Während der ersten Kabinettssitzung in diesem Jahr steht heute auch das Thema BAföG auf dem Programm. Nachdem im vorigen Jahr angekündigt wurde, die Bedarfssätze anzuheben, kommen jetzt erste konkrete Zahlen auf den Tisch. Bundesbildungsministerin Annette Schavan will vorschlagen, Studierenden ab Oktober zwei Prozent mehr BAföG zuzubilligen, heißt es in Regierungskreisen.
Damit bleibt sie deutlich hinter dem zurück, was von anderer Seite gefordert wurde. Das gilt nicht nur für den Bedarfssatz, sondern auch für den einschlägigen Freibetrag. Der soll, so die „Passauer Neue Presse“, um drei Prozent steigen – gehofft hatte man auf fünf Prozent. Eine weitere Änderung ist bezüglich der Altersgrenze vorgesehen. Beim BAföG lag sie bislang ausnahmslos bei 30 Jahren. Für Masterstudiengänge soll demnächst das 35. Lebensjahr ausschlaggebend sein.
