BAföG Erhöhung – Studentenwerk und Gewerkschaftsbund ziehen an einem Strang

Bis zu vier Prozent höhere Förderbeträge und bis zu fünf Prozent höhere Elternfreibeträge fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) im Zuge der für Oktober 2010 geplanten BAföG-Erhöhung. Nur so könne man mehr „jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien den Weg zur Hochschule ebnen“ und mehr Studierende in den Kreis der Geförderten aufnehmen.

Dazu soll auch die derzeitige Altersgrenze von 30 fallen. Sie sei lebensfremd. Wer nach der Kindererziehung oder einer Berufstätigkeit studieren wolle, scheitere häufig an den starren Vorschriften Wenn sich nicht schnell etwas ändere, werde das BAföG „austrocknen“, so DGB-Vizechefin Ingrid Sehrbrock. Ins gleiche Horn stößt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Das aktuelle System sei noch nicht einmal auf die Bachelor- und Masterstudiengänge abgestimmt.

DGB und DSW rechnen mit Mehrausgaben in Höhe von rund 130 Euro, würden ihre Wünsche umgesetzt. Aktuell werden rund 2,3 Milliarden Euro in das BAföG investiert. Den Löwenanteil von 65 Prozent zahlt der Bund.

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