Wie nicht anders zu erwarten war, lässt sich Ursula von der Leyen von den gestern veröffentlichen Geburtenzahlen nicht von ihrem Weg abbringen.
Dass die Geburtenzahlen in Deutschland trotz Einführung des Eltergeldes stagnieren, will die Bundesfamilienministerin nicht einzig und allein als Scheitern ihrer Maßnahme anerkennen. Vielmehr sieht Ministerin von der Leyen nach wie vor eher die große Aufgabe für den Staat darin, parallel zum Elterngeld und anderen Leistungen für Eltern und Familien vor allem an einem neuen System für optimale und hochwertige Kinderbetreuung zu arbeiten.
So sollen die Eltern weitere Entlastungsmöglichkeiten und Anreize fürs Kinderkriegen erhalten. Dazu gehöre auch, dass den Familien in Deutschland mehr Geld vom monatlichen Einkommen übrig bleiben müsse. An dieser Stelle bestehe deutlicher Handlungsbedarf in Deutschland. Darüber hinaus kündigte die Ministerin erneut an, mit dem so genannten Teil-Elterngeld neue Wege zu schaffen.
Mit diesem Modell sollen die Familien das Elterngeld über einen Zeitraum von insgesamt 28 Monaten nutzen können. hierbei sollen dann wegfallende Teile des Einkommens bei einer Teilzeit-Tätigkeit für den jeweiligen Elternteil durch das Teil-Elterngeld ersetzt bzw. ausgeglichen werden.
Die Ministerin kündigte den Start dieses Ansatzes für die nächste Legislaturperiode an. Bedenkt man nun, dass nicht nur aus der Opposition Gegenstimmen gegen weitere Elterngeld-Reformen zu vernehmen sind.

TRÄUM WEITER KLEINE URSULA.