Als einen Schritt zurück zum links-alternativen Denken und Handeln bezeichnen viele bei den Grünen selbst ihre programmatischen Ansätze für das Wahlprogramm zur Bundestagswahl. Dieses hat die Partei nun am Wochenende endlich verabschiedet, um sich mit Feuereifer in den Wahlkampf zu stürzen.
Ein wichtiger Aspekt neben einer zum Teil steuerlich finanzierte Garantierente für die Menschen im Lande gehören zahlreiche weitere Ansätze, die für mehr soziale Gerechtigkeit im Land sorgen sollen. So möchten die Grünen die Kindergrundsicherung in Deutschland schaffen, die dem elterlichen Einkommen entsprecht gezahlt werden soll, so dass bedürftige Familien höhere Leistungen erhalten.
Darüber hinaus soll es einen gesetzlich geregelten Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro je Stunde geben in Zukunft. Abschaffen will man im Falle einer Regierungsbeteiligung nicht nur die Praxisgebühr für den Arztbesuch, auch die Studiengebühren sollen bald wieder Geschichte sein.
Statt Studiengebühren zu bezahlen, sollen Studierende pro Monat bis zum Alter von 25 Jahren eine Finanzspritze von 200 Euro zukommen zu lassen, ohne familiäre Finanzen zu berücksichtigen. Zudem sollen die Kosten für die studentische Krankenversicherung vom Staat übernommen werden.
Die Studienfinanzierung BAföG soll in der jetzigen Form schon bald nicht mehr geben. Teuerste Maßnahme der Grünen-Pläne wird für die Staatskasse vermutlich der Schritt, die Basisleistungen bei Hartz IV auf 420 Euro monatlich anzuheben.
