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BAföG Druck lässt Studierende schneller studieren

Auf den Punkt bringen könnte man das Ergebnis der Studie des DIW mit den Worten: Staatlicher Druck wirkt sich positiv auf das Studienverhalten von Studenten aus.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung befasste sich nämlich mit der Frage, inwieweit sich die Höhe der BAföG-Leistungen auf die Leistung bzw. die Leistungsfähigkeit der Studierenden an deutschen Universitäten und Fachhochschulen auswirkt, und ob es einen Unterschied zu Studenten gibt, die ausschließlich von ihren Eltern Geld erhalten.

Heraus kamen eindeutige Werte. Mit steigender BAföG-Bezugshöhe steigt bei den angehenden Akademikern auch die Wahrscheinlichkeit, dass diese ihr Studium vergleichsweise zügig abschließen. Der Druck durch das BAföG-Amt ist also durchaus eher positiv zu vermerken als der, den die eigenen Eltern ausüben.

Beim Höchstsatz von 643 Euro pro Monat ist die Erfolgsquote deutlich höher als bei Kommilitonen, die ihr Geld von der Familie erhalten. Die repräsentativen Daten wurden aus dem so genannten Sozioökonomischen Panel bezogen, der in den Jahren 1984 bis 2007 durchgeführt wurde.

86% der Studierenden mit BAföG-Höchstanspruch schließen demnach ihr Studium innerhalb von maximal 16 Semestern ab, während den privat finanzierten Studierenden dies nur mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 45 Prozent gelingt. Ein weiteres Ergebnis der Auswertung: Ein Nebenjob wirkt sich nicht auf die Studiengeschwindigkeit aus.

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