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Auszahlung von Wohngeld dauert oft viel zu lang

Wer Wohngeld in deutschen Landen beziehen will, muss mitunter bei den Behördengängen nicht nur ein dickes Fell mitbringen.

Auch eine ordentliche Portion Geduld sollte man nach Antragstellung auf den Bezug von Wohngeld in Deutschland vorweisen können. Das jedenfalls lassen derzeit aus vielen Teilen Deutschlands die Meldungen erkennen.

Der Auslöser der oftmals nicht unerheblichen Wartezeiten bis zur Abarbeitung der Anträge liegt aus Sicht der Behörden selbst größtenteils an den neuen Voraussetzungen, nach denen hierzulande seit 2009 Wohngeld Anspruch entsteht. So sei es zwar positiv zu werten, dass neuerdings deutlich mehr Haushalte einen Anspruch erhielten.

Der Verarbeitungsstau sei aus diesem Grund aber fast nicht zu vermeiden, dass die Mitarbeiter vielfach deutlich überlastet sind. Vereinzelt wird in den Medien darüber berichtet, dass die Zeiträume zwischen der Einreichung von Anträgen und der endgültigen Auszahlung des Wohngeldes mitunter drei bis vier Monate dauert.

Doch gerade diejenigen, die einen Anspruch auf Wohngeld geltend machen, tun dies aus gutem Grund. So lange Wartezeiten sind für die Betroffenen nicht selten eine echte finanzielle Belastungsprobe. Immer mehr deutsche Städte setzen daher auf den personellen Ausbau in den zuständigen Behörden, um die Menschen mit Anspruch auf Wohngeld weniger langwierigen Phasen bis zum Erhalt der ihnen zustehenden Gelder auszusetzen. Doch für neue Stellen fehlt vor Ort häufig das nötige Geld in den Kassen der Kommunen.

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2 Kommentare zu "Auszahlung von Wohngeld dauert oft viel zu lang"

  1. Kett

    Da kann ich nur zustimmen. Ich warte seit 3 Monaten darauf, dass mein Antrag endlich abschließend bearbeitet wird. Stattdessen bekomme ich alle zwei Woche Post von der Wohngeldbehörde, die immer neue Nachweise und Dokumente will. Langsam habe ich das Gefühl, man hofft darauf, dass der Antragsteller die Geduld verliert und sich die Behörde so Geld spart…
    Mal sehen. Ich rechne zum Ende des Monats mit dem Wohngeld – außer denen fällt wieder irgendwas ein, das ihnen noch von mir fehlt. Meine Schuhgröße vielleicht. ^^

  2. Ramona

    Also ich habe unseren Weiterbewilligungsantrag im Dezember gestellt. Haben diesen Monat bescheid bekommen,doch denen ist ein Fehler passiert. Letztes Jahr haben wir ein Erhöhungsantrag gestellt gehabt und die haben gedacht,dass sie uns das Wohngeld zum 01.05 bewilligen können,obwohl uns ab dem 01.02 Wohngeld zu steht. Haben sich bei uns Entschuldigt und gesagt,dass sie uns ein neues schreiben zu schicken (brauche dieses schreiben dringend für die Kindergeldstelle,da ich ohne Wohngeldbescheid auch kein Kindergeldzuschlag bekomme),2 Wochen später habe ich dort noch ein mal angerufen,da sagt er doch glatt: Habe ich noch nicht bei geguckt,werde es jetzt aber direkt tun (angeblich) und was ist,immer noch nix von denen gehört !!!!!!!! Die sind ja anscheinend nicht auf das Geld angewiesen,doch wir schon. Sonst würden wir sowas nicht beantragen. Jetzt warten wir schon seid 4 Monaten auf das Geld,wir bekommen es ja nachgezahlt,doch wir brauchen das geld jetzt und nicht in 3 Monaten. Habe den Antrag früh genug los geschickt,am besten sollte man den Antrag ein halbes Jahr bevor es ausläuft beantragen können und nicht 2 Monate früher.

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