Statt neun Monate müssen Wehr- und Zivildienstleistenden ab dem 1. Juli nur noch ein halbes Jahr ran. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, freiwillig zu verlängern. Darauf einigte sich gestern das Bundeskabinett.
Während Grünen-Chefin Claudia Roth den Hungerlohn bei der Dienstzeitverlängerung monierte, zeigten sich die Unions-Abgeordneten mit dem Beschluss durchweg zufrieden. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) sieht die hohe Qualität im Zivildienst nach wie vor gewährleistet und den Zivildienst selbst als gesichert. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) begrüßt die Verkürzung der Dienstzeit gerade angesichts der demographischen Entwicklung.
