Dass der BAföG Antrag für die Schüler und Studenten kein Kindergeburtstag ist, ist klar. Die Antragsformulare (Formblätter) ordentlich und richtig auszufüllen ist eine Sache, die andere liegt in der Einreichung der erforderlichen Nachweise. Hier tun Antragsteller gut daran, den Antrag vollständig, samt aller Nachweise und lückenlosem Lebenslauf einzureichen.
Grund hierfür ist, dass jede Unklarheit im BAföG Antrag die Auszahlung der Förderung verzögern kann, warnt Oliver Leitner, Leiter des Amtes für Ausbildungsförderung beim Studentenwerk München, in der Zeitschrift „Unicum Abi“. Er rät den Antragstellern, sich beraten zu lassen, welche Unterlagen und Nachweise beigefügt werden müssen, besonders beim Erstantrag.
Dies gilt insbesondere für Nachweise über Einkommen der Eltern und des Antragstellers selbst sowie Nachweise über das eigene Vermögen. Aber auch ein lückenhafter Lebenslauf kann für Verzögerungen sorgen:“ Wenn jemand in seinem Lebenslauf eine Lücke von einem halben Jahr vor Studienbeginn hat, kann es sein, dass derjenige bereits in einem anderen Studiengang eingeschrieben war. Da sich Fachrichtungswechsel auf die Förderung auswirken, muss das BAföG Amt solchen Unklarheiten nachgehen“ , so Leitner zur Vorgehensweise der Ämter für Ausbildungsförderung.
Wir raten in diesem Fall, sich vorher zu informieren, welche Formblätter überhaupt benötigt werden. Eine Auflistung der jeweiligen Formblätter samt Erläuterungen sind hier zu finden: http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/antrag.html. Weitere Angaben sind den Erläuterungen der Formblätter selbst zu entnehmen.
