Elterngeld: FDP plant weitere Kürzungen
Das Sparpaket der Bundesregierung sieht unter anderem vor, dass Hartz-IV-Empfänger zukünftig kein Elterngeld mehr erhalten sollen. Das hatte zu einem Sturm der Entrüstung geführt, insbesondere weil die “nicht arbeitende Millionärsgattin” auch weiterhin den Mindestsatz von 300 Euro erhalten hätte. Jetzt möchte die FDP den Rotstift etwas breiter ansetzen und plant weitere Kürzungen beim Elterngeld.
Der Fraktionsgeschäftsführer Otto-Fricke erklärte gegenüber der Rheinischen Post: “Wir sollten das Elterngeld auf diejenigen konzentrieren, die vorher gearbeitet haben oder wegen einer früheren Geburt ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben.” Eheleute, die zuvor nicht berufstätig waren, gingen nach diesem Plan leer aus. Aus Sicht der Liberalen müssten die familienpolitischen Leistungen ohnehin überprüft werden, ob sie richtig verteilt seien. “Wenn das Elterngeld als reine Lohnersatzleistung definiert wird, dann darf es auch nur an Leute ausbezahlt werden, die vorher erwerbstätig waren”, so die familienpolitische Sprecherin der FDP, Miriam Gruß.
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Und da beklagt sich das Land darüber, dass immer weniger Kinder geboren werden…
Sorry, aber eine sich rasant vermehrende Unterschicht und ihre Leons, Kevins und Leonies bringen dieses Land auch nicht weiter, und genau die ist bislang Hauptzielgruppe von Elterngeld und Co. Das Ergebnis: Siehe diverse Pisa-Studien…