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BAföG-Erhöhung: Länder fordern Gegenleistung vom Bund

Die Ankündigung, das BAföG zu Oktober kommenden Jahres zu erhöhen, kam ziemlich plötzlich und für die meisten wohl eher überraschend. Bleibt die Frage, wie sich die Leistungen in Heller und Pfennig verbessern werden. Klar dürfte sein, dass die Bundesländer bei der Diskussion um die BAföG-Anhebung ein Wörtchen mitreden. Sie tragen immerhin ein Drittel der Kosten und fordern jetzt Gegenleistungen.

Grundsätzlich seien die Bundesländer bereit, ihren Part beizusteuern. “Bei einer Erhöhung wird das Land seinen Anteil von 35 Prozent tragen”, so der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) gegenüber der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“. Allerdings relativiert er diese Aussage gleich wieder und stellt Forderungen. „Wenn der Bund uns unter die Arme greift, sind die Länder bereit, die BAföG-Erhöhung mitzutragen“, erklärte Wulff. Gemeint sind damit Hilfen im Bildungsbereich. Wie und in welchem Umfang der Bund die Länder unterstützen kann, soll im Dezember im Rahmen eines Bildungsgipfels geklärt werden.

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4 Kommentare zu "BAföG-Erhöhung: Länder fordern Gegenleistung vom Bund"

  1. süße20

    Weiß jemand von euch ob auch für Schüler das Bafög erhöht wird oder ob sich das ganze nur auf Studenten bezieht?

    • Bisher ist noch nicht ganz klar, in welchem Rahmen angehoben wird. Es ist aber davon auszugehen, dass auch die Bedarfssätze für Schüler angehoben werden.

      • daiw

        Kann man schon in etwa einschätzen, wie hoch die Erhöhung ausfallen wird; also nur ganz grob natürlich?

  2. Redaktion

    Bisher sind noch keine Einzelheiten bekannt. Sobald wir mehr wissen, werden wir hier informieren.

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