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Düsseldorfer Tabelle 2010 sieht im Schnitt rund 13 Prozent mehr Unterhalt vor

Die schwarz-gelbe Regierung hat mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz einiges in Bewegung gebracht. Davon betroffen ist auch die sogenannte Düsseldorfer Tabelle als Richtschnur für die Unterhaltsansprüche von Kindern getrennt lebender bzw. geschiedener Eltern. Dadurch, dass sowohl Kindergeld als auch der Kinderfreibetrag angehoben wurden, mussten die Zahlen wesentlich eher korrigiert werden als eigentlich vorgesehen. Sie wurden heute vom Oberlandesgericht Düsseldorf vorgestellt. Ursprünglich war die Neufassung der Düsseldorfer Tabelle erst für Ende 2010 geplant.

Für unterhaltspflichtige Eltern bedeutet das: Sie müssen rückwirkend ab Januar deutlich tiefer in die Tasche greifen. Im Schnitt ergibt sich ein Plus von etwa 13 Prozent. Diese Veränderung ist allerdings nicht ausschließlich auf das neue Kindergeld und den höheren Freibetrag zurückzuführen, sondern auch auf eine grundsätzliche Änderung in der Berechnungsgrundlage.

“Typische Familie” im Sinne der Düsseldorfer Tabelle

Statt von drei wird nun von zwei Personen – Ex-Partner(in) und Kinder – ausgegangen, für die Unterhalt gezahlt werden muss. Damit entfällt weitgehend das Problem, dass der oder die Betroffene in die nächsthöhere Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle eingestuft wird, wenn die Personenzahl nicht mit den Annahmen der Tabelle übereinstimmt. Das war bislang gängige Praxis.

Die neuen Zahlbeträge aus der Düsseldorfer Tabelle

Aus der neuen Berechnung ergeben sich Unterhaltsansprüche in Höhe von 317 bis 781 Euro, abhängig vom Alter des Kindes und dem Einkommen des bzw. der Unterhaltspflichtigen. Der eigentliche Zahlbetrag entspricht dem Wert in der Düsseldorfer Tabelle 2010 abzüglich des halben Kindergeldes bei Jungen und Mädchen, die noch nicht volljährig sind. Bei Kindern über 18 wird das Kindergeld in voller Höhe abgezogen. Daraus ergibt sich in der untersten Einkommensgruppe bis 1.500 Euro ein Zahlbetrag von 225 Euro (statt 199 Euro) für Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren und 304 Euro ab 18 Jahren.

Gespaltene Kritik zur Erhöhung des Unterhalts

Bewertet wird dieser Schritt völlig unterschiedlich. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht sieht unterhaltspflichtige Eltern als “ausgepresste Zitronen”. Auf der anderen Seite werden Stimmen laut, dass von dem Mehrbetrag kaum etwas übrig bleibe.

Unterhaltsvorschuss durch den Staat

Die Bundesregierung selbst wird übrigens auch mehr bezahlen müssen – denn nicht alle Eltern kommen ihren Unterhaltsansprüchen nach. In dem Fall ist der Staat mit dem Unterhaltsvorschuss nach dem UVG gefragt, dessen Beträge sich ab 2010 ebenfalls ändern. Statt wie bisher 117 Euro gibt es in der ersten Altersstufe von 0 bis 5 Jahren nun 133 Euro und in den zweiten Altersstufe von 6 bis 11 Jahren 180 Euro statt 158 Euro.

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90 Kommentare zu "Düsseldorfer Tabelle 2010 sieht im Schnitt rund 13 Prozent mehr Unterhalt vor"

  1. Heike

    Für mich als allein erziehende Mutter ist das mal eine erfreuliche Nachricht. In den letzten Monaten hat man ja immer weniger Geld zur Verfügung, da alles teurer wird.

    • Lars

      Genau! und der KV hat immer mehr Geld zur Verfügung. Durch die finanzielle Mehrbelastung werde ich meine Tochter statt alle 2 Wochen nur noch alle 4 Wochen zu mir holen können. Sind numal jedes WE 350Km und da sich die KM nicht an den Kosten beteiligen will, gehts nunmal nicht anders. Ist auf jedenfall sehr gut für´s Kind.

      Weiterso Deutschland!!!

      • Es ist der Politik völlig egal, wie unterhaltspflichtige Väter (und auch Mütter) dran sind. Viel zu klein ist die Zahl derjenigen. Priviligiert werden nur Bevölkerungsanteile, die eine grosse potentielle Wählerschaft darstellen und vom Staat abhgängig sind, wie z.B. Rentner und Hartz IV-Empfänger. Nur diese sind daher für Parteien interessant Dennoch soll man als unterhaltspflichtiger Vater seine Kinder gut erziehen, für sie sorgen wenn sie am Wochenende bei ihnen sind, schöne Freizeitvergnügungen bieten und sich den Frust der Mütter anhören, denn die eigenen Probleme bei der Erziehung von pupertierender Söhne müssen ja auf irgendjemanden abeschoben werden. Der unterhaltspflichtige Depp, äh Vater, ist da ein gutes Ziel für Agressionen. Nebenbei sollte man natürlich auch einen einigermaßen akzeptablen Job haben, in dem man heutzutage in der freien Wirtschaft auch nicht gerade unterfordert wird. Es ist skandalös, dass man vom Finanzamt nach einer Trennung in die Steuerklasse 1 eingestuft wird – man wurde von der Politik und der Gesellschaft schlicht und einfach vergessen. Ich habe es langsam satt und keine Lust mehr auf den ganzen Scheiß. Das einzige, für was es sich lohnt sind: die Kinder

        Danke Deutschland, oh du familienfreundliches Land!

    • FRANK

      JA JA IMMER DIESE FRAUEN:DIE BEKOMMEN DEN HALS AUCH NIE VOLL:VON ARBEITEN HALTEN SIE EH NICHTS:HAUPTSACHE IMMER MEHR GELD BEZIEHEN UND AUF DER FAULEN HAUT LIEGEN:
      FRAUEN GEHT ARBEITEN:ES KLAPPT:BIN VERHEIRATET HABE 4 KIDS:BIN SELBER BERUFSTÄTIG UND MEINE FRAU AUCH:ES KLAPPT PRIMA:
      MACHE ÄUSSERUNGEN SIND ECHT UNTERSTE SCHUBLADE:
      NA JA WOFÜR GIBT ES HARTZ 4 WOHL:LACH DAS LEUTE NICHTS MEHR TUN MÜSSEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • Resa

        Stimmt, manche Beiträge sind unterste Schublade. Warum wird hier eigentlich immer auf den Müttern rum gehackt und die armen Väter werden ausgepresst.
        Stell Dir mal vor, das gibt es auch anders rum.
        Ich bin seit 14 Jahren alleinerziehende Mutter und ich meine wirklich allein. Der Kindsvater hat sich seiner Verpflichtung Unterhalt zu leisten bisher gänzlich entzogen, ich habe seit unsere Tochter auf der Welt ist noch keinen müden Cent gesehen.
        Ich selbst war während der gesamten Zeit voll berufstätig. Zum Dank erhalten ich nicht mal staatliche Hilfen in Form einer günstigeren Steuerklasse oder des gesamten Freibetrages, denn wenn ich diesen beantrage, bleibe ich auf meinen Betreuungskosten sitzen, die wie man sich denken kann bei Alleinerziehenden etwas höher sind als bei Paaren.
        Unser Staat ist jedoch nicht in der Lage die zahlungsunwilligen Väter zu Kasse zu bitten da ihr Einkommen bei SGB II Bezug geschützt ist. Sorry, aber da frage ich mich was hier falsch läuft.

        Also bitte, bevor jemand solche Kommentare los läßt, sollte er erstmal seinen Verstand benützen.

      • Jörg

        “Unser Staat ist jedoch nicht in der Lage die zahlungsunwilligen Väter zu Kasse zu bitten da ihr Einkommen bei SGB II Bezug geschützt ist. Sorry, aber da frage ich mich was hier falsch läuft.”

        Nichts läuft da falsch, oder soll der Vater das Geld scheißen??? Ne eierlegende Wollmilchsau. Die Bezüge nach dem SGB sind zur Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes, nicht mehr und nicht weniger. Da bleibt nichts übrig, aber das werden Frauen nie verstehen, von der Wand bis zur Tapete, weiter langt’s beim Denken offensichtlich nicht!

      • Claudi

        Freut mich sehr für dich Frank, das es bei dir alles so Prima funktioniert.

        So war es bei vielen anderen auch schon.
        Aber dann war plötzlich der Mann weg, ließ die Frau mit 6 Kindern sitzen, zog zu seiner Freundin, arbeitete “offiziell” als Minderbeschäftigt (damit der Selbstbehalt nicht einmal erfüllt ist) natürlich bei ihr in der Firma, konnte damit keinen Unterhalt zahlen….

        Aber die Frau hatte Glück, sie fand einen Trottel der sie geheiratet hat und der sich um sie und ihre Kinder kümmerte. Das war mein Vater . Sie bekammen sogar nach mir noch zwei Töchter und lebten bis an ihr Lebensende glücklich mitteinander.

        Ja so kann es gehen, geht aber leider meißt nicht so gut aus. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, hacke nicht auf andere Menschen…. du weißt nämlich nicht, was morgen bei dir sein kann.

      • Kiki

        Gehts noch Frank, finde diese Verallgemeinerung eine Frechheit, vor allem solltest doch mal unterscheiden, daß es genug Frauen gibt, die sich diese Alleinerziehung, die nicht wirklich einfach ist, auch nicht rausgesucht haben. Wenn *Mann* der Meinung ist, daß er seine Ehe und alles was dazugehört in die Ecke schmeißt, fremdgeht, abhaut oder sonstiges, dann muß er eben mit den Konsequenzen leben, so ganz unbeteiligt war er nicht an den Kindern und wenn er sich nun den einfachen Weg raussucht, muß er sich eben finanziell beteiligen. So wie du dich liest, hast du die Einstellung, daß eine Mutter nichts zu tun hat, weil Kindererziehung kann doch jeder. Erzieh einfach mal allein, vielleicht weißt selbst du dann mehr. Noch eins zum Thema arbeiten…..ich bin alleinerziehend, habe in der ganzen Zeit meiner Ehe und danach gearbeitet, hätte dazu nicht gezwungen werden können. Das da immer mehr Gelder abgezockt werden, ist nicht auf dem Mist der Frauen gewachsen, aber würden die Herren der Schöpfung Gelder ablehnen, wenn es Ihnen in den Schoß fällt………jede Wette das nicht. Allerdings bin ich auch der Meinung, daß selbst wenn der Unterhalt jetzt erhöht worden ist, wenns vorher ausreichend war nicht mit aller Gewalt gefordert werden muß, denn in erster Linie sind die Kinder wichtig und ein gutes Verständnis, nicht die Kohle.

      • Ines

        Das seh ich auch so. Bin alleinerziehend und auch berufstätig. Klappt auch prima, gehört nur bischen Organisation dazu!
        Wenn man Kinder hat, sollte man auch dafür arbeiten! So Zwecks Vorbild und so ….aber Kinder machen is ja einfacher….lol

      • Hannefatz

        Es gibt solche und solche Frauen.
        Kann man nicht verallgemeinern. Aber jene sollten die ganze Härte spüren,
        die rum faulenzen.

    • Udo

      Es gibt keine alleinerziehenden Mütter!

      • Burkhard

        D A N K E !!!!
        Dieses Gejammer und diese Opferrolle, die getrennt lebende Frauen zu gerne einnehmen, hängt mir (auch aufgrund der Erfahrung, die ich 11 Jahre machen musste und immer noch mache) zum Hals raus! Wenn meine Ex meint, sie sei alleinerziehend, lügt sie schlicht und einfach (auch, weil sie mit der Erziehung überfordert ist). Wir sind getrennt erziehend! Außerdem: Wer erzieht eigentlich Kinder? Derjenige, bei dem die Kinder sich mehr aufhalten oder derjenige, der von Erziehung etwas versteht?

    • David

      Klar… jeder der Unterhalt erhält freut sich .. aber wer zahlt mir 13 % mehr Lohn ..oder gibt mir 13% erlass auf Lebenserhaltungskosten !???! Diese Erhöhung in Zeiten der Wirtschaftskriese und Angst um seinen Arbeitsplatz ist lächerlich und kann nur von Leuten gemacht werden die zu viel Geld bekommen !!!!!!! MfG

      • Nicki

        Ich finde die 13% Erhöhung auch eine Frechheit. Aufgrund der Gesetzesänderung und jetzt auch noch die nächste Altersstufe darf mein Mann trotz der niedrigsten Einstufung 100 Euro im Monat mehr zahlen – 1200 Euro im Jahr!! Das ist Geld das wir jetzt bei unseren gemeinsamen Kindern einsparen müssen! Somit geht es 2 Kindern finanziell jetzt schlechter, damit 1 Kind mehr bekommt (und vermtl. hat das Kind noch nicht mal was davon)- tolle Logik!!!!

    • Peter

      Super – für Väter wird natürlich nichts teurer?!
      Zu den UHG-Kosten kommt noch einges mehr hinzu wie Fahrkosten, Ferien etc. Daran denkt nie jemand..

    • Harald

      Als Unterhaltspflichtiger ist es bei der momentanen Regelung ummöglich wieder ein normales Leben mit einem neuen Partner zu führen.
      Diese brutalen Erhöhungen der Unterhaltszahlungen im 2-stelligen Bereich ist eine Frechheit, die seinesgleichen sucht !!
      Da soll Arbeit noch Spass machen! Leben und leben lassen !!!!
      Sicher alles wird teurer, die Kleidung meiner Kinder, Schulhefte etc.,
      aber auch mein Unterhalt, meine Miete, Benzin zur Arbeit wird auch nicht billiger … und ich bekommen auch nicht Netto 13% mehr Gehalt !

      • Midget

        Hallo zusammen,

        ich möchte mal aus der Sicht des “Kindes” sprechen!
        Meine Eltern sind getrennt seit ich 18 Monate war, geschieden seit ich 3 Jahre alt war. Mein Vater hat IMMER zu wenig bezahlt, obwohl er mehr als meine Mutter hatte zzgl. Schichtzuschläge und was er sonst noch “fand”. Meine Mutter musste wieder früh arbeiten gehen und ich bin daher bis zum 8. Lj bei den Großeltern gewesen.
        Noch während des Abis bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und was war? Ich hab gejobbt, hab meine Ersparnisse aufgebraucht und Mutter hat noch 35 % Kosten übernommen. Vater ca. 15%.
        Und an den kritischen Alters- und Ausbildungsgrenzen hieß es immer Vater nochmal auf die Füße treten und als Antwort bekommen “Und ich dachte schon, ich wäre endlich raus aus der Scheiße.”
        Ich mag meinen Vater, ich hab ihn lieb. Aber wenn man während der ganzen Uni weiß, dass das Geld nicht reicht, weil Vater nicht mehr zahlt, aber man auch kein Bafög wegen seinem Gehalt kriegt, und man wegen schlechter Gesundheit nur ca. 6 Std arbeiten kann neben der Uni und Mutter schon mehr arbeitet, damit sie Vater ausgleichen kann, dann denke ich: Mensch, warum haben die solange mit ihren Erhöhungen gebraucht?!?! dann würde ich noch studieren.
        Und für’s protokoll: Ich habe das Geld vom Vater immer gesehen. Darin, dass meine Mutter mir einen Schulranzen von Scout und 4You geholt hat, dass bei jedem Kieferorthopäden oder Zahnarzt sofort gesagt wurde: Machen Sie das, wenn meine Tochter es braucht, darin, dass ich mir ein Buch kaufen durfte, wenn ich es wirklich haben wollte, darin, dass ich im fußballverein war und Fußballschuhe nach Qualität kaufen durfte, darin dass ich Klavier- und Keyboard-Unterricht nehmen durfte. Und zuletzt darin, dass es 1 Sparvertrag gab, auf den monatl. 50 DM kamen und eine kleine Rentenversicherung und Unfallversicherung.
        Also bitte Ihr Väter: Ihr wehrt Euch, dass man Euch Väter alle wie Großverdiener behandelt und über einen Kamm schert, dann stellt doch auch nicht die Mütter immer als raffgierige Weiber dar.
        Und im übrigen: Sagt Euren Kindern mehr, dass Ihr stolz auf sie seit und sie lieb habt, statt einen Satz wie “Weil Mama jetzt mehr Geld will, kann ich dich nicht mehr so oft sehen.” oder “Das kann ich Dir nicht kaufen, weil der Papa uns zu wenig zahlt.”

      • Burkhard

        @Midget:
        Was du schilderst, ist bedauerlich und menschlich von Seiten deines Vaters schon fast verachtend, wenn das denn die ganze Story ist. Nur: Wir sollten über den Regelfall und diejenigen schreiben, die brav und pünktlich UH zahlen. Ich für meinen Teil gehöre dazu. Ohne, dass ich jetzt zu sehr ausholen möchte, mal für dich, wie es Vätern wir mir geht: Scheidung 1999, Kinder 9 u. 6 Jahre. Nach Nach 6 Jahren kommen die Kinder mehr als die übliche WE- Regelung zum Vater (42% des Jahres). Dafür verringere ich meine Arbeitszeit um 5 Wochenstunden auf 34 Stunden. Mein Einkommen danach: ca. 1.550 Euro. Meine Bitte an die Mutter, aufgrund des Wechselmodells weniger UH zu zahlen (oder zumindest einen kleinen Teil des KiGeldes zu erhalten), wird abgeschmettert und in 2. Instanz vorm OLG Celle bekommt sie recht!!! Ergebnis: Ich gehe 34 Std. arbeiten, habe die Kids 42 % des Jahres, muss ca. 600 Euro UH zahlen. 950 Euro bleiben mir (und den Kids; jeder mit Kinderzimmer!) noch. Jetzt zur Mutter: Arbeitet 15 Std./Woche (seit 15 Jahren!), Einkommen (wegen besserer Steuerklasse ;-) ) ca. 950 Euro, dazu Kindergeld ca. 360 Euro. Dazu kommt: Sie hat neuen (Ehe-)Parnter und wohnt mietfrei in seinem Haus. Ich zahle weiterhin Miete (habe aber zum Glück auch eine neue Partnerin) Zusammenfassung: Vater arbeitet 34 Std., Kids sind 42% bei ihm (mit vorgehaltenen Kinderzimmern), vom eigenen Einkommen v. 1500 Euro bleiben 900. Mutter arbeitet 15 Std., Kids sind 58 % bei ihr, sie hat eigenes Einkommen von 950 Euro, bekommt Drittleistungen von 960 (!) Euro, macht 1910 Euro. Wie fair!!! Soviel wie ich kotzen könnte, kann ich gar nicht essen!

    • Jörg

      Wie wär’s mit arbeiten gehen, wenn du zu wenig Geld zur Verfügung hast? Ich glaub, es hakt, manche glauben immer noch, Vätern wächst das Geld einfach so aus der Hosentasche… du bist genauso Schuld an dem Kind wie der Vater, durftest es wahrscheinlich Dank der frauenfreundlichen und männerfeindlichen Familiengesetzgebung behalten und wolltest das auch unbedingt, aber blechen, das darf dann der Samenspender. Zum Kotzen, und dann wird sich gewundert, dass immer weniger bereit sind, überhaupt Kinder in die Welt zu setzen.

      Von mir wird’s für dieses Drecksland jedenfalls keine geben!

    • Luder

      Die Unterhaltszuleistenden können einem leid tun . immer mehr.
      Also schaff die viele Kinder an, immer von anderen Vätern ,
      und du hast erstmal ausgesorgt.
      Etwas läuft falsch in diesem Staat. Aber die Herren und Damen
      auf ihren Politikersitzen ,an denen geht die Realität vorbei Den
      Unterhalstzahlern bleibt bald nichts mehr zum Leben.
      Vielleicht kann mann sich noch nicht mal mehr den Strick leisten

  2. Kalli

    Der beste Absatz hier ist der letzte mit dem Unterhaltsvorschuss. Genau die Leute die, 4 Kinder von 4 verschiedenen Vätern haben, sind auf den Unterhaltsvorschuss angewiesen, weil die 4 verscheidenen Väter von 4 Kindern nur zu Hartz IV im Stande sind. Die Gesetze sollte man mal überdenken und anstatt des UVG die Leute zur Verhütung zwingen!!!

    • Lilly

      als alleinerziehender Mutter nützt mir weder die Anhebung des Kindergeldes noch die des Unterhaltsvorschusses – da ich trotz Arbeit noch auf ergänzendes Hartz 4 angewiesen bin bleibt für meine Kinder leider unterm Strich nicht ein Cent mehr übrig – auch die vielgerühmten Steuerentlastungen – das vom Brutto mehr Netto bleibt bringen mir nichts – auch das wird wieder abgezogen – also frohes neues Jahr !

  3. Melly

    Das sind ja wirklich rosige Aussichten für das neue Jahr. Wir wissen jetzt schon nicht, wie wir mit unserem Geld auskommen sollen und jetzt soll mein Freund auch noch mehr Unterhalt zahlen. Wo man hinguckt wird einem das Geld aus der Tasche gezogen. Es ist ja nicht so, das er sich nicht um seine Tochter kümmert, aber muss es denn immer zu höheren finanziellen Belastungen komen?

    • David

      Richtig.. super Kommentar !! mir gehts genau so !!! Sch… Staat
      MfG

      • Alma

        Ja echt super. Das was wir an Kindergeld mehr bekommen fließt direkt in den Unterhalt für den Sohn aus erster Ehe meines Mannes.
        Da haben wir ja Glück das es sich so ausgleicht, hätte das Geld zwar gern für meine Kinder gehabt aber die Planung ging dann ja in die Hose.

        Es kann nur besser werden, ich gebe die Hoffnung als Zweitfamilie nicht auf.

      • Nicki

        Kann mich Alma nur anschließen. Allerdings haben wir jetzt jeden Monat ein deutliches Minus

    • Luder

      Ihr habt Recht. Wo soll es nur noch herkommen.
      Immer die lieben Kleinen. Auch die Großen müssen aber leben.

  4. Jan

    Das ewige Theater mit der Düsseldorfer Tabelle.
    Den einen ist zu wenig, den anderen zuviel.
    Anstelle starrer Tabellen bevorzuge ich, neben einem Mindestunterhaltssatz, feste Prozentsätze in Abhängigkeit zum bereinigten Nettoeinkommen.
    Diese Praxis wird in anderen Ländern (z.B.USA) praktiziert, und gibt eher die reale Unterhaltsverpflichtung zum realen Einkommen wieder.
    Ich selbst gehöre als Besserverdiener zu den höher Unterhaltsverpflichteten. Das bedeutet, dass ich wesentlich mehr an Unterhalt leiste, als meine Kinder meiner Ex-Frau kosten.
    Allerdings habe ich das Glück, dass meine Ex-Frau meine Kinder am “Überschuss” teilhaben lässt, und nicht das Geld in Luxus umsetzt.

  5. Martin

    das aknn ja nicht sein!! Jetzt gibt es schon mehr Kindergeld und es wird trotzdem eine solche erhöhung erbracht!! Ich weiß bei mir das der Unterhalt den ich zahle nur für rechnungen von ihrem neuen freund drauf geht!! Also werde ich den noch mehr finanzieren!! Damit er fleißig sein Auto tunen kann! Da brauche ich ja bald nicht mehr arbeiten zu gehen!!

  6. Olli

    Sehr unerfreulich. Wer hat von den Unterhaltspflichtigen, die brav jeden Monat zahlen 13% mehr Lohn bekommen? Für mich bedeutet das knapp 800 Euro, das sind über 90 Euro mehr als zuletzt. Ich finde die Erhöhung und Anpassung nach einem Jahr ungerechtfertigt.

  7. Anneliese

    Für mich als betrogene, ausgestoßene und ausgetauschte Ex-Ehefrau und Mutter ist das eine Farce. Ich durfte zu Ehezeiten schon für alles zahlen – incl. Seiner Schulden und Seiner langjährigen heimlichen über 10 Jahre jüngeren Geliebten. Nicht nur, daß ich mein Kind verloren hab und die Scheidung nicht voran geht, ich ihm meine Wohnung und alles überlassen mußte und ich mit über 30 auf Kredit komplett neu anfangen mußte. In meinem Job bin ich betroffen von der Automobil-Krise. Allerdings macht die Düsseldorfer Tabelle da keinen “Absprung”. Hatte mich gefreut, denn die hälftige KG-Erhöhung wäre ein winziger Tropfen. Aber so… bleiben eigentlich nur noch 2 Möglichkeiten, da ich mit diesen News nicht mehr über den Monat komme: 1) der Strick oder 2) sofortige Einstellung, mir mein Kind alle 14 Tage zu holen – denn das muß ich ja auch noch irgendwie finanzieren… – das ist wahrscheinlich auch das Ziel: mich als Mutter komplett auszuradieren… Prosit Neujahr!

  8. H.K.

    Na wunderbar, nun werden die Väter die sich “eigentlich” um das Kind kümmern noch mehr geschröpft. Ich fahre im Monat 560 Kilometer (50 € Spritkosten) um mein Kind zu sehen, fahre mit ihm an den Besuchstagen zu allen möglichen Events (ca 50-60 €) und fahre sogar mit dem Kind in den Urlaub (700 € – ohne Nebenkosten!!). All das bekommt es zu Hause nicht, weil die Mutter sich nicht drum kümmert oder es ihr schlichtweg egal ist und das Jugendamt steht draussen vor der Stadt und sieht zu – Skandal sage ich nur!! Nun habe ich auch noch einen zweiten PC angeschafft weil es den zu Hause auch nicht gibt. Da es aber in dem Haushalt zwei Verdiener gibt, soll mir keiner mit hohen Kosten ankommen. Eine Tabelle die 1962 erstellt wurde kann heute nicht mehr aktuell sein.

    • Peter

      So sehe ich das auch. Um die Fahrzeit zu minimieren habe ich mir nun eine Zweitwohnung, besser gesagt ein WG-Zimmer in der Nähe meines Sohnes genommen. Somit können wir nun etwas mehr Zeit miteinander Verbringen. Die Kosten hierfür interessiert natürlich niemanden..

      • Katja

        Oh man…..wenn ich hier ALLE Kommentare lese wird mir übel.

        Ihr zankt euch ums Geld wie nix. Scheiß Frauen. Scheiß´Männer…Scheiß Unterhalt….bla bla bla.

        Wenn gehören immer zwei dazu ein Kind zu machen und zwei dazu sich drum zu kümmern.
        Klar gibt es bei jedem den ach so tragischen Einzelfall. Tja….dann setzt alle keine Kinder in die Welt wenn euch hinterher die Verpflichtungen zu viel sind.

        Und zwar alle.

        Ich hab hier in dem ganzen Kommentaren noch nicht ein Kommentar gehört, dass es für die KINDER vielleicht ganz gut ist, das Geld mehr zu haben oder eben weniger oder was auch immer. Es geht immer nur um das Gejammer der ERWACHSENEN.

        Jawohl!! Armes Deutschland und arme Kinder. Bei solchen Eltern.
        Brrrr….mich gruselts….

      • Anneliese

        Ach Katja,

        ist Dir schonmal in den Sinn gekommen, daß der Unterhalt, den man zahlt gar nicht immer in erster Linie für’s Kind verwendet wird? Wieso muß ich bspw. trotzdem für mein Kind alles mögliche an Schulzeug, Kleidung etc. kaufen, wenn ich doch schon Unterhalt zahle, während der “Alleinerziehende” Vater mit seiner Ische mehr verdient als ich und sich ein goldenes Leben macht, während ich permanent nur noch im Minus schwimme? Sollte es da meinem Kind nicht eigentlich rund um gut gehen?

        Nur weil einen die staatlich fixierten Sätze die Kehle zuschnüren, heißt das nicht, daß man sein Kind weniger liebt. Aber ich kann als zahlender Part nicht beeinflussen, was mit dem Geld gemacht wird und das ist zum ko… denn mein Kind hat da recht wenig von. Solange ein Jugendamt nicht auch darauf ein Auge hat.

        Und wenn Du mal etwas weiter liest, wirst Du lesen, daß es hier einigen Vätern ähnlich geht, die jetzt überlegen müssen, wie oft sie ihr Kind noch sehen können, wenn sie zum strukturierten ausbluten verurteilt sind.

        Weißt Du, ich hätte auch gern meine Familie – könnte jeden Abend mein Kind in Bett bringen wie früher. Aber ich wurde nicht gefragt. Und wenn es Dir vor Eltern wie mir gruselt, die versuchen, sich trotz aller Verletzungen und Schwierigkeiten um ihr Kind zu kümmern, denen aber eben Stück für Stück die Luft zum atmen genommen wird, und das auch mal sagen, dann weiß ich auch nicht… Ist echt traurig!

  9. Andrea

    Ich bin darüber nicht erfreut, dass der Beitrag erhöht wurde, denn die Mutter geht voll arbeiten, der neue Partner ist selbständig, wohnen in einem geschenkten Haus und wir, die Bezahlen müssen, wissen nicht woher wir es nehmen sollen, denn ich bin noch im Erziehungsurlaub und wir habe selbst zwei kleine Kinder. Zudem, das 3.Kind, für das wir Unterhalt bezahlen, die meiste Zeit(4 Tage in der Woche) bei uns verpflegt wird und auch hier schläft.

  10. Kussauer

    Zu dieser neuen Tabelle kann ich nur sagen wie sollen Väter die noch Unterhalt zahlen und noch versuchen ein eigenes leben zu führen das bezahlen.
    Mir bleibt jetzt schon weniger wie ein Hartz IV empfänger, ich kann jeden Mann verstehen der einfach die Schnauze voll hat und alles hinschmeißt.
    Mann müßte doch endlich auch mal den Arbeitslohn der Ehefrau heranziehen, es kann doch nicht sein , das es immer nur einen trifft.
    Wie soll ein Vater der seine Kinder nur alle zwei Wochen sehen darf ihnen nur eine kleinigkeit bieten, wenn er alles Geld gezahlt hat, bei 900 € selbstbehalt, Miete,Auto,Benzin Versicherungen, etc. zu bezahlen.
    Einfach gesagt eine Sauerei.
    Ein Vater der bis jetzt immer seinen Unterhat gezahlt hat.

    • Claudi

      Da hast du Recht, ich würde auch den Lohn der Frauen hinzuziehen und halbe-halbe machen. Denn es kann nicht sein, das es immer nur einen trifft.

      Natürlich muss dann auch die Betreuung zwischen Vater und Mutter hälftig aufgeteilt werden. Denn da kann es auch nicht sein das es nur eine trifft während der andere (da er kein Kind bei sich im Haushalt hat) jederzeit ohne Problem Arbeiten gehen kann.

      Offen bleibt für mich dabei nur, ob der Vater dann noch das Geld nach Hause bringt, welches er vorher noch nach Hause brachte. 50% weniger Unterhalt, dafür Versorgungszahlungen von 50% während der Kinderbetreuung und 50% weniger Arbeiten können, rechnet sich wohl nicht auf.

      Ich kann dazu nur eins sagen. Alle 14 Tage Umgang

      Frühschicht: freitags um 16 Uhr bis Sonntag 19 Uhr
      Spätschicht: samstags 10 Uhr bis Sonntag 19 Uhr
      Nachtschicht: samstag 14 Uhr bis Sonntag 19 Uhr.

      Wie mein Exmann da ein Kind zu 50% betreuuen möchte? Geht gar nicht!

      Aber er hat immer eine große Klappe, wenn er mir erklärten will, wie ich Kind und meinen Job unter einen Hut bringen soll. Leider verdiene ich keine 2.300 Euro Netto, da ich nunmal nicht in einem Schichtbetrieb mit Zulagen…. arbeiten kann wegen der Kleinen.

      Aber auf höchstem Niveau jammern wegen 333 Euro Unterhalt und SOFORT die poplige 10 Euro Kindergelderhöhung abziehen.

      Davon kann er sich jetzt sicher einen Leuchtkeks mit Blinker kaufen, welchen er im dunkeln um die Ecke essen kann.

      Man ist das peinlich!

      • Burkhard

        …wir bedauern dich auch alle hier.

  11. Nina

    Das ist ja schön, doch was macht man, wenn der Kindesvater trotzdem nicht zahlt? Da nützen einem diese Erhöhungen auch nichts :(

  12. Alex

    “Typische Familie” im Sinne der Düsseldorfer Tabelle
    Statt von drei wird nun von zwei Personen …ausgegangen, für die Unterhalt gezahlt werden muss. Damit entfällt weitgehend das Problem, dass der oder die Betroffene in die nächsthöhere Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle eingestuft wird.
    Ich bekam am 23.12. ein Schreiben vom Jugendamt, dass ich ab Januar für die beiden Kinder jeweils ca 50,- EUR mehr bezahlen soll (immerhin 398 u. 378 bei 2.100 EUR netto). Wurde bei der letzten Berechnung durch das Jugendamt im Oktober 2009 aber aufgrund der drei-Personen-Regelung eine Stufe höher gestellt.
    Sollte ich dann nicht auch wieder eine Stufe runterkommen wenn sich das geändert hat? Warum bekomme ich einen Brief, dass sich der Unterhalt ab Januar 2010 erhöht aber es wird nicht berücksichtigt, dass ich eine Stufe zu hoch bin????

    • Tine1978

      Ist das wirklich so? auch wenn der Mann nur ein Kind hat? Zähle ich da als verdienende Ehefrau auch zu?

      • Alex

        Es wird von zwei Unterhaltsberechtigten ausgegangen, zwei Kinder oder Kind und Exfrau. Vorher wurde von drei UB ausgegangen. Wenns dann nur zwei UB waren ist man bei beiden eine Stufe oder bei einem UB zwei Stufen höher eingestuft worden…

  13. Peter

    Wie toll :-(
    13% mehr UHG – in diesen Zeiten mit Kurzarbeit, Repressionen und keinerlei Sicht auf Gehaltsanpassungen. “Ausgepresste Zitrone” ist da genau der richtige Ausdruck.

  14. René

    hallo
    Ich bin mit zwei Kinder selber betroffen und muß jetzt 60 euro mehr zahlen.die Bundesregierung hat Familienentlastung versprochen ,statt dessen lässt sie uns noch mehr zahlen !!!Die Regierung hat uns betrogen!!! wir sollten alle Verfassungsbeschwerde einlegen.

    • Tine1978

      hey warum wird das nicht veröffentlicht?

      alle die sich wehren wollen sollten mal auf der Seite vom Deutschen Bundestag gucken und dort eine Onlinepetition starten oder mitzeichnen. vielleicht bringt es ja was. So ich hoffe das wird jetzt veröffentlicht.

  15. Betty

    Hallo!

    Ich bin die Zweitfrau. Mein Mann hat zwei weitere Kinder für die wir immer gezahlt haben.

    Mein Kommentar:
    Der Unterhaltsbedarf ist in den vergangenen 7 Jahren um circa 160 erhöht worden, der Selbstbehalt des zahlenden allerdings nur um 60 Euro. Macht nach großzügiger Einberechnung des Kindergeldes ein minus von 85 Euro!

    Wenn man jetzt noch die erhöhten Strompreise, Mieten, Versicherungen, Reallöhne der letzten Jahre nimmt schätze ich ein Minus von etwa 120 Euro pro Monat!

    Super sache! Da kann unser gemeinsamer Sohn (2,5 Jahre) ja dem Staat danken das ich als Ehefrau so zum Vollarbeiten gezwungen werde und er den ganzen Tag in der Kita verbringen darf. Die kostet mich im übrigen auch 200 Euro pro Monat inkl. Mittagessen!

    Naja, nur noch ca. 8 Jahre, dann haben wir die Unterhaltszahlerei hoffentlich gänzlich hinter uns gebracht.

  16. Vater

    ich frage mich nur, wo werden denn die Familien gefördert??? Ich hole mein Kind meines Wochenende zu mir und bring es wieder hin. Sind jeden Monat über 50€ Spritkosten. Unsere “Staatshinrichtung” Jugendamt hat mir den Vorschlag gemacht in einem gemeinsamen Gespräch mit der KM ich soll sie (die KM) mehr finanziell unterstützen, nur weil die KM zu faul ist arbeiten zu gehen und dies natürlich am Jobcenter vorbei. Mein Kind ist wird jetzt 4 Jahre und die KM schafft es nicht mal das Kind in Kiga zu bringen. Dafür soll ich noch mehr bezahlen??? Wenn irgendjemand von unseren Abgeordneten meint das Geld kommt beim Kind an, der lebt nicht in D. Soll ich von meinem AG auch 13% mehr Netto-Lohn fordern?? versuchen kann ich es ja,……..nur ob ich es bekomme in der heutigen Zeit?? Naja da sollte man doch wieder MdB sein, dann könnten wir alle selber über unsere Diäten bestimmen.
    Ich sage nur SOZIALSTAAT Deutschland

    • Alex

      Tja mein Freund zahlt für seine 18J und 15J Kinder. Exfrau geht auch nur zum Amt und kassiert Harz. Mein Freund muß auch wieder für die Ex zahlen damit die Arge entlastet wird… Kann man auch nicht zumuten, dass man mit so “kleinen” Kindern arbeiten geht.
      Die Kinder arbeiten auch schwarz genau wie die Alte Zofe, ist aber nicht nachweisbar, weil wir ja nicht 24 Stunden vor der Tür stehen können, da wir beide Vollzeit arbeiten müssen. Leider ist deshalb auch unser Sohn (6J) zu Ganztagsbetreuung gezwungen…

  17. Frank

    Die Politik ist Realitätsfremd!
    Was wollte der Gesetzgeber erreichen?
    Er wollte sicherlich eine Absicherung für die 2 Millionen, in Armut lebenden Kindern (in Deutschland).
    Was ja laut Statistik so sein soll!! ;-)
    Nun hat der Staat aber nicht die Kinder gefördert, sondern Frauen die Gelder in den Rachen gestopft, ohne selber einen Finger krumm zu machen.
    Das zusätzliche Steuergeld für Kinderfreibetrag und Kindergeld hätte man lieber in Kindertagesstätten und Schulen investiert. Insbesondere in zusätzliche Lehrer, welche überall fehlen.
    Somit schafft man wenigstens Arbeitsplätze!
    Ohne die Erhöhung der Freibeträge hätte es auch keine Unterhaltserhöhung gegeben.

    • Zweitfrau

      @Frank
      Kinder die in Armut leben sind Hartz 4 Kinder zumeist und die haben von der Erhöhung gar nichts da Unterhalt als Einkommen angerechnet wird und auch Kindergeld wird als Einkommen angerechnet und zwar beide zu hundert Prozent .

      Diese Kinder haben gar nichts davon und somit wird auch die Kinderarmut weiter bestehen und noch schlimmer werden da jetzt noch mehr Kinder dazu kommen werden da ihre Väter nicht mehr in der Lage sind Unterhalt zu zahlen oder nicht mehr voll, da sie ja nicht mehr verdienen.

      Sozialstaat ? Wo ist der denn ?

      Mein Mann hat eine Tochter für die wir beide immer gezahlt haben, da mein Mann als Facharbeiter keine Reichtümer verdient .
      Wenn ich keine Arbeit habe dann wissen wir nicht einmal wovon wir ab dem 20ten des Monats leben sollen.

      Gezahlt wurde jeden Monat nur sehen darf er sein Kind nicht .

      den Kinderfreibetrag kann er auch nicht in Anspruch nehmen, aber auf Grund der Erhöhung mehr Unterhalt zahlen .
      Wo ist da die Logik ?

      Ein Schreiber hat schon angeregt “Klage führen vor dem Bundesverfassungsgericht”

      Im übrigen hat die Düsseldorfer Tabelle keine “Rechtskraft” sie ist als Richtlinie gedacht .

      • Deutschmichel

        Wenn man mal genau hinschaut, führt die Erhöhung der Unterhaltssätze und des Kindergeldes in doch nicht wenigen Fällen zu einer Erhöhung des Einkommens einer Hartz-IV-Haushaltsgemeinschaft.Die Bedarfssätze für Hartz wurden meines Wissens aber nicht erhöht. Für den Staat heißt das dann nur eines: Er muss weniger für die Haushaltsgemeinschaft zahlen. Man könnte also sagen, dass die Unterhaltssätze somit eine Art Steuererhöhung zu Lasten der Unterhaltszahler sind!!! Das gleiche Problem hatten wir doch schon mal 2008: Der Staat erklärt die Kinder im Unterhalt für vorrangig. Das führte in nicht wenigen Fällen dazu, dass die Verpflichteten in der Summe zwar genausoviel wie zuvor zahlen mussten, aber keinerlei Unterhalt mehr steuerlich absetzen konnten, da Kindesunterhalt nicht abgesetzt werden kann und Ehegattenunterhalt nicht mehr zu zahlen war. De facto lag also eine Steueerhöhung vor.

        Letztlich ist wirklich alles Verarsche.

        “…die Düsseldorfer Tabelle hat keine Rechtskraft…”: Richtig!!! Die Anmerkungen zur Düsseldorfer Tabelle sollte man sich unbedingt anschauen: Vom reinen Nettoeinkommen lassen sich insb. erhöhte Wohnkosten, Eheschulden und v.a. berufsbedingte Aufwendungen abziehen. Geltendmachen! Auch gegenüber Richtern hart bleiben. Die entscheiden i.d.R. zur Herstellung des Rechtsfriedens und damit zumeist zugunsten dessen, der am meisten Ärger macht (und das ist meist die/der Berechtigte). In höheren Instanzen hat man dann eher Chancen auf eine gerechtere Entscheidung.

  18. Gudrun

    Ich kenne beide Situationen:
    Zum einen bin ich Unterhaltsempfänger, aber durch meinen Mann auch “Zahler”.
    Man könnte jetzt meinen es bleibt sich + – null doch weit gefehlt!
    Der Vater meiner Kinder 9 + 13 zahlt so gerade eben den untersten Satz. Selbst die Erhöhung für das Ältere Kind zahlt er bislang nicht. ( zu geringes Einkommen)
    Ich habe das bisher so akzeptiert und nicht weiter nachgefragt. Bin ja froh das überhaupt was für die Kinder kommt.
    Als Zahler sind wir sehr gewissenhaft und haben bis jetzt auch immer das gezahlt was die Tabelle vorgibt. Doch jetzt wird die Luft langsam dünn!!!
    Das Argument es gibt mehr Kindergeld ist ja klasse aber wer bekommt den bitte das Kindergeld ausgezahlt?!
    Also hat der/die jenige ja schon mal mehr! Jetzt sollen “wir” auch noch mehr Unterhalt zahlen. Das bedeutet rund 100.-€ mehr Belastung. Super!!!
    Kurz um :
    Wir: Beide gehen arbeiten. Mein Mann noch zusätzlich auf 400.-€. Zwei Kinder mit im Haushalt lebend; am Ende des Monats nur noch Kartoffeln!!!
    Sie: Berufstätig. (zum Glück) Kindergeld und Unterhalt. Zwei Kinder im Haushalt lebend; neues Auto, neue Küche, Putzfrau, 2 x im Jahr Urlaub. Kriegt den Hals nicht voll und rennt sofort wieder los, weil es könnte ja noch mehr geben!!!!

    Irgendwo bekommt man da doch echt die Wut!!!

    Ausflüge mit den Kinder? Urlaub? Freizeitspaß? WOVON????

    Ach ja und für die kommenden Klassenfahrten müssen wir ja auch noch was auf Seite legen!!!

    Irgendwie läuft mächtig was schief!!!

  19. Vater

    so langsam geht mir die Luft aus. Ich lebe nach der Erhöhung unter dem Selbstbehalt. Bei knapp unter 1500 € Gehalt zahle ich braf 668€ pro Monat. Zudem sind meine beiden incl Ferien ca. 100 Tage bei mir. Das sind 27% des Jahres. Ich zahle 8016€ pro Jahr. bekomme aber nicht in er Ferienzeit die 27% von der Mutter bezahlt. Das wäre ja nur 2164 €. Dementsprechend fehlt mir das ja doppelt, da die beiden ja auch ernährt und unterhalten werden wollen. Mit der Erhöhung des Kindergeldes habe ich im Jahr 936 € weniger in der Tasche die KM 1416 € mehr. Wer will denn behaupten, das angemessen ist ?
    Usere Politiker sind schon klasse – warum gibt es kein Gesetz gegen diese Art der Politiker die solch klasse undurchdaten Ideen durchsetzten können.

    Ich bin mal gespannt was noch alles kommt – eigentlich kann es nur besser werden aber ich befürchte Schlimmes :o (((

  20. Dirk

    Ich bin KV der seinen Unterhalt pünktlich und in der geforderten Höhe zahlt. Nach unserer Trennung hat meine Ex alles daran gesetzt, das Kind so zu beeinflussen das mein Kind keinen Kontakt mehr zu mir haben will. Soweit so gut oder schlecht!
    Nach der neuen Tabelle erhöht sich der Unterhalt ohne Abzug KG auf 419 Euro. Wenn ich jetzt davon ausgehe das meine Ex rein rechnerisch den gleichen Betrag aufbringen muss, ergibt das eine Summe von 838 Euro für ein 10 j. Kind.
    838 Euro ist ungefähr der Betrag den ich in meiner neuen Beziehung als 4 köpfige Familie zur Verfügung haben.Ich will mich ja nicht beschweren, wir haben unser Auskommen, aber mir fehlt jegliches Verständnis für die Grundlagen der Berechnung.
    Aber das scheint ja mittlerweise Programm zu sein. Für das Wohl unserer Kinder dürfen unterhaltspflichtige Väter nicht so sein. Also Gürtel enger schnallen und auch ein bisschen die neue Beziehung der Ex sponsoren.
    Es ist ja wohl ein Schlag ins Gesicht eine Erhöhung von 13% festzulegen, während bei 90% der KV das reale Einkommen im letzten Jahr gesunken ist.

  21. Stephan

    Ich lese hier sehr viel Zorn, und glaubt mir, ich verstehe Euch nur zu gut, ich knabbere mittlerweile mit weniger wie 900euro im Monat herum um auch dieses Jahr das Ende zu erblicken.

    Doch denke ich auch an Unsere Kinder, ja, es klingt hart, diese 13prozent , und ich fluche mit Sicherheit auch darüber. Doch solange Unsere Kinder wirklich davon Nutzen tragen ( ich lasse mir zb genau auflisten was mit dem Geld angestellt wird, weil ich ebenfalls eine Ex-patnerin habe die nicht ohne ist und das geht sogar rechtlich) bin ich wahrlich bereit hochwertigeren Unterhalt zu zahlen und auf diverse “Luxus”-Gegegnstände wie Zigarretten oder dergleichen zu verzichten.

    An die Mütter gewandt, ich finde es allerdings unterste Kante diverse Männer auszuboten und niederzumachen, da wie es hier schon oft erwähnt wurde auch Euer mitverschulden ist, das diese Kinder ´geboren wurden. Entweder tut Ihr selber mal etwas für den Unterhalt oder Ihr hört auf Uns ständig nieder zu machen wo es nur geht.

    An den Vater Staat, gut das ich mein Stimmzettel durchgestrichen habe, Ihr, bzw die Regierung lässt sehr zu wünschen übrig und ist wahrlich SCHEISSE die niemand von Uns aukacken wollen würde, um es mal auf Deutsch geschrieben zu haben. Ihr wollt den Staat wieder hochpeppeln, klar, doch wer hat Ihn nieder gemacht, Wir ,oder Ihr da oben???? Kein Wunder das es immer weniger Kinder gibt und kein Wunder das mittlerweile mehr Uhreinwohner Deutschlands auswandern.

    Und was das Jugenddamt betrifft, herrschaftszeiten, es war mal ein nützliches System, doch seit einigen Jahren lässt es sehr zu wünschen übrig, Ihr haut genau den Hilfebenötigten und hilfegebenwollenden ein Keil dazwischen. Ich könnte hier mindestens 6 Beispiele senden, doch denke ich ist das hier nit sinn und zweck, nur bitte, Denkt mal an den Unterhaltspflichtigen und das Kind zugleich und nicht an der Person wo das Kind lebt und GEZWUNGENERMAßEN Aufwächst.

    • Sabine

      Ich freue mich, dass hier wenigstens einmal ein Vater nicht seinem Geld den höchsten Stellenwert gibt, sondern dem Wohl seines Kindes. Die anderen Kinder wären sicherlich schockiert, wenn sie lesen könnten, was und wie ihre Väter schreiben …

      Ich gebe meinen Kind auch den ersten Stellenwert. Zuerst kommen die Bedürfnisse meines Kindes, dann meine! Wer mit dem Geld hadert, sollte wirklich besser kein Kind in die Welt setzen. In der Beziehung war das Kind anscheinend erwünscht, nur bei einer Trennung wird das Kind auf einmal in Geld aufgewogen und jeder Cent scheint zu viel.

      Die armen Kinder. Das hat kein Kind verdient, dass Eltern so denken! Ein Kind ist ein Geschenk. Eltern bleibt man ein Leben lang! Wem das zu viel ist, der sollte besser ohne Kind bleiben.

      Als unser Wunschkind 8 Jahre alt war, wollte mein Ex-Mann keine Familie mehr. Er wollte die Freiheit. Das ist wie einen Hund anschaffen und plötzlich stellt man fest, er behindert einen und dann muss er weg. Mein Ex-Mann sagte wortwörtlich im Beisein unseres Kindes: Ich möchte kein Kind mehr. Auch wenn das hier keiner sagt, aber viele Eurer Kommentare lesen sich genau so! Ich lese nur Geld, Geld, Geld und die böse Ex. Ich lese nicht viel von Liebe zum Kind. Eine der wenigen Ausnahmen ist dieser Kommentar hier, auf den ich mich beziehe.

      Bei den meisten Vätern hier scheint zu gelten: Wovon ich keinen Nutzen mehr habe, dafür komme ich nicht mehr auf. Arme Kinder – in jeder Hinsicht …

      • H.K.

        Sabine, ich glaube Du bist da irgendwie falsch abgebogen. Meine Ex hat ständig einen neuen, finanziert mit dem Unterhalt das neue Auto, gibt meinem Kind 10 € in die Hand und sagt geh spielen. Ferien oder Freizeit am Wochenende gibt es nicht, dafür ist der “reiche” Papa da oder wir haben ja eh kein Geld – geht aber drei Nebenjobs nach und hat mit dem neuen zusätzlich ein Gehalt. Mehrmals habe ich auf günstige Ferienlager von der Stadt hingwiesen. Anziehsachen gibt es nur Billigware und es gab sogar Zeiten da wurde der Friseur gespart und da sollen wir Väter noch ruhig bleiben? Lies doch mal all die Kommentare – die Väter die ihre Kinder wirklich lieben sind weitaus in der Mehrzahl als die paar Frauen. Ich würde Meilenweit gehen um mein Kind zu sehen, doch selbst da gibt es Grenzen; denn man s e i n eigenes Leben auch irgendwie finanzieren können.

      • Olli

        @Sabine. Viele Väter sehen ja nur noch die Pflicht, Unterhalt sprich Geld zu zahlen, weil ihnen sonst nichts mehr geblieben ist. Sie können ihre Kinder nämlich nicht mehr sehen oder kaum noch sehen, selbst wenn sie möchten, weil die Mütter ihre Verletzungen aus der Ehe über den Umgang austragen. Deshalb ist der Aufschrei groß, wenn wir, die Väter, 13% mehr zahlen müssen und von den Kindern so gut wie nichts haben dürfen. Was hat das Kind eigentlich davon, wenn sich die Mütter noch Jahre nach der Scheidung beharrlich weigern, dass der Kindsvater das Kind sieht und sich damit rächen, weil sie vom Mann verlassen wurden? Es gehören immer beide , Vater wie Mutter, dazu , ob und wie es nach der Ehe weitergeht. In der Ehe wird meistens einer verlassen: in Wirklichkeit ist es das Kind!

      • SISI

        Diesen Kommentar find ich echt super!!! Ach ich habe eine 14 jahrige Tochter und bin seit 5 Jahen vom Kindesvater geschieden. Die Entscheidung wo unser Kind zukünftig leben möchte, haben wir den Kind damals selbst überlassen. Natürlich, wurde bei der Scheidung auch der Unterhalt für das Kind festgelegt, aber das stand für mich nur an zweiter Stelle. Ich war einfach nur froh, dass unser Kind bei mir bleiben wollte. Ich bekommen für meine Maus seither 125,-€ Unterhalt,+ Kindergeld zusammen mit meinen Einkommen, kommen wir gut klar. Ich weiß, dass der Vater mitlerweile mehr zahlen könnte und müßte, aber ich habe gar kein Interesse daran mich deshalb zu streiten. Solange wir noch genug Geld zum Leben haben und uns hier und da noch etwas leisten können, bin ich mir mit meiner Tochter einig, werden wir uns nicht vor einen Gericht oder dem JA streiten. Die Zeit nutzen wir lieber für ein paar schöne Stunden. Ich finde es einfach nur schön, dass es unsere Tochter gibt, dass Sie bei mir lebt und wir uns super verstehen.

  22. Bernhard

    Ein Schlag ins Gesicht, für alle Väter, die ihre Kinder gern haben und sich um sie sorgen. Muss nun fast 500,- € Kindesunterhalt für meine 12-jährige Tochter bezahlen. Plus annähernd 200,00 € Kindergeld ergibt fast 700,00 € für meine Ex. Nicht einmal die Hälfte gibt meine Ex für unsere Tochter aus. Ich kaufe meiner Tochter Kleidung, ich gehe mit ihr zum Frisseur, weil es meine Ex Frau nicht macht, ich fahre mit ihr in den Urlaub, ich gebe ihr Taschengeld, Geburtstagsgeschenke, Weichnachtsgeschenke usw.
    Wenn meine Tochter im Sommer 4 Wochen bei mir ist, muß ich trotzdem vollen Unterhalt bezahlen.
    Meine Ex kümmert sich sehr wenig um unsere Tochter. Nur Sie und ihr neuer Partner zählen. Sie lernt nicht mit ihr, kontolliert niemals die Hausaufgaben und hat kaum Zeit für sie. Dafür bekommt sie annähernd 700,00 €. Prost Mahlzeit. Für mich stellt sich das Ganze sehr ungerecht dar. Die Frauen können machen was sie wollen, sich wenig oder kaum um die Kinder kümmern und werden hierfür fürstlich entlohnt. Wohin soll das alles führen.
    Armes Deutschland.

    • H.K.

      Hallo Sabine – genau lesen und dann noch einmal über Deine Worte nachdenken.

      Bernhard wir leben in der Minderheit, uns sieht man nicht. Das Jugendamt könnte man abschaffen und es würde gar nicht auffallen – es gibt dort eh nur Kaffeetrinkende und immer stöhnde “ach was müssen wir viele Stunden so hart Arbeiten…” Aktenentstauber. Mir wurde sogar gesagt wenn das mir zuviel ist und zu teuer mit den Anfahrten könnte ich ja mein Sorgerecht abgeben – Hallo ??? Wo leben wir, auf jeden Fall nicht in der Demokratie!!

  23. Tine1978

    Das immer alle Mütter rumheulen müssen. Warum geht ihr nicht selber ab einem bestimmten Alter des Kindes arbeiten??? Oder wollte nur der Exmann euer Kind? Immer dieses rumgejammere. Ich kann auch jammern, denn mein Mann hat schon ein Kind und somit wird es für die Zweitfamilie ziemlich eng. Aber das scheint ja keinen zu interessieren. Ich muss auch nach 2 jähriger Erziehungszeit wieder arbeiten gehen. also können das die alleinerziehenden Mütter wohl auch. Lächerlich.

  24. Martin

    Ich kotze im Kreis.
    Wenn mann als KV wüßte das das Geld bei dem Kind ankommt, wäre alles fast in Ordnung. Mir muß mal einer Vorrechenen wo 5000Euro im Jahr vom Kinde benötigt werden.
    Väter die sich Ihren Kinder verplichtet und zugewand fühlen werden heute voll in die Fresse getreten. Wir alle wissen das nur die Mutter persönlich grinsen kann. Mein Sohn wird davon nichts sehen.
    Zum sichern des Lebensstandard könnten die KV auch verplichtet werden eine Rücklage für die Kinder zu schaffen. Ich mache das im kleinen, nichteinmal das wird vom Amt anerkannt….sie verballert alles, nicht an Vorsorge fürs Kind, ich will, bekomms nicht angerechnet, Jugendamt sagt ich müsse ja nicht.
    INatürlich kostet das Leben mit einem Kind viel mehr als alles andere, nur finde ich es ein riesen Mist das das Leben des KV mit dem Sohn , im Urlaub an den WEs und alles andere null Berücksichtigt wird! Wie gesagt ich kotze heute seid 12 Stunden..!!
    Wie immer Die sooooooooo armen Frauen in Deutschland.

    • Henriette

      ich finde es schlimm wie hier übereinander hergezogen wird. Ich habe 2 Kinder und gehe voll arbeiten Dazu habe ich noch Nebenjaobs.Ist für uns alle nicht ganz eingach. Uns ist es aber gelungen uns ohne Gericht und JA zu einigen, eigentlich auch nicht achwer, wenn man Ratio walten lässt. Tabelle nehmen, schauen wo das Gehalt steht, Betrag ablesen. Das Geld (nach neuer Tab. 689 Euro) kommt unseren Kindern zu Gute, es gibt da auch genug zu bezahlen. Und ich bin froh, dass ich meinen Kind einen guten Ranten kaufen kann, dass beide Sport machen können, dass wir in Zoo und Kino gehen können und dass vor allem auch beide mal studieren können. Mir wird ganz schlecht wenn ich manche Väter hier höre.
      Die einen beschweren sich weil sie ihre Kinder zu wenig sehe, die Anderen rechnen genau aus, dass sie Kinder 42 Prozent der Zeit bei ihnen sind. Es gibt sicher viele Mütter die sich ein schönes Leben machen, man sollte eben auch bei der Partnerwahl die Augen auf machen. Oder ändern sich Menschen so sehr nach einer Trennung?

  25. A.M.

    Hallo
    ich bin verheiratet und habe eine kleine Tochter. Das zweite Kind ist nun unterwegs. Bis jetzt war meine Frau voll berufstätig bleibt aber nun für ein Jahr zu Hause. Sie ist der Hauptverdiener. Ich selber arbeite auf 400 Euro und kümmere mich um unsere Tocher. Einen Job in der jetzigen Zeit zu bekommen ist fast unmöglich.
    Trotzdem habe ich immer den Mindestunterhalt an mein uneheliches Kind bezahlt (eine Familie mit zwei Kinder und beide berufstätig).
    Durch die Erhöhung muß ich mir nunmehr überlegen ob ich nicht doch eine Mangelberechnung machen lassen soll. Alles wird teurer, die Wirtschaftslage wird schlechter und wir sollen immer mehr bezahlen. Damit wird die Kindsarmut auch nicht besser.
    Danke deutscher Sozialstaat.
    Braucht man sich nicht zu wundern warum viele gar nicht mehr zahlen oder ins Ausland abwandern.

  26. Claudi

    @ Tine, lesen sie doch bitte nochmal ihrern Beitrag. Sie beschweren sich darüber, das die Mütter jammern, jammern aber als Zweitfrau. Wodurch ich davon ausgehen muss das sie erst DANACH “da Zweitfrau” Mutter wurde und also vorher schon wusste, das ihr Mann ein Kind hat für welches er verpflichtet ist.

    Sie müssen deshalb nach 2 Jahren wieder arbeiten gehen und meinen weiter, dass dies ALLEINERZIEHENDE auch können.

    Damit haben sie vollkommen Recht!

    Mein Exmann hat auch eine Zweitfrau die (Zwillinge mitbrachte) sich über den Unterhalt unserer Tochter beschwerte und sich trotzdem noch ein Kind machen ließ. Durch die Geburt ihres Sohnes wurden meiner Tochter monatlich der Unterhalt um 60 Euro gekürzt.

    Aber das war immer noch nicht genug. Sie meinte auch ich solle Vollzeitarbeiten gehen. Welchem ich natürlich gerne Nachgekommen bin, wo sie doch jetzt mit Baby zu Hause saß und nicht arbeitet, war es ja kein Problem das wir ein Wechselmodel übernahmen und SIE die Betreuung unserer Tochter zu 50% meiner Tochter mitübernahm.

    Mein Exmann, war froh das damit KEIN Unterhalt mehr geschuldet wurde. Aber seine Frau hat das leider nur 2 Monate ausgehalten. Vorallem der Neid, das ich plötzlich viel Geld verdiente, das Kind während dem Aufenthalt dort auch Geld kostete…. Sowas aber auch!

    Heute geht meine Tochter in die Ganztagesschule, ist also dort in der Betreuung, ich arbeite immer noch in Vollzeit, mein Ex zahlt wieder Unterhalt und es JUCKT KEINEN Mensch, was ich verdiene.

    WER NICHT BETREUT und das Kind ständig in seinem Haushalt hat ist nunmal zum Unterhalt verplichtet ungeachtet der Tatsache, was der andere Elternteil verdient, oder ob dieser überhaupt arbeitet.

    Schicken sie die Erstfrau zum Arbeiten, an IHREN Finanzen wird das jedoch nichts ändern. Aber vielleicht können sie ja besser schlafen mit dem Wissen, das die Erstfrau ihr Kind dann auch nicht mehr selbst betreuuen kann, und der Neid lässt nach!

    Hier geht es um KINDESUNTERHALT, worauf JEDES KIND ein Recht hat und es wird gejammert, während man beim KINDERGELD lächelt da man es anrechnen darf, so wie den einmaligen hälftigen KINDERBONUS.

    Bei Trennungen betreut der eine der andere zahlt. Wo ist da das Problem. Billiger wäre es für ihren Mann auch nicht wenn seine damalige Frau und das Kind noch bei ihm leben würden und er Familienunterhalt leisten müsste. Oder wollen sie mir erzählen das eine Frau und ein Kind im Monat weniger kosten als es der Kindesunterhalt ausmacht?

    Für mich persönlich, hinterlässt sowas den Eindruck das viele Väter meinen, wenn die Mutter mit Kind weg ist und nicht mehr seinen schmutzige Wäsche macht und ihm den Haushalt in Ordnung hält, sie nichts mehr zu bekommen hat. UND dabei total vergessen wird das sie den Haushalt und die Betreuung immer noch macht und die Zahlung für das KIND ist!

    Mal ein bischen mehr an das Kind denken und nicht über Mama und Papa reden, dann passt das schon. Zum Glück lieben die Kinder beide Elternteile ungeachtet der Tatsache was wer, wie zahlt oder auch nicht…..

  27. Sven

    Auch ich könnte hier nach vielen Jahren zu diesem Thema einiges schreiben! Habe aber über die Jahre festgestellt das jedes Wort darüber in der Luft verpufft…, alle regen sich auf – schon seit Jahren, nichts aber auch nichts ändert sich! Wie soll man diese Erhöhung jetzt nur wieder wegstecken? Ich könnte KOTZEN!!!! Verstehe auch nicht warum sich die Unterhalt Leistenden nicht zusammen tun und Verfassungklage einreichen!? Im Grundgesetz steht die Würde eines Menschen ist unantastbar – hier sind scheinbar Unterhaltszahler ausgenommen – SCHEIß STAAT!!!!

    • Claudi

      Was hat eine Unterhaltszahlung mit der Würde des Menschen zu tun? Kindesunterhalt ist das Recht des Kindes, und dessen Würde ist ebenfalls im GG verankert.

      Zumal doch fraglich ist, ob- wenn “Betreuungsunterhalt” wegen ganz kleinen Kindern ebenfalls bezahlt werden muss, der Selbstbehalt des erziehenden Elternteils (glaube 730 Euro) voll bezahlt werden kann, nachdem der Selbstbehalt 900 Euro beim zahlenden verleiben muss.

      Wer also unwürdiger lebt bleibt da wohl offen.

      Und sorry, aber von der EIGENEN Menschenwürde zu sprechen, wegen einer finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinem EIGENEN Kindern, find ich abartig.
      Das Grundgesetzt ist auf Ethik und Moral aufgebaut, und moralisch gesehen sorgen Eltern nunmal für ihre Kinder, egal ob durch Betreuung oder finanziell.

      Verfassungsklage wegen Kindesunterhalt? Wem willst du damit die Arschkarte geben, deinem und damit allen anderen Kindern?

      Ganz ehrlich? Solchen Leuten wie dir wünsch ich WIRKLICH mal ein Kind und wenn nur für ein Halbes Jahr. Ein Kleines Kind das keinen Betreuungsplatz hat und um das du dich ganz alleine selbst kümmern musst. Wenn du dann von Amt zu Amt rennst, weißt du mal was eine angetastete Menschenwürde ist.

      Such dir mal mit einem Kindergartenkind als alleinerziehender einen Job. Och die ganzen Ferien und wenn das Kind dann Krank ist…. oder du mal selbst…… ne sowas geht nicht! Und schon gar nicht heute bei der Arbeitsmarktsituation.

      Und nicht vergessen, auf der anderen Seite ist da dann noch die Ex, die arbeitet gut verdient unregelmässig, oder gar nicht Unterhalt zahlt, sich ABER wegen ihrer Menschenwürde beschwert.

      Meine Menschenwürde ist angetastet, weil ich mich um mein Kind kümmer, mein Gott! ;)

      Ich würde eher Verfassungsklage einreichen weil jeder Unterhaltsverpflichtete nicht mehr die Lohnsteuerklasse eines verheirateten inne hat, aber ein Familie verhalten soll mit einem Single-Lohn.

      • Sven

        Claudi, ….das hat eine Menge damit zu tun, will hier nicht ausschweifen – ein Kind und auch alle anderen drum herum haben ein recht auf Würde! Ich glaube kaum das wenn ein Unterhaltsleistender beständig über Jahre hinweg ohne zu murren gezahlt hat weil es selbstverständlich ist für sein Kind zu zahlen, sich dann so eine gequirlte Scheiße anhören muß! Alle haben ein recht darauf mit ihrem verdienten Geld ein würdiges leben zu führen, es gibt aber auch Frauen (so sind nicht alle!!!) die gehen mit Kindern im alter von 9 und 13 nur schwarz arbeiten, kassieren Sozialhilfe plus alle weiteren Zuschüsse, Unterhaltsgeld, Kindergeld und meckern immer noch herum das es vorn und hinten nicht reicht! Und wenn Du vorbringst gehe mal in die Ämter etc. dann gehörst Du wohl zu dieser Kategorie – stelle dabei fest das Du soviel Zeit hast hier vieles zu kommentieren, die habe ich nicht! Ich würde sofort meinen Sohn zu mir holen – wie sehr ich mir das immer gewünscht habe, ich würde mich freuen – leider in Deutschland zu selten möglich….!
        Behalte bitte weitere Unqualifizierte Aussagen für Dich!

  28. alleinerziehende Mutter

    Wenn sich der Vater meines Sohnes (7) auch nur ab und zu um ihn kümmern würde, wäre ich bereit, unsere Ausgaben für unser Kind gegeneinander zu verrechnen. Leider hat er keine Lust dazu, sich auch nur telefonisch zu melden! Geschweige denn besucht er ihn! Warum er das tut? Keine Ahnung! Wie soll ich Robin erklären, dass sein Vater keine Lust auf ihn hat?
    Über Geld lässt sich reden; aber was soll ich meinem Sohn sagen? Das raubt mir den Schlaf!

  29. Tom

    Jippie wir bekommen mehr Kindergeld für meine beiden Kinder mit meiner jetzigen Ehefrau. Ach da ist ja noch meine Tochter aus erster Ehe, klar Sie bekommt auch mehr Geld!
    Was bleibt uns den jetzt unterm Strich?

    +40 € für meine beiden Kinder in meinem Haushalt
    - 32€ für mein Kind aus erster Ehe.

    Na toll, dann doch nur 8€ für meine beiden Lütten.

    Und was bedeutet das für meine Tochter aus erster Ehe
    +20€
    +32€
    =52€ mehr

    Na gut meine EX arbeitet und Ihr neuer Ehemann auch. Haben sich auch ne neue Hütte gekauft.
    Ich bin leider Alleinverdiener und meine Frau wird evtl. bald 400 € prekär dazuverdienen müssen, wenn sie was bekommt!

    Danke an die neue Regierung, ich bin echt Happy. Meine beiden Lütten werde ich dann doch nicht in den Schwimmverein schicken.

    • Claudi

      Ja die Tabellen sind nach oben gegangen. Aber machst du da nicht einen Rechenfehler? Das Kindergeld ist letztes Jahr schon nach oben gegangen ohne das eine Tabellenänderung da war und du kannst deiner Tochter für welche du Unterhalt zahlst nicht 20 Euro Kindergeld anrechen, da die Hälfte ja abgezogen wird.

      Auch sind deine nicht unterhaltsberechtigten Kinder in der Tabelle mit 3 Personen berücksichtigt gewesen, was nun bei der Tabelle wo nur noch 2 Personen berücksichtigt werden geändert, werden muss.

      Wie war das bei dir mit dem Kinderbonus letztes Jahr?
      200 Euro (für deine Kinder in deinem Haushalt)
      100 Euro (für das Unterhaltsberechtigte Kind, wovon 1/2 abgezogen werden durfte)

      = 250 Euro für euch. Macht 125 Euro für jedes deiner Kinder bei dir im Haushalt (Kindergelder rechnest du bei diesen ja auch gegeinander auf) und 50 Euro für das Unterhaltsberechtigte Kind.

      Hast du beim Kinderbonus auch irgendwo geschrieben, das das toll ist, aber “Ach da ist ja noch meine Tochter aus erster Ehe, klar Sie bekommt auch mehr Geld!” ;)

      Klar ist das Scheisse wenn einem immer weniger Geld bleibt, aber was ich hier IMMER wieder rauslese ist das, man sich über die ERSTKINDER aufregt, aber die ZWEITKINDER trotzdem nicht lassen konnte.

      Wenn ich doch von vornherein weiß, dass ich finaziell nicht gut dastehe, muss ich mir nunmal als Verantwortungsvoller Elternteil Gedanken darüber machen ob ich weiteren Nachwuchs noch verantworten kann oder nicht.

      Und ein Aussage wie “Jippie wir bekommen mehr Kindergeld für meine beiden Kinder mit meiner jetzigen Ehefrau. Ach da ist ja noch meine Tochter aus erster Ehe, klar Sie bekommt auch mehr Geld!”

      Finde ich schlimm. Für mich hört sich das an wie “Ach ja da ist ja nochmal jemand!” Solange es meine Kinder im Haushalt sind JIPPIE, aber da ist ja noch die aus der ersten Ehe. Das ist gemein und abwertend. Hier werden zweierlei Massstäbe bei deinen leiblichen Kindern angesetzt. Die wo dir das Geld in dein Haus bringen und die, wo es nicht tut.

      Sowas treibt mir echt die Tränen in die Augen!

  30. nelson

    Hallo

    es bringt keinem etwas seinem frust hier freien lauf zu lassen!
    wehrt euch – klagt vor dem bundesgerichtshof – die briefkästen müssen da überlaufen… bei der entfernungspauschale hat es doch funktioniert

  31. Ich werde mein Kind noch weniger sehen können dass das Geld die ich für Reisekosten (ca. 700km) zu ihm gespart habe wird jetzt seine Mutter bei ihre Shopping ausgeben. Wenn die Regierung die größere Trennung von Kinder und Väter machen wollte, dann ist es denn ein Volltreffer gelangen.

  32. H.K.

    Ich sehe keine Chance für eine Sammelklage oder ähnliches, vielmehr müßte ein Gesetz her das die Mütter/Väter bei denen das Kind wohnt dazu verpflichtet werden am Monatsende schriftlich mit Belegen nach zu weisen wann und welche Ausgaben für das Kind gemacht gemacht wurden. Nur durch gezielte Kontrolle kann verwmieden werden das der Unterhalt mißbraucht wird und es hilft dem Kind weil es wirklich das Geld bekommt. Aber jetzt kommen wahrscheinlich wieder ein paar mit wie Ausspähen, Big brother is watching you oder anderem Zeug – bitte verschont uns damit.

    • Claudi

      Hast du eigentlich nichts anderes im Kopf als das, dass die Frauen sich das Geld unter den Nagel reissen könnte und die Kinder damit nicht damit versorgt? Warst du mal mit der Muttern deines Kindes zusammen, hat sie euer Kind nicht versorgt, oder wie kommst du darauf?

      Fragt dich deine Ex, was du mit dem Hälftigen Kindergeld, oder dem Kinderbonus gemacht hast, welches dir am Unterhalt abgezogen wird. Gibst du die 94 Euro Kindergeld komplett für dein Kind aus, hast du dafür Belege?

      Das sind immer reine Machtspielchen. Ich habe das GELD, ich zahle, also hab ich das Recht zu kontrollieren!

      Interessiert dich auch Stundengenau, wielange sie das Kind betreuut, was sie in der Zeit tut….. oder legst du Rechenschaft darüber ab was du in den Ferien und am Wochenende mit dem Kind machst. Uhrzeitgenau?

      Das glaube ich kaum! Also geht es hier nicht um das Wohl deines Kindes, sondern wieder nur um’s Geld.

      Wann lernt ihr eigentlich das ihr für das Kind zahlt damit es versorgt ist? Und damit meine ich beide Geschlechter.

      Aber ich würde anregen das ihr in Zukunft aufschreibt, wieviele Stunden ihr was mit dem Kind getan habt. Denn dann siehst du mal das sie mit dem Kindesunterhalt total unterbezahlt wäre.

      • Lars

        Bla bla bla.
        Es geht hier einfach schlichtweg darüber, dass eben nicht alles vom Unterhaltsverpflichtendem gezahlt werden kann/darf!
        Wenn ich von der KM eine SMS bekomme, in der hervorgeht ob ich den Unterhalt noch nicht überwiesen habe, weil die Wohngenossenschaft die Miete nicht abbuchen konnte von ihrem Konto (so passiert am 3.1.2010), kann doch wohl einiges nicht richtig laufen. OK, dass ist ein Einzelfall, aber wie ich hier so lese doch wohl eher nicht. Die KM hat mit Kindergeld über knapp 500€ im Monat für das Kind zur Verfügung, ohne dass sie etwas dafür zutun müsste. Wenn ich mir jedoch anschaue wie meine Kleine rumläuft, kommt es mir vor als stünde ein kleines Asylantenkind vor mir. Soll ich jetzt etwa auch noch die Kleidung extra finanzieren, weil ich meine kleine doch so lieb habe?
        Ich glaube jetzt geht´s los. Ein Kind zu lieben hat ja wohl nichts mit bezahlen zu tun. Wie es hier einige meinen.
        Fragt mal ne Hartz4 Familiy mit einem Kind, was die zum Leben haben.
        Wenn ich wüsste, dass meine hart verdienete Kohle auch gut angelegt ist, würde ich ohne zu zögern zahlen. Aber das die KM jedes 2. Wochenende auf Party geht, wenn ich die kleine habe,sich zusäuft wie ein Hafensänger und wenn ich Sonntag abend die Kleine wieder nach Hause bringe erst zum Einkaufen geht, weil sie da wieder nüchtern und ausgeschlafen ist kann ja nunmal auch nicht sein. Jedem das seine, aber ich kann mir soviel Party nicht leisten.

        Und diesen blöden Sprüche “Da gehören immer zwei dazu…” , da stimm ich voll und ganz zu : Da gehören immer zwei dazu, auch beim Bezahlen!!!

        In diesem Sinne “Frohes Neues!”

      • Olli

        @ Claudi: Da muss ich dir schon etwas widersprechen. Meine Ex bekommt im Monat von mir nun 794 Euro für 2 Kinder. Dazu bekommt sie das Kindergeld, also über 1100 Euro. Diese 1100 Euro hatten wir nur für die Kinder jedenfalls nicht übrig, als wir noch zusammen waren, allenfalls die Hälfte wurde tatsächlich für unsere Söhne verwendet. Ich würde sie heute beide mit Kusshand nehmen für das Geld ehrlich, sofort! Allerdings würde ich umgekehrt , schon wie bei der 1. Beziehung, eben nicht irgendeine müde Mark Unterhalt für die Kinder von meiner Ex freiwillig bekommen, weil sie von Hass zerfressen ist. Die Mütter,wenn sie denn unterhaltspflichtig sind, sind nämlich genauso “zuverlässig” wie die Herren der Schöpfung, das ist meine Erfahrung aus einer früheren Beziehung , ich kenne beide Seiten! Die Mütter sollten einen Augenblick überlegen, wie das wäre, wenn sie “für die Freiheit” über 1000 Euro monatlich berappen müßten, vom Ehegattenunterhalt mal ganz abgesehen.

      • sid78

        Ich muß sagen, daß es sehr interesant ist was hier so geschrieben wird.Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Ich bin selbst Vater eines Kindes und zur Zahlung verpflichtet ob ich will oder nicht.Da bei mir eine Unterhaltspfändung im Hause stand, aufgrund von arbeitslosigkeit. Bin ich froh es noch geändert zu haben, den bei einer Pfändung bleibt einem “NICHTS”.Unterhaltspfändung ist schlimmer als eine normale Pfändung.Das gröste problem ist aber wenn mann Hart IV bekommt und zahlen soll. Da frage ich mich von was.Dies betrift mich und meine LP die für ihr Kind zahlen muss.Wir bekommen ergänzendes Hartz IV. Ich kann doch nicht noch für “fremde” Kinder Aufkommen. Das vieleicht die Kinder von dem UH und KG nichts sehen ist bekannt und mich darüber aufregen bringt es auch nicht.Ich kann es ja nicht ändern. Es sollte aber etwas gerechter zu gehen mit den Unterhaltsforderungen bzw. an den Lebenssituationen angepasst sein.
        Weis jemand eigentlich das Pflegeeltern für ein fremdes kind bis zu ca.700,00€/Monat bekommen. Und du mit deinem eigenen Kind gerade mal KG und eventuell UH bekommst. Ich glaube drüber solltet ihr euch aufregen und nicht über die UH-zahlung und die Frauen oder die Männer.

        PS.: An alle die keinen UH zahlen wollen (ausgenommen die wollen aber es finanziell es nicht können) : Die Unterhaltspfändung ist nicht alles mann kann dafür auch in den Knast kommen, die Schulden bleiben aber trotzdem.

      • Dani

        Mann, oh Mann, die ARMEN Männer! Vielleicht gibt es ja Frauen, die nicht arbeiten können, weil ihnen dann ihre frisch hingeklebten Fingernägel abbrechen….es gibt aber auch Frauen, die 40-50 Std die Woche arbeiten, einen guten Job haben und entsprechend verdienen, in ihrer knapp bemessenen Freizeit dann für die nächste Physikschulaufgabe mit ihrer grossen Tochter pauken und nicht vergessen sollten die Kleine von der Mittagsbetreuung abzuholen….
        Der eine Vater zahlt nicht, weil er seit 10 Jahren nicht in der Lage ist was zu verdienen und nur rumjammert wie benachteiligt er ist…..der andere rechnet sich arm, hat eine eigene Firma, lässt sich dort anstellen und jongliert so lange mit dem Geld bis es nur noch zum “Mindestsatz” reicht. Ich reisse mir den A….. auf, damit ich meinen Kindern ein schönes Leben bieten kann. Wir haben ein Haus mit Garten, fahren in den Urlaub, die Kinder spielen Tennis und ein Instrument. Und was macht der eine Vater, der noch mal gelegentlich auf der Matte steht. Er geht alle 14 Tage mit Töchterchen zu Mc Donald und meint damit ist es getan!! Die paar Euros mehr Unterhalt fallen bei Kinderbetreuungskosten von 200 € im Monat nicht auf…….

  33. Claudia

    Wer ein Kind in die Welt setzt, sollte auch dafür sorgen. So viel Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein muss sein. Schlimm an dem ganzen Unterhaltsthema finde ich, dass das Elternteil, bei dem das Kind lebt, voll und ganz über das Geld verfügen kann. Wer sagt denn, dass das Geld immer im Sinne des Kindes benutzt wird? Wieso kann man als Unterhaltspflichtiger nicht mal z.B. nen Klamotteneinkauf mit dem Kind machen, wo das Unterhaltsgeld mit verwendet werden darf? Davon hätten dann sowohl Kind als auch unterhaltspflichtiger Elternzeil mehr davon.

    • Rächer

      Claudi
      hast du jetzt eine Geschlechtsumwandlung erlebt

  34. Burkhard

    So, ich war jetzt 1/2 Std. hier und muss schnell weg, weil ich aggressiv werde von dem, was viele (nicht alle) Frauen hier schreiben. Adios!

  35. xy

    kinder, die älter als 12 jahre sind, erhalten keinen UV mehr – was nützt diesen kindern die erhöhung, wenn KV nichts zahlt

  36. Klaus

    Hallo

    Ich habe NUR eine Tochter und zahle den UH sehr gern,
    doch für was. Für eine Baufinazierung, einen arbeitslosen Ehemann
    und den Stiefbruden meiner Tochter, der mit Sicherheit nicht so viel Unterhalt bekommt wie meine Tochter. Sie gibt Ihn bestimmt was von Ihren ab. Also mit dem was mir so bleibt, kann ich erstens kein Haus bauen, zweitens nicht heiraten und drittes ein weiteres Kind kommt für mich auf gar keinen Fall mehr in Frage. Habe deswegen schon eine Beziehung aufgeben müssen! Nur gut, das ich das nicht mehr erleben muss wie die Menschheit zu Grund geht. Sei’s durch Umweltkatestrophen, oder durch Leute wie mich, die keine Kinder mehr in diese Welt setzte. Die wären doch auch nur Sklaven für unseren politischen Wasserkopf!
    Ich werde den UH weiter schon brav zahlen, und hoffe das es nicht
    noch schlimmer kommt. Aber wer wies das schon, hier in Deutscheland.

  37. Alfred

    Ich und meine Ex haben 2 Leibliche Kinder meine Tochter ist 6 Jahre und Lebt bei Mama
    Mein Sohn ist 8 Jahre und Lebt beim Papa
    Ich zahle Regelmäßig für meiner Tochter Unterhalt von 272,00 Euro und 100,00 Euro Nachzahlung gesamt 372,00 Euro
    Ich bekam bis September 2009 underhalt Vorschuss
    Jetzt bekomme ich keinen Mehr nur 72 Monate
    Mus für alle kosten selber auf Kommen es ist auch ihr Sohn
    Wo ist da Wohl Gerechtigkeit
    Es muss der Unterhalt korrekt berechnet Werden
    Oder muss sich Gegenseitig auf Heben
    Sie kann nicht Zahlen unterhalt

  38. lili

    hier ist oft die rede von unterhaltserhöhung laut düsseldorfer tabelle aber kommt da nicht für einige ab jetzt noch hinzu, dass wer unter 135% des regelsatzes bezahlen muss an kindesunterhalt laut der oben benannten tabelle, bekommt den häftigen kindergeld betrag nicht mehr angerechnet. das heißt das wer unter 135 % vom regelsatz liegt, auf das abzügliche häftige kindergeld verzichten muss und jetzt den vollen regelsatz zahlt wie in der tabelle angegeben.

  39. Rächer

    Hallo an alle
    schreibt einfach ein Brief an ISUV vieleicht können die mehr erreichen

  40. Martin

    Hallo zusammen!
    Ich Liebe meine Kinder die nichts dafür können das Ihre Eltern getrennte wege gehen!! Auch sollen die Kids gut versorgt sein sowohl Finanziel als auch im Herzen !! Trotzdem muß auch ich das Recht und die Möglichkeit haben mit Normaler Arbeit ein neues Leben mit neuer Partnerinn zu führen und auch die Neue Partnerinn hat ein recht darauf sich Kinder zu wünschen und wenn Ich der bin von oder mit dem sie sich ein oder mehr Kinder Wünscht bin darf kein gesetz dieses landes es ihr verbieten oder die Möglichkeit dazu nehemen!!!
    Auch die Mutter meiner Kinder hat das gleiche Recht einen neuen Partner an ihrer seite zu haben!! Nur wenn in der neuen Partnerschafft auf Famielie gemacht wird dann bitte Ganz !!
    Wenn meine leiblichen Kinder zu dem neuem Partner Pappa sagen sollen und ihn auch als solchen sehen sollen dann sollte dieser genauso an Dem Wohl der Kinder beteilegt werden.(Auch finanziell)
    Damit wäre dem wohl der Kinder am meisten geholfen, und Etliche streitereien um geld würden garnicht erst aufkommen!!
    Da das in den wenigsten fällen so ist sollte der Gesetzgeber mal über ein solches gesetz nachdenken bevor er allen die ihren Kinder aus welchen Gründen auch immer nicht ganztägig oder jeden Tag sehen jede möglichkeit auf ein normales neues Leben zu nehmen !!!!!!
    Ehe soll gemeinschaft sein, gemeischaftlich sollen Kinder herrangezogen werden um ein fortbestandt der Menschheit zu sichern. Auch würde ich es begrüßen wenn Ihr Frauen euch mal alle zusammenrauft und dafür euch einsetzt das IHR vom Staat einen angemessenen Lohn bekommt dafür das ihr ob mit oder ohne mann einen neuen Steuerzahler für dieses Land herranzieht!!!!!!(und nicht dieses lächerliche almosen von KG)
    Damit wären die sorgen nöte und gedanken an Arbeit wann und wie ein für alle mal vom Tisch!!!
    Dann wäre eure Arbeit das behüten und fördern der Kinder!!!!
    Wer dann nicht Arbeiten will kann und darf keine Kinder haben.
    Solange Kinder durch diese Regierung zu Finanzproblemen gemacht werden, nähmlich die Erzeuger und Erzeugerinnen sich überlegen müssen ob sie zusammen oder auch allein sich ein kind finanziell leisten können, ist der fortbestand der Menschen zum sterben verurteilt !!!!

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