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Betreuungsgeld und Steuerentlastungen – Streitpunkte in der Familienpolitik

Dass Familien für die Betreuung von Kindern bis drei Jahren finanziell unterstützt werden sollen, darin sind sich die Koalitionspartner CDU/CSU und FDP einig. Wie ein solches Betreuungsgeld allerdings definiert werden soll, dazu wurde von der Arbeitsgruppe Familie noch kein Konsens erzielt. So wie es sich derzeit darstellt, wird auch dieses Thema Chefsache. Zur Debatte stehen zwei recht unterschiedliche Modelle.

Die CSU fordert ein Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro pro Monat, wenn die Kinder bis zum dritten Lebensjahr statt in einer Kindertagesstätte zu Hause betreut werden. Die FDP ist gegen eine solche Pauschale. Sie setzt auf ein Gutschein-Modell, damit die Mittel gezielt zur Förderung der Kinder genutzt und nicht anderweitig eingesetzt werden.

Ähnlich strittig sind auch andere Bereiche der Familienpolitik: So ist immer noch nicht klar, inwieweit und in welcher Höhe Familien und möglicherweise auch Alleinerziehende steuerlich entlastet werden sollen. Weitgehend einig zeigen sich die Parteien hingegen, wenn es um den Kinderschutz und präventive Maßnahmen sowie ein flexibleres Elterngeld geht. Tagesmütter sollen demnach zukünftig einheitliche Mindestanforderungen erfüllen und die Zahl der Vätermonate erhöht werden.

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1 Kommentar zu "Betreuungsgeld und Steuerentlastungen – Streitpunkte in der Familienpolitik"

  1. Mutti8mal

    Wie währe es denn das alte Erziehungsgeld wieder ein zu führen?

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