Bald Uni Kontrollen zu Studiengebühren in Hamburg?
Nicht alle Studierenden im Land halten die in den meisten Ländern üblichen Studiengebühren für eine falsche Maßnahme.
Oder sie haben sich inzwischen damit abgefunden, dass die Studierendenvertretungen längst nicht mehr den Einfluss auf die Politik haben, wie dies vielleicht einmal gewesen sein mag. Doch das Beispiel der Hansestadt Hamburg zeigt, dass die Studierenden und die Politiker in anderer Sache den Schulterschluss üben bezüglich der Studiengebühren.
Immer öfter hört und liest man von Zweckentfremdungen der Einnahmen aus dem Topf der Gebühren. In Hamburg könnte nun die mangelnde Transparenz dazu führen, dass die Universitäten offen darlegen müssen, für welche Zwecke sie die Gebühren eigentlich einsetzen. Die Vorgabe besagt, dass die Gelder für zusätzliche Angebote für die Studierenden einzusetzen sind.
Infolge einer Senatsanfrage der SPD war herausgekommen, dass dies scheinbar nicht immer der Fall ist an den Hochschulen. Mit diesem Vorgehen sind nicht zur die Studierenden keineswegs einverstanden, auch die Politik hält sich mit Kritik nicht zurück. Nun soll wohl in der Bürgerschaft ein Antrag gestellt werden, durch den die Hochschulen verstärkt Auskunft über die Verwendung ihrer Gelder machen müssten.
So soll ein wirklicher Kontrollmechanismus geschaffen werden, der den Unis keine Chance mehr lässt, die Gelder für Fremdzwecke auszugeben. Bevor die Wissenschaftsbehörde in Hamburg Schritte einleitet, will man dort aber in jedem Fall den so genannten 2. Studiengebühren-Bericht abwarten.
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