Einen Anspruch auf eine Leistung von Bund und Ländern zu erhalten, ist die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite dieser rechtlichen Lage sieht jedoch oftmals noch einmal ganz anders aus.
Erst vor wenigen Monaten hatte die Bundesregierung eine neue Messlatte für den Anspruch auf Wohngeld festgelegt. Und genau diese Richtwerte haben nun einerseits den gewünschten Effekt erzielt, dass deutlich mehr deutsche Haushalte vom Wohngeld profitieren können.
Doch wie so oft bringt eine solche Korrektur der bisherigen Sachlage nicht nur positive Auswirkungen mit sich. Im Gegenzug werden nun die zuständigen Behörden in vielen Städten und Gemeinden schlicht der Antragsflut durch die Verbraucher Herr.
Mit dem unangenehmen Ergebnis, dass die Antragsteller zum Teil sogar Monate auf die ihnen zustehenden Leistungen warten müssen. So gibt es im Bundesgebiet etwa wieder einmal in der Hauptstadt Berlin Ortsteile, in denen Tausende Bürger mit Anspruch auf Wohngeld vier und mehr Monate auf ihr Geld warten müssen.
Der Grund ist wie so oft derselbe: Personalmangel lässt die Bearbeitungszeiten besonders in den Ballungszentren gravierend in die Höhe schnellen. Die Lösung des Problems ist jedoch nicht so leicht. Denn den Kommunen und Städten fehlt sich das nötige Geld für weitere Mitarbeiter. Und so dürfen es erneut diejenigen ausbaden, die auf das Wohngeld angewiesen sind, um den Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Hallo,
habe im April Wohngeld beantragt, die Dame die dies Bearbeitet war sehr entgegenkommend, Sie hat mein Antrag nach oben auf den Stapel verlegt. Ich war halt sehr Nett zu der Dame. Eine Woche später habe ich dann doch schon den Posit. Bescheid bekommen. Nur die Auszahlung erfolgt erst am 1.06.09, gut jetzt ist das Geld auch auf einen Schlag da für 3 Monate, nur ich hätte es sofort gebraucht.
Das nennt man schnell!!!
MfG
Dieter Gogol
Hallo
Wenn ich sowas höre. Die Bearbeiter werden der Antragsflut nicht mehr Herr!!!!
Wir warten jetzt seid 4 Monaten auf die Bearbeitung unseres Antrages. Nachdem ich mich dann einfach erdreistete auf der Stelle anzurufen, stellte sich dann raus das unser Antrag zm 2. Mal abhanden gekommen ist!!!
Danach ging dann plötzlich alles innerhalb von 2 Tagen. Ist schon seltsam!!!!
Also ich denke das diese Stellen sich vielleicht mal ein wenig koordinieren sollten , dann würde das wahrscheinlich auch schneller gehen.
Ich arbeite als Verkäuferin und weiss, wenn ich genau einen von diesen Leuten auch nur eine Minute warten lassen würde bis ich sie bediene, oder so unfreundlich mit Ihnen umgehen würde wie diese es am Telefon mit uns tun,dann hätte ich am nächsten Tag sofort eine Beschwerde bei meinem Chef abzuholen!!!!
Vielleicht hätte ich mich auch beschweren sollen?
Aber da kommt mir dann wieder meine Menschlichkeit und Freundlichkeit in den Weg, die ich als Verkäuferin erlernt habe!
Sollten sich manche mal Gedanken drum machen
Gruss Petra
Hallo!
Ich wurde zu Karneval vom Amt da zu auf gefordert, so schnell wie möglich Wohngeld für meinem um der zeit noch 6 Jährigem Sohn zu beantragen! So machte ich es fertig und reichte den Wohngeldantrag direkt nach Karneval am Donnerstagmorgen am 18.2. bei den Ämtern ein! Mein Sohn ist gestern 7 geworden! Aber vom Wohngeld haben wir bis jetzt noch nicht ein mal bescheid ab wann oder wie viel er nun bekommt! Und es sind nun mehr schon knapp 4 1/2 monate her!
Die oft lange Dauer der Wohngeldzahlung kann ich nicht nachvollziehen! Sind alle erforderlichen Unterlagen für den Antrag beisammen und korrekt ausgefüllt, gibt man diese Papiere im Amt bei dem oder der zuständigen Sachbearbeiter ab. Anhand er Angaben kann dieser doch sofort schnell ausrechnen, wieviel Wohngeld dem Antragsteller zusteht. Diese Bearbeitung dauert maximal 10 Minuten! Bei einer Korrektur der Angaben vielleicht eine Viertelstunde.
Diese Bearbeitung wird dann nochmal von einer dafür zuständige Person geprüft. Auch diese Prüfung dauert nicht länger als maximal eine Viertelstunde! Danach wird der “Wohngeldkasse” die unterlagen überreicht und die kann dann das Wohngeld überweisen!
Will man tolerant sein, ist die gesamte Bearbeitung doch in spätestens 3 Tagen erledigt! Somit ist es doch völlig unverständlich, dass die Überweisung erst nach Monaten erfolgt. Da kann doch etwas nicht stimmen……….
Hallo, ich habe meinen Wohngeldantrag am 12.02.2010 abgegeben und heute am 12.11.2010 immenoch keinen Bescheid bekommen. Ich stehe mit meiner Bearbeiterin in Kontakt und Sie versicherte mir am Dienstag, dass Sie alles fertig machen wird. Das große Problem ist, dass ich im Februar auch Kinderzuschlag beantragt habe und die Familienkasse meinen Antrag nicht bearbeiten kann weil der Wohngeldbescheid noch nicht vorliegt. Es ist eine Schweinerei die Menschen, die das Geld wirklich brauchen, solange warten zu lassen!
Ihr Glücklichen….;-))
Ich habe meinen Antrag im Dezember 2009 (!!!!) gestellt und bis heute weder einen Beischeid, noch irgendeine Auszahlung erhalten. Sämtliche Änderungen meinerseits wurden rechtzeitig abgegeben und sind auch angekommen (Einschreiben).
Vor zwei Wochen hatte ich meine letzte persönliche Bitte an die Stadt geschickt und habe bis heute keinerlei Feedback bekommen.
Nächster Schritt–> Rechtsbeistand.
Mir persönlich ist es mittlerweile egal, ob Personal fehlt oder “der Kollege nicht mehr zuständig ist”…..ich bin bedürftig und brauche die Unterstützung !!
Würden die Damen und Herren vom Amt etwas von mir wollen, hätte ich in diesem Zeitraum wohl schon stapelweise Mahnungen und Androhungen erhalten. Frechheit !
Ich sollte die zu erwartende Nachzahlung für eine “Flucht” aus diesem bescheuerten, deutschen System nutzen…;-)
Falls es jemanden hier interessiert…ich wohne im Rhein-Neckar Kreis….
Schöne Grüsse
F.Siander