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Schwarz-Rot erteilt Absage zu Studiengebühren in Thüringen

Studenten im Freistaat Thüringen können vorerst aufatmen. Es wird in dem Bundesland keine Studiengebühren mit der schwarz-roten Landesregierung geben. Peter Metz, Abgeordneter im Landtag für die SPD, verwies darauf, dass man zwar die Bedeutung der Haushaltskonsolidierung richtig einschätzt, „aber Einsparungen müssen für die Entwicklung des Freistaats Sinn machen“, so Metz.

Der Abgeordnete erteilte damit Rechnungshof-Präsident Sebastian Dette eine Absage. Dette hatte am Montag in der „Thüringischen Landeszeitung“ die Landesregierung zum Sparen aufgefordert. Und auch die Einführung von Studiengebühren als probates Mittel erwogen.

Breiter Anti-Gebühren-Konsens in Erfurt

Die Absage an Studiengebühren kommt aber nicht nur aus den Reihen der SPD. Auch die Linke und die Grünen sind gegen deren Einführung. Selbst die CDU hat den Vorschlag des Rechnungshof-Präsidenten scharf kritisiert. Mario Voigt von der CDU stellte noch einmal klar, „in Thüringen sollen die Begabtesten studieren und nicht nur die Wohlhabendsten“.

Derzeit verlangen fünf Bundesländer Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester für ein Erststudium. Darunter sind Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg.

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