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Betreuungsgeld – Kritik reicht von “absoluter Unsinn” bis “wird doch nur versoffen”

150 Euro monatlich sollen Eltern ab 2013 erhalten, wenn sie ihr Kind zu Hause betreuen statt es einer Kindertagesstätte anzuvertrauen. “Absoluter Unsinn” sagt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Er gehört ebenso wie der Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky, zu den Kritikern des geplanten Betreuungsgeldes. Wobei Buschkowsky seine Ansichten gerne drastischer zum Ausdruck bringt: “In der deutschen Unterschicht wird das Geld doch nur versoffen und in der migrantischen Unterschicht kommt die Oma, die in 99 Prozent der Fälle kein Deutsch spricht.”

Schwarz-Gelb habe offenbar gar nichts begriffen und sorge jetzt dafür, dass Bildungsferne der Eltern und Chancenlosigkeit der Kinder noch weiter ausgebaut würden. Für diese Schichten mache das zusätzliche Geld das “Leben von Transferleistungen” noch komfortabler und Kinder zum “Einkommensfaktor”. Für die Deutsche Kinderhilfe sind das Worte mit “wünschenswerter Klarheit”. Das Geld komme in den seltensten Fällen bei den Kindern an. Daher müsse nicht nur das Betreuungsgeld, sondern das gesamte Fördersystem in Frage gestellt werden. Klaus Wowereit sieht das größte Problem darin, dass gerade die Kinder, die eine Betreuung in einer Kindertagesstätte dringend nötig hätten, den Einrichtungen fernblieben. Damit produziere die Regierung im schlimmsten Fall “Schulversager”.

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4 Kommentare zu "Betreuungsgeld – Kritik reicht von “absoluter Unsinn” bis “wird doch nur versoffen”"

  1. michael W.

    das mus nicht unbedingt sein, gerne würde ich mit diesem geld meine jetzt 4 monate (aleinerz. papa) einsetzen und sie zu hause betreuen, mit ihr viel unternehmen, als wie gestörte kinder von einer “sogenannten tagesmutter” die oft nur ein zimmer für ca. bis 6 kinder “betreut und am monatsende nur auf die kohle lauert, weil sie sonst kein bock hat zu arbeiten!?

    was ist das denn?

    das geld wird nur versoffen, SCHWACHSINN, extreme aussnahmen gibt es immer und überall.

    alle in einem topf, sowas ist unverantwortlich, frech, böse!

    der neuköllner bürgermeister “spd” sollte mal an willi weinbrand, und viele andere versoffenen politiker denken.

    mfg. michael w.

  2. Stephan L.

    Ich find das schon erstaunlich das die was sich einige Möchtegern Leute herausnehmen.
    Selbst wenn es 150Euro Betreuungsgeld gibt kommt es doch so oder so den Kindern zu gute, denn zu sagen das es versoffen wird ist reinster Schwachsinn.
    Die Leute die Trinken (saufen) kaufen Ihr Sprit vom Ihrem anderen Geld. Im Endeffekt von welchem Geld dies genommen wird ist also reinste Spekulation und Ansichtssache.
    Und wenn ich schon das Wort “Kritiker” höre- könnt ich kot….
    Genau die sind es doch die alles hinauszögern und verhindern, das notwenidige Hilfen verspätet kommen!
    Ihre Gehälter können sie sich erhöhen wie sie möchten aber wenn es ums Volk geht, dann am liebsten alles ablehnen!!!

    Denn wir sind Deutschland……….

  3. Peter Tabellion

    Hallo,

    wenn man Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund eine halbwegs vernuenftige Vorbereitung auf die Grundschule geben will
    muss man dafuer sorgen, dass die Kinder Kita oder Kindergarten
    besuchen. Ein Betreuungsgeld, bei Nichtannahme eines Betreungsangebotes, wuerde in vielen Faellen als willkommene
    Aufbesserung des finanziellen Spielraumes angesehen. Wenn man
    eine Intergration, Deutschkenntnisse und Sozialververhalten wirklich
    foerdern will, dann muss das Geld in den Ausbau der Angebote fliessen.

    mfg. PT

  4. Kathrin

    @michael W.
    Wenn Du gerne mit Deiner 4 Monate alten Tochter zuhause sein möchtest, dann hindert Dich doch niemand daran. Du bekämest dafür sogar Elterngeld (das ist dann vermutlich ein bißchen mehr als 150 Euro).

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