun ?
    MfG
    Emmahaus

  4. #4
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    Standard

    Ich würde das Geld schnellstmöglich einklagen.

    Als Arbeitnehmer ist man da eh der Gear***te.

    Man hat nur 3 Monate rückwirkend Anspruch auf das Geld. Und selbst wenn man kündigt weil man z.B. 6! Monate kein Gehalt hatte und es sich nicht mehr leisten kann zur Arbeit zu fahren wird man die Sperre vom Arbeitsamt bekommen.

    Traurig, aber leider genauso so passiert.

    Im Zweifel krank melden, dann gibts zumindest nach 6 Wochen Krankengeld, auch wenn das Gehalt nicht kommt.

  5. #5
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    Standard

    Danke für Deine Antwort,
    Krankmeldung ist aber auch keine langfristige Lösung,
    Was passiert, wenn er sich weigert Überstunden zu machen und auf Montage zu fahren , solange ebend kein Geld kommt?
    Oder kann er die Arbeit ganz verweigern ?
    Sprit- u. Telefongeld bekommt er schon von uns!

    MfG Emma

  6. #6
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    Standard

    Die Arbeit verweigern würde ich nicht, denn das wäre ein Kündigungsgrund.

    Wie es mit den Überstunden aussieht weiss ich nicht, ich denke aber das es dort auch Grenzen gibt und solange Überstunden nicht (irgendwann) abgegolten werden durch Freizeit oder Geld hat man wohl keine große Wahl.

    Ich würde einen Anwalt befragen und gegebenenfalls das Geld einklagen. Es klingt sehr nach purem Ausnutzen durch die Firma und ich bezweifle ein wenig das irgendwann überhaupt mal Geld kommt... DAS IST NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG. Ich gebe hier keine Rechtsberatung oder irgendwas. Will, kann und darf ich nicht.



    Ich würde nochmal im Vertrag schauen, wie da die Überstunden geregelt sind. Hier ist auch nochwas dazu:
    Pflicht zu Überstunden, wie viel Überstunden sind zulässig, Anordnung

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