Neues Stipendium soll Begabte in NRW stärker fördern
Wie es vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart erst vor wenigen Monaten in Gang gesetzt wurde, kommt nun in NRW schon zum Wintersemester ein neues Stipendienmodell an den Start.
Allerdings wird sich das neue Stipendium in NRW von verschiedenen bisherigen Ansätzen in einem Punkt deutlich unterscheiden. Die Besonderheit: Entscheidend für die Vergabe ist nicht das Einkommen der Eltern, wenn die Leistungen stimmen.
Einzige Voraussetzung für den Erhalt des Stipendiums ist der Erfüllung der hohen Leistungsvorgaben. Damit ist das Stipendienprogramm eines der ersten, das durchweg auf den Leistungsansatz pocht. Die monatlichen Bezüge in Höhe von 300 Euro für die „Besten der Besten“ nicht einzig vom Land als Mittel zur Verfügung gestellt.
Nach den Wünschen von Minister Pinkwart sollen Unternehmen und andere private Geldgeber rund 50% der Aufwendungen bereitstellen, das Land soll seinerseits die Hälfte beisteuern, um begabten Studierenden den Weg in ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen, bei dem Geldsorgen nicht den Alltag bestimmen.
Das Ziel des Programms ist es, für die kommenden zwei Jahre rund vier Dutzend Stipendiaten zu fördern. Die Universitäten zeigen sich bisher optimistisch, dass die nordrhein-westfälische Wirtschaft das Modell unterstützt, um auf diese Weise die qualifizierten Mitarbeiter von morgen im eigenen Bundesland halten zu können. Einschränkungen zu den Studienrichtungen gibt es für das Stipendium nicht.
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Nur stellt sich jetzt die Frage, was daran jetzt anders ist, als bei den bisherigen Stipendien, die auch durchweg auf Eliteförderung ausgerichtet sind?
Das einzige Stipendium jenseits dessen ist wohl das demokratische Stipendium: http://www.absolventa.de/stipendium/bewerber-2009 –> hier können alle mit darüber abstimmen, wer das Stipendium erhält.