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BAföG-Rechner 2014 -BAföG Anspruch berechnen

BAföG RechnerBAföG dient vielen Studenten und Schülern als Finanzierung der Ausbildung und um auf Nummer Sicher zu gehen, ob man sich die Ausbildung auch finanziell leisten kann, sollte man vorher auch das BAföG berechnen. Mit dem Bafög Rechner könnt Ihr Euren BAföG Anspruch direkt am Computer berechnen - sofern alle anderen Voraussetzungen auf die Ausbildungsförderung erfüllt werden.

Ausschlaggebend für die Bedarfssätze des BAföGs sind zunächst einmal die Art der Ausbildung sowie die Unterbringung während der Schulzeit bzw. Studiums. Die meisten Studierenden werden BAföG nicht elternunabhängig erhalten, so dass auch das Einkommen der Eltern mit angerechnet wird. Im Regelfall, wenn der Auszubildende/ Student nur einen Minijob neben der Ausbildung ausübt, kommt es hier aufgrund der Freibeträge zu keiner Anrechnung des eigenen Einkommens.

Der BAföG Rechner ist auf dem Stand 2014 und fragt auch alle relevanten Daten ab, wie es auch das zuständige BAföG-Amt macht, so dass die ermittelte BAföG Förderung an die spätere Auszahlung herankommt.

BAföG hier berechnen

Dein persönlicher Bafög-Betrag:
0,00 € (noch keine Daten eingegeben)

Angaben zur Ausbildung (Schritt 1 von 5)



Persönliches (Schritt 2 von 5)








Ehe-/ Lebenspartner (Schritt 3 von 5)






Angaben zum Einkommen des Ehepartners/ Lebenspartners

Maßgeblich für die Einkommensermittlung des Ehe-/ Lebenspartners ist das vorletzte Kalenderjahr. Wird also BAföG für 2013 beantragt, so werden die Einkommensangaben aus dem Jahr 2011 benötigt. Sollte sich das Einkommen gravierend verändert haben (min. 10 Euro Unterschied in der BAföG-Förderung des Antragstellers), bspw. durch Arbeitslosigkeit des Ehe-/ Lebenspartners etc., kann ein Aktualisierungsantrag gestellt werden, so dass das Einkommen aus dem aktuellen Bewilligungszeitraum zur Berechnung herangezogen wird.

eigenes Einkommen und Vermögen (Schritt 4 von 5)


Relevant ist das Einkommen im zukünftigen Bewilligungszeitraum, es ist also zunächst eine Schätzung zu machen. Alleinstehende Auszubildende ohne Kind können im Bewilligungszeitraum bis zu 4.880 Euro brutto (im Schnitt 406,67 Euro monatlich) hinzuverdienen, ohne dass es zu einer Anrechnung auf BAföG kommt. Weitere Infos siehe unter Einkommen

Hier sind nicht die staatlichen Studiengebühren oder die Semesterbeiträge gemeint. Es geht um Studiengebühren und -beiträge an privaten Hochschulen bzw. Schulgeld an privaten Schulen. Werden diese abgeführt, kann der Einkommensfreibetrag auf Antrag um bis zu 205 Euro monatlich angehoben werden (§ 23 Abs. 5 BAföG). Auswirkungen hat dieser Freibetrag erst bei Überschreiten der regulären Einkommensfreibeträge.



Der Bezug einer (Halb-)Waisenrente wirkt sich erst ab einer Höhe von 125 Euro monatlich auf die Förderung aus



Es zählt nur der Vermögenswert zum Zeitpunkt der Antragstellung. Verändeurngen im Vermögen während des laufenenden Bewilligungszeitraums wirken sich erst beim Folgeantrag aus. Bitte macht beim Antrag unbedingt ehrliche Angaben zum Wert des Vermögens, da die BAföG-Ämter hier selbst Kontrollen durchführen können. Auch von einem rechtsmißbräuchlichen Vermögensübertrag (Vermögen verschenken oder übertragen, um BAföG-Leistungen zu erhalten) sei an dieser Stelle dringend abgeraten! Fragt auch Eure Eltern, Großeltern etc. ob auf Euren Namen Sparbücher oder andere Geldanlagen eingerichtet sind.

Hinweis: Ein eigener Pkw gehört mit dem Verkehrswert ohne Freibeträge zum Vermögen

Weitere Infos: Vermögensanrechnung und Datenabgleich zur Vermögenskontrolle

Der Teil des Vermögens, der 5.200 € übersteigt, wird durch die Anzahl der Monate im Bewilligungszeitraum (i. d. R. 12) geteilt und auf die Förderung angerechnet.

Eltern (Schritt 5 von 5)





Angaben zum Einkommen der Eltern

Maßgeblich für die Einkommensermittlung der Eltern ist das vorletzte Kalenderjahr. Wird also BAföG für 2013 beantragt, so werden die Einkommensangaben aus dem Jahr 2011 benötigt. Sollte sich das Einkommen gravierend verändert haben (min. 10 Euro Unterschied in der Bedarfsermittlung des Auszubildenden), bspw. durch Arbeitslosigkeit eines Elternteils etc., kann ein Aktualisierungsantrag gestellt werden, so dass das Einkommen aus dem aktuellen Bewilligungszeitraum zur Berechnung herangezogen wird.

Tipp: am einfachsten ist es, diese Beträge aus dem Steuerbescheid zu entnehmen





Kinder

es ist nicht entscheidend, ob auch tatsächlich Förderung gezahlt wird sondern lediglich, ob dem Grunde nach Anspruch auf Ausbildungsförderung besteht. z.B. wenn Du (Halb-)Geschwister hast, die auch studieren

Meine Eltern haben (Pflege-) Kinder / Unterhaltsberechtigte,

Es ist nicht entscheidend, ob auch tatsächlich Förderung gezahlt wird sondern lediglich, ob dem Grunde nach Anspruch auf Ausbildungsförderung besteht. z.B. wenn Du Geschwister hast, die auch studieren



19.05.2014

Bitte beachtet, dass die Angaben des BAföG-Rechners nur eine ungefähre Vorstellung über den Anspruch geben und kein Rechtsanspruch, weder auf Höhe noch Zahlung, besteht.

Zudem ist anzumerken, dass bei Berechnung eines BAföG-Anspruchs in Sonderfällen direkt die zuständige BAföG-Stelle aufgesucht werden sollte.

Zu wenig oder gar kein BAföG

Häufig liegt der Fall vor, dass aufgrund des Einkommens der Eltern bei der BAföG Berechnung ein zu geringer Betrag herauskommt oder gar nicht erst ein Anspruch entsteht. Allerdings haben die Eltern, zumindest wenn es sich um eine Erstausbildung handelt, ihre Unterhaltspflicht zu erfüllen. Dies bedeutet, dass sie also den Auszubildenden oder Studenten finanziell unterstützen müssen. In welcher Höhe das Einkommen der Eltern herangezogen wird, kann dem Ergebnis des BAföG Rechners entnommen werden.

Weigern sich die Eltern, ihrer Unterhaltspflicht nachzukommen, kann zunächst BAföG im Vorausleistungsverfahren beantragt werden. In diesem Fall würde zunächst die Ausbildungsförderung durch das BAföG-Amt gezahlt werden, welches dann an die Eltern herangehen würde.

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten

Passiert es, dass die Werte im BAföG Rechner so niedrig oder gar bei Null sind, muss sich der Auszubildende u. U. Gedanken über eine alternative Finanzierung des Studiums Gedanken machen. Eine Möglichkeit wäre das Wohngeld, wobei hier kaum Aussicht auf Erfolg besteht, wenn der Student oder Auszubildende dem Grunde nach Anspruch auf BAföG hat. Andere Möglichkeiten wären hier Stipendien, ein Bildungskredit oder gar ein Studienkredit.

Eine genaue Berechnung des BAföG nimmt aber das zuständige Amt vor und kann den Antragsteller auch über andere Formen der Studienfinanzierung beraten.

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