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Elterngeld kann Geburtenrate nicht stabil halten

Die neuen Vorschläge der Familienminister Ursula von der Leyen bezüglich einer umfassenderen Teilzeit–Nutzung des Elterngeldes hatten für die Koalition eher negative Schlagzeilen als positive Auswirkungen erzielen können.

Die lag vor allem daran, dass von der Leyen etwas als neu anpreisen wollte, was nur bedingt wirklich eine Korrektur des Elterngeldes darstellen würde. Ernüchternd kommt nun für die Christdemokratin nicht nur die Reaktion aus dem Kreise der Eltern zu ihren Plänen.

Auch die neuen Zahlen bei den Geburten in Deutschland sind nicht gerade ein Grund zum Feiern für die Elterngeld-Fürsprecher in diesem Bereich der deutschen Familienpolitik. Zuletzt gingen die Geburten in der BRD wieder zurück, die anfänglichen Auswirkungen des Elterngeldes verpuffen allmählich wieder.

Schade eigentlich, denn günstige Aussichten bringt die Leistung nach wie vor mit sich, auch wenn die angekündigten Veränderungen in Sachen Teilzeit weder neu und noch unbedingt vorteilhaft sind für die Mehrheit der potentiellen Empfänger und Empfängerinnen.

So können sowohl Selbstständige als auch nicht erwerbstätige Verbraucher – die sich in vielen Bereichen häufig benachteiligt sehen – beim Elterngeld ebenfalls Geld vom Staat kassieren. Wichtig ist es nur, vor allem den so genannten Progressionsvorbehalt im Hinterkopf zu behalten, denn das Elterngeld wirkt sich auf das zu versteuernde Monatseinkommen aus, indem es den Steuersatz negativ beeinflussen kann.

Übrigens winken Eltern mit Mehrlingen weitere Extras beim Elterngeld. Ab dem zweiten „Mehrling“ winken 300 Euro extra vom Staat.

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