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Wohngeld Prüfungen müssen beschleunigt werden

Dass die bürokratischen Mühlen in vielen Fällen zu langsam mahlen, ist wohl den meisten Verbrauchern aus dem einen oder anderen Bereich nur zu gut bekannt.

Das Thema, in dem sich solche Verzögerungen zwischen dem Zeitpunkt des Antrags bis zur Bewilligung besonders unangenehm auswirken für die Bürger, ist der Bereich Wohngeld. Schon seit Monaten beklagen die Mitarbeiter der Behörden die zu langen Antragslisten, die abgearbeitet werden müssen.

Aus Sicht der Behörden wurden sie schlicht unzureichend mit neuen Mitarbeitern ausgestattet, um der Flut der Anträge von Anfang an gerecht werden zu können. doch weitaus schlimmer stellt sich die Situation für die Betroffenen in den kostspieligen deutschen Metropolen wie München oder Hamburg dar.

Denn wer nur über ein geringes Monatseinkommen verfügt und auf das Wohngeld zur Bewältigung hoher Mietkosten angewiesen ist, dem helfen gute Worte und Erklärungen nicht weiter. Noch immer müssen Rentner, Arbeitslose und Arbeitnehmer mit Anspruch auf Wohngeld teils Monate auf die Bewilligung der Zuschüsse vom Staat warten.

Oft kommt aus den zuständigen Stellen der Hinweis, man könne in der Zwischenzeit Sozialhilfe beantragen. Doch auch damit ist den Geringverdienern sicher nicht geholfen. Die Behörden in den Kommunen fordern nun entsprechende Maßnahmen der Regierung, damit die Zeiträume der Prüfung endlich kürzer ausfallen.

Schließlich können die Bedürftigen nichts dazu, dass zwar die Rahmenbedingungen geändert worden sind, die Ausstattungen der Wohngeldstellen aber dieselbe geblieben ist in den meisten Städten. So bringt die Wohngeldreform erst einmal nur auf dem Papier Erfolge.

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