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BAföG: Deutsches Studentenwerk fordert eine Anhebung um zehn Prozent

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) eine klare Forderung auf den Tisch gelegt: Sie machen sich für ein zehn Prozent höheres BAföG und eine ebenfalls zehnprozentige Anhebung der Elternfreibeträge stark. Nur so ließen sich die steigenden Studienkosten ausgleichen und hätten mehr Studierende Anspruch auf Unterstützung.

Andreas Keller vom GEW Vorstand, nennt die Zahlen aus der aktuellen BAföG-Statistik “alarmierend”. Im vergangenen Jahr hätten lediglich 333.000 Studierende BAföG bezogen, damit nur 17 Prozent aller Studierenden und deutlich weniger als noch 2005. „Die 22. BAföG-Novelle von 2007 hat leider nicht zu der erhofften Verbesserung und Ausweitung der Förderung geführt. Die Bundesregierung muss jetzt nachlegen“, erklärte Keller am Donnerstag. Junge Menschen müssten finanziell abgesichert werden, wenn man es ernst mit der sozialen Öffnung der Hochschulen meine und sich mehr Schulabgänger für ein Studium entscheiden sollen.

Angehoben werden müssten allerdings nicht nur die Sätze, sondern auch die Altersbeschränkung von 30 auf 35 Jahre, um das BAföG endlich “bologna-tauglich” zu machen und Studierenden die Möglichkeit einer Unterbrechung zwischen Bachelor und Master zu geben. Zudem müsse die Förderdauer an die tatsächliche Studienzeit angepasst und über die Wiedereinführung des Schüler-BAföG nachgedacht werden. Nur so öffne man mehr jungen Menschen den Weg ins Studium.

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