Im Hamburger Abendblatt sprach sich die Bundesbildungsministerin, Annette Schavan (CDU), mit Unverständnis auf die Studentenproteste gegen Studiengebühren aus. Ihrer Auffassung nach seinen die Studiengebühren international üblich und auch gerecht.
Sie warf die Frage auf, warum Akademiker die Einzigen sein sollen, die bis zu ihrem Examen nichts zahlen müssen, wenn dagegen Handwerker, die einen Meister machen wollen, viel Geld hierfür ausgeben müssen.
Im gleichen Zuge wies sie auch Forderungen nach grundlegenden Änderungen in der Bologna Reform zurück, schließlich sei die Bologna-Reform ein großen internationales Projekt und biete den Studierenden große Chancen. Zwar sind Korrekturen beschlossen, eine Generalrevision wird es aber nicht geben, so Schavan.

Diese Frau Schavan gehört schon lange abgesetzt, weil sie wirklichkeitsfremd ist und nicht weiß, dass Studenten oder deren alleinerziehende Mütter sich seit den Studiengebühren verschulden müssen und nicht mal wissen, ob sie überhaupt einen Job hinterher bekommen oder nur in Praktikas ausgenützt werden. Diese erwähnten Handwerker haben ja wohl vor dem angestrebten Meistertitel schon Geld verdient, wogegen Studenten die Jobs auch nicht mehr auf der STraße finden durch diese 1-Eurojobs für Arbeitslose. Aber wie die CDU meint, die können ja Studienkredite für 6,5 % aufnehmen und Schulden machen wie der STaat, der ist ja Vorbild. Warum sollen dann Sozialhilfeempfänger nicht Kredite aufnehmen, die sollen ja auch irgendwann mal wieder nen Job aufnehmen oder?
Die Schavan hat eben keine Ahnung vom “wirklichen” Leben. Ausserdem wird immer gesagt, wir brauchen Fachkräfte, Ingeneure, Wissenschaftler usw. .Da frag ich mich aber, wo solls denn her kommen? Wie sollen die Leute damit klarkommen, die nicht mit dem goldenen Löffel im Hintern geboren wurden? Gute Leute, die geistig in der lage sind, werden nicht ausgebildet , weil denen das Geld fehlt? Das kann nicht war sein , denn jeder der sich weiterbilden möchte sollte das auch tun können. Bei mir ist es ja auch noch die Sache,
das ich nicht einmal Bafög erhalte. Zurzeit muß ich bei REWE (Sklaventreiber)arbeiten für 289€ im !!!!Monat!!!! .Das reicht gerade für die Miete, Strom+Wasser für mein WG-Zimmer ca 180€ und dann noch 80€ Studigebühren im Monat zurücklegen.So bleiben mir zum Leben satte 29€ im “pro Monat”. Da sag ich nur “Dankeschön” Papa-Staat , das hat schon 3. Welt Status. Wundert euch nicht ,wenn irgendwann Tische und Stühle fliegen.
Ich stimme den voherigen Kommentaren voll zu. Ich bin in einer ähnlichen Lage. Ich muss mich mehr darum kümmern, wie ich meine leibliche Existenz sichern und die Studiengebühren aufbringen kann, als dass ich mich auf fachliche Inhalte konzentrieren könnte.
Das Argument von Frau Schavan, in anderen Ländern sei es ja üblich, finde ich mehr als Lachhaft. In diesen Ländern ist die Kluft zwischen arm und reich noch größer als in Deutschland.
Ja, wenn wir da hinwollen: Prost Mahlzeit!
Auch ich stimme den vorigen Kommentatoren zu. Laut Statistik geht die Zahl der Studenten zurück, Abiturienten würden ein Studium ablehnen und eine Ausbildung bevorzugen, da aus einem finanziell schwachen Umfeld kommen. Der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPwskR), den auch Deutschland unterzeichnet hat, fordert dass „der Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermaßen entsprechend seinen Fähigkeiten zugänglich gemacht werden muß“ (Artikel 13.2.c). Damit soll das kulturelle Menschenrecht auf Bildung gewährleistet werden.
Somit wird das Recht auf Bildung aufgrund finanzieller und wirtschaftlicher Verhältnissen behindert. Und der Vergleich mit anderen Staaten ist völliger Quatsch, denn wirtschaftlich gesehen ist Deutschland ein starkes Land, sowie die Politiker immer behaupten, bzw. es ist fakt! Jeder Staat hat seine eigenen Strukturen!