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Von der Leyen will Elterngeld durch Bürgschaften ergänzen

Blinden Aktionismus musste sich die Familienministerin schon mehrfach vorwerfen lassen das Elterngeld betreffend. Nun wird der Ton vonseiten des Koalitionspartners SPD aber deutlich schärfer.

Die neuen Pläne Frau von der Leyens weist man bei den Sozialdemokraten als populistische Wahlkampfmasche weit von sich. Nicht genug, dass die CDU-Politikern mit ihren Zielen zum Teilzeit-Elterngeld vor den Wahlen vermutlich scheitern wird.

Nun will die Bundesfamilienministerin so genannte Familienzeitkredite schaffen, um den Eltern mit ihren Kindern mehr gemeinsame Zeit garantieren zu können. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sollen auf diese Weise für berufliche Auszeiten und Pflege Angehöriger Zeit erhalten.

Es sei an der Zeit, zusätzlich zu Unternehmenskrediten durch Sonderfonds auch über Maßnahmen zu reden, die den Menschen im Familienverbund helfen. Diese Ansätze wie auch das Elterngeld in Teilzeit sollen im Wahlprogramm der Christdemokraten verankert werden, so Ursula von der Leyen.

Vorstellungen von den Konditionen eines Familienzeitkredits hat die Politikerin natürlich ebenfalls. Etwa so hoch wie beim Elterngeld selbst sollen die Bürgschaften ausfallen. Dabei sollen die Zinsen besonders niedrig angesetzt werden, um möglichst viele Verbraucher profitieren zu lassen. Nur wer das Programm bezahlen soll, verrät die Ministerin leider nicht. Angesichts der bevorstehenden Wahlen ist das vermutlich zunächst aber auch nicht der wesentliche Aspekt.

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