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Wohngeld Ausgaben in Brandenburg beinahe verdoppelt

Die Ausgaben für Mietzuschüsse sind in Brandenburg binnen eines Jahres explosionsartig gestiegen. Das Bundesland musste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast doppelt so viel Wohngeld zahlen. Waren es im Juni 2008 noch 15,1 Millionen Euro, die als Mietzuschüsse gewährt wurden, stehen aktuell 27,2 Millionen Euro in den Statistiken. Genannt wurden die Zahlen von Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann von der SPD.

Demnach hatten Mitte 2008 22.500 Haushalte Anspruch auf durchschnittlich 70 Euro Wohngeld. Mittlerweile liegt dieser Wert bei 98 Euro und sind es 30.600 Haushalte. Ursache für diese Entwicklung ist das neue Wohngeldrecht. Damit haben deutlich mehr Menschen Anrecht auf einen Mietzuschuss. Es soll dazu dienen, trotz niedrigen Einkommens eine „angemessene Wohnung“ unterhalten zu können. Von Vorteil ist das neue Wohngeld vor allem für Rentner sowie Familien mit knappem Budget.

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