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Familienministerin steht weiter zum Elterngeld

Im Kampf gegen politische Windmühlen und die Vorwürfe des Koalitionspartners und der Opposition zugleich hat die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen inzwischen ausreichend Erfahrungen sammeln können.

Dennoch lässt sich die Politikerin in aktuellen Interviews nicht davon abbringen, dass ihr Modell Elterngeld der richtige Schritt zur richtigen Zeit gewesen sei. Besonders als Signal misst die CDU-Politikerin dem Elterngeld große Bedeutung bei, weil die jungen, potentiellen Familiengründer erfahren, dass Kinder auch heute noch finanzierbar sind.

Die Kritik, das Elterngeld sei für die Familien lediglich ein finanzieller Mitnahmeeffekt, der jedoch nicht die erhofften Verbesserungen bei der Geburtenrate erzielen konnte, weist die Ministerin von sich. Als Bestätigung ihres Erfolges und dem Nutzen des Elterngeldes halten die korrigierten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden her.

Diese besagen, dass die Zahlen der Neugeborenen nahezu gleich geblieben sind. Ein klarer Beweis für Ministerin von der Leyen, dass das Elterngeld seinen Zweck erfüllt hat. Denn zu Beginn der Legislaturperiode und vor der Einführung des Elterngeldes habe es in Deutschland rund eine halbe Millionen mehr Frauen im relevanten Alter gegeben.

Wenn nun in geburtenschwächeren Jahrgängen die Zahl der Kinder gleich bleibt, kann dies nur für das Elterngeld als Förderprogramm für die Familien sprechen. Darüber hinaus habe das Elterngeld den Vätern bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um selbst aktiv an der Kindererziehung mitwirken zu können.

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