Positives wie Negatives gibt es nach Ansicht der Sozialdemokraten bezüglich der Ideen von Familienministerin von der Leyen zu beobachten.
Hinsichtlich der Problematik beim Kinderschutz, der vor einer Neuregelung steht, sieht die Bundes-SPD durchaus gute Chancen auf eine passende Lösung in der Großen Koalition. Zukünftig können die deutschen Jugendämter zu mehr Hausbesuchen angehalten werden, um häusliche Gewalt frühzeitig aufspüren zu können. Aus Sicht des Kinderschutzbundes und anderer Vertretungen ist dies ein überaus wesentlicher Aspekt.
Anders sieht es bei von der Leyens Plänen für das so genannte Elterngeld in Teilzeit aus. Eltern sollen auch dann eine Förderung über das Elterngeld erhalten können, wenn sie nicht gänzlich aus dem Arbeitsleben aussteigen möchten über den Bezugszeitraum.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Christel Humme, sieht in dieser Thematik kaum Chancen auf eine Einigung. Zwar habe man, anders als es die Familienminister sieht, nicht den Vorsatz die Pläne der Minister zu blockieren. Doch die bisherigen Ansätze seien nun einmal in ihrer momentanen Form nicht praktikabel.
Als größtes Problem sieht man bei der SPD die fehlende Abstimmung in Sachen Teilzeit-Elterngeld, die zwischen den verschiedenen politischen Ressorts stattfinden müsse. Aus Sicht der SPD soll die Teilzeit-Regelung weiterhin nur über 14 Monate geregelt werden.
